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Freiräume machen kreativ

Beim Start von "Scoutipia"(v.l.): Sparkassenvorstand Harald Peter, Prof. Dr. Carsten Hefeker (Direktor FoKoS), Gesine Westhäuser (geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Startpunkt 57), Dr. Susanne Kolb (Geschäftsführerin Siegerlandfonds) und Prof. Dr. Gustav Bergmann.

Zukunfts- und Denkwerkstatt „Scoutopia“ hat im ehemaligen Weidenauer Sparkassengebäude ein Zuhause gefunden.

„Scoutopia“ – diese Wortkreation setzt sich zusammen aus „Scola“ (Muße) und „Utopia“ (der wünschenswerte Zustand der Welt, ein Nicht-Ort) und birgt zusätzlich den „Scout“ (Pfadfinder) in sich. In Siegen steht „Scoutopia“ für eine neue Zukunftswerkstatt, eine Denk- und Ideenschmiede, die im ehemaligen Sparkassengebäude in Weidenau ansässig ist. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Universität Siegen, Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“, der Gründerinitiative „Startpunkt 57“ sowie dem Siegerlandfonds. Ziel ist es, ein anregendes Umfeld und Freiraum zu bieten, um die freie Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft, Technik, Kunst und anderen Fachrichtungen zu ermöglichen. Harald Peter als stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Siegen sowie Vorsitzender des Verwaltungsrats von Startpunkt 57: „Wir wollen eine Gründerszene in Siegen schaffen.“ Sollten sich aus „Scoutopia“ Existenzgründungen ergeben, stünden auch Büroräume zur Verfügung, so Dr. Susanne Kolb als Geschäftsführerin des Siegerlandfonds.

Die inhaltliche Seite von „Scoutopia“ verantworten das FoKoS, der Lehrstuhl für Innovations- und Kompetenzmanagement von Prof. Dr. Gustav Bergmann sowie die Gründerinitiative Startpunkt 57. Der Siegerlandfonds als Mieterin der 3. Etage des ehemaligen Sparkassengebäudes stellt die Räume zur Verfügung. Gesine Westhäuser (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied von Startpunkt 57): „Wir beschäftigen uns mit Gründerideen. Das Konzept von Scoutopia passt zu uns. Es handelt sich um eine Plattform, in der auch vage Ansätze und Ideen ein Gehör finden.“ Die bisherige Zielgruppe von Startpunkt 57 umfasse Menschen, „die sich schon mit dem Thema Gründung auseinandergesetzt haben“. Gesine Westhäuser weiter: „Wir haben festgestellt, dass Menschen, die Freiräume erhalten, sehr kreativ werden können.“

Prof. Bergmann: „Der Standort für Scoutopia hat mich sofort überzeugt. Ich mache selbst Innovation. Es ist gut, dass es nun einen Raum gibt, der noch nicht definiert ist.“ Bergmann weiter: „Wir wollen uns mit Muße auf die Suche nach Lösungen für Problembereiche in Zukunftsfeldern begeben.“ Und ein Scout führt in die Zukunft. Problemstellungen aus der Region sollen im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören: neue Ökonomien, neues Zusammenleben von Menschen, neues Arbeiten, neue Mobilität, neue Urbanität.