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Dr. Salomon erhält Walter-Jacobsen-Preis

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Eis in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet – Jury lobt kritisch-emanzipatorische Politikdidaktik.

Dr. David Salomon (Lehrkraft für besondere Aufgaben, Sozialwissenschaften, Fakultät I) ist mit dem Walter-Jacobsen-Preis in der Kategorie „Innovation“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB) vergeben und würdigt Forschungsarbeiten zur Leitfrage: „Wie kann erreicht werden, dass sich Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und in erhöhtem Maße bereit sind, sich in Staat und Gesellschaft verantwortlich und engagiert einzusetzen?“

Ausgezeichnet wurde Salomon gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Eis (Universität Oldenburg) für die Aktualisierung von Fragestellungen einer kritisch-emanzipatorischen Politikdidaktik. Die beiden Wissenschaftler sind Teil eines Netzwerks, das sich in den vergangenen Jahren unter dem Titel „Kritische Politische Bildung“ entwickelt hat. Dabei geht es um die Suche nach neuen didaktischen Antworten auf gesellschaftliche Entwicklungen.

„Die beiden Preisträger haben als Tagungsveranstalter und Herausgeber maßgeblich zu der neuen Sichtbarkeit emanzipatorischer Ansätze der Politischen Bildung beigetragen“, heißt es in der Laudatio. Im Sammelband „Gesellschaftliche Umbrüche gestalten – Transformationen in der Politischen Bildung“ haben Salomon und Eis eine vorläufige Bilanz für das Netzwerk gezogen. Als innovativ betrachtet die Jury dabei insbesondere, dass die kritisch-emanzipatorischen Perspektiven der Politischen Bildung in einen didaktischen Kontext gestellt werden. Die Preisträger stellen die Frage, wie aktuelle Schlüsselprobleme und Krisenerscheinungen die politische Alltagswelt junger Menschen prägen. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert.

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