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Ministerin zeichnet Uni Siegen aus

Ministerin Svenja Schulze (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung) zeichnete das Projekt Brücken ins Studium der Uni Siegen aus. Die Auszeichnung nahmen Dezernent Philipp Schmidt und Mitarbeiterin Marie-Christine Przybyla entgegen.

Preisverleihung in Düsseldorf: Siegener Hochschul-Programm „Brücken ins Studium“ wird mit 1,25 Millionen Euro gefördert.

Auszeichnung für die Universität Siegen. Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat das neue Hochschul-Programm „Brücken ins Studium“ der Universität Siegen prämiert. Bei der Preisverleihung in der Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf zeichnete Schulze die Uni Siegen neben vier weiteren Hochschulen als Preisträger des Wettbewerbs „Guter Studienstart“ aus. Für Schulze ist „Brücken ins Studium“ ein Konzept, das von anderen Hochschulen in ähnlicher Form übernommen werden kann. Für die Uni Siegen ist es der optimale Start in ein Studium. Und für alle Studieninteressierten ist es die Chance, gerade in der wichtigen Anfangsphase Orientierung zu erhalten. Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart: „Wir fühlen uns auf dem Weg bestätigt, Studienqualität für individuelle Lernbiografien zu optimieren und werden uns bemühen, dieses Programm mit dem Programm LINUS zu verknüpfen."

Ministerin Schulze: „Jedes Talent soll eine Chance haben, in NRW erfolgreich studieren zu können.“ Für dieses Ziel der Landesregierung sei ein guter Studienstart besonders wichtig – und mit dieser Zielsetzung sei ein Paradigmenwechsel verbunden. Diejenigen jungen Leute, die an die Hochschulen kommen, seien zunehmend heterogener, auch deren Voraussetzungen seien unterschiedlich. In Anbetracht ungleicher Startbedingungen seien Brücken ins Studium besonders wichtig. „Brücken ins Studium“ wird über einen Zeitraum von vier Jahren mit 1,25 Millionen Euro gefördert und soll bereits zum Wintersemester 2014/2015 starten.

Das Konzept der Uni Siegen sieht zwei Phasen vor. In der ersten Phase können Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse sowie Berufsschüler über zwei Jahre begleitend zur Schulzeit am Programm teilnehmen. Es gibt Module zur Studienerkundung (z.B. das Schnupperstudium, Hilfen zum Studieneinstieg), die den Schulabschluss unterstützen und auf ein Studium vorbereiten. Als Ansprechpartner und Begleiter an der Universität werden Erkundungs- und Vorstudienkoordinatoren eingesetzt. Mit diesen Koordinatoren können die Inhalte der Module, das Tempo und die Ziele individuell abgesprochen werden. Der Praxisbezug entsteht durch das Kennenlernen von akademischen Berufsfeldern, Wissenschaftlern und Forschungseinrichtungen oder studentischen Initiativen. Die zweite Phase des Programms ist für diejenigen gedacht, die bereits ihre Hochschulzugangsberechtigung haben. Schulabsolventen aller Schularten können ein Vorstudium an der Brückenakademie absolvieren. Für die Dauer von maximal einem Jahr bereitet die Brückenakademie auf das Studium vor.