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Risiken der digitalen Welt erkennen und beheben

Im Projekt „SoMeFo“ erforschen Wissenschaftler der Universität Siegen Möglichkeiten für besseren Datenschutz.

Facebook, Twitter, LinkedIn – solche Social-Media-Angebote haben sich rasant verbreitet und wachsen immer weiter. Sie sind heute in fast allen sozialen und ökonomischen Zusammenhängen durchgesetztes Mittel zur Interaktion, Kommunikation und Repräsentation. Da die Dienste die Daten ihre Nutzerinnen und Nutzer sammeln, hier entsteht in Gänze eine bisher nicht existierende Datenquelle menschlichen Verhaltens. Die gesammelten persönlichen Daten bieten beste Möglichkeiten zur Auswertung – aber auch zur Manipulation. Im neuen Projekt „Social Media Forensics“ (SoMeFo) arbeiten Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen daran, Menschen vor diesen Risiken zu schützen.

„Wir versuchen mit diesem Projekt die Nutzerinnen und Nutzer von sozialen Netzwerken für diese Risiken zu sensibilisieren, sie sollen Manipulationen erkennen können“, sagt Dr. Simon Hegelich, Projektleiter von SoMeFo und Geschäftsführer des Forschungskollegs der Universität Siegen (FoKoS). Darüber hinaus sollen konkrete Hilfestellungen entwickelt werden, um den Selbstdatenschutz und die „forensische Kompetenz“ der „User“ ohne Expertenwissen zu stärken. Damit wird ein wichtiger Teilaspekt moderner Sicherheitsarchitektur in sozialen Netzwerken etabliert.

Technisch werden gezielte Beeinflussungen oder Manipulationen beispielweise durch sogenannte „Bots“, ganze „Botnetze“ oder „Trolle“ realisiert. Wie kann der „User“ auf die daraus resultierenden potenziellen Risiken heute und zukünftig reagieren? Antworten auf diese und weitere Fragen soll das im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse (ITA) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Social Media Forensics“ (SoMeFo) liefern. Das Projekt ist am 1. August am Forschungskolleg der Universität Siegen (FoKoS) gestartet.

Weitere Infos gibt es auf der Seite des Forschungskollegs.