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Professionelle Lehrkompetenz an Hochschulen

Strategieworkshop der 14 beteiligten Hochschulen. Netzwerk hochschuldidaktik nrw zieht positive Bilanz.

Exzellente Lehre benötigt gute Rahmenbedingungen sowie gut ausgebildete Lehrende. Über die reine Wissensvermittlung hinaus, ermöglicht gute Lehre den Studierenden die praktische Auseinandersetzung mit komplexen wissenschaftlichen Fragestellungen und fördert so die Bereitschaft, sich mit Forschungsthemen auseinander zu setzen. Doch wie ist es um die Lehrkompetenz der Dozentinnen und Dozenten bestellt? Wie können Hochschulen Ihre Lehrenden mit Weiterbildungsangeboten für die Lehre unterstützen?

Hochschullehre professionell weiter zu entwickeln, hat sich das 2003 gegründete Netzwerk hochschuldidaktik nrw zum Ziel gesetzt. Im Fokus der Entwicklungen steht dabei ein gemeinsames Zertifikatsprogramm, das den Lehrenden der Netzwerkuniversitäten die Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen nicht nur an der eigenen Hochschule, sondern auch bei den beteiligten Hochschulpartnern ermöglicht. Basis hierfür bilden gemeinsame Standards, die sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) orientieren.

Um gemeinsam die mittel- und langfristigen Ziele der Arbeit für mehr Lehrqualität an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu diskutieren und zu überarbeiten sowie an die aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen, trafen sich die inzwischen 14 beteiligten Hochschulen Ende Juni zu einem Strategieworkshop an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl.

„Mit über 2.500 Teilnehmenden in unserem Zertifikatsprogramm allein im letzten Jahr ziehen wir eine überaus positive Bilanz unserer gemeinsamen Bemühungen“, so Sören Brune (Deutsche Sporthochschule Köln), gemeinsam mit Sandra Schönauer (Universität Siegen) Sprecher des Netzwerks. Damit dies so bleibt wird das umfangreiche und bundesweit anerkannte Programm im nächsten Jahr einer intensiven Qualitätsüberprüfung unterzogen und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Brune: „Wir freuen uns sehr darauf, die Erfolgsgeschichte des Zertifikatsprogramms weiterzuschreiben.“