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Honorarprofessur für Christian Malek

Industrielle Energietechnik als Forschungsbereich an der Uni Siegen und Schnittstelle zwischen Produktentwicklung in der Grundstoffindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau.

Dr. Christian Malek ist Honorarprofessor der Universität Siegen. Prof. Dr. Ullrich Pietsch hat die Ernennungsurkunde mit den Worten überreicht: „Es ist schön, einen so engagierten Menschen in der Fakultät zu haben. Es freut mich, dass wir dieses Engagement gebührend ehren können“, sagte der Dekan der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät.
Prof. Malek forscht im Bereich der „Industriellen Energietechnik“ und untersucht, wie sich thermochemische Prozesse im Hinblick auf Energieeinsatz, Emissionen und Reststoffe optimieren lassen. In seinen Vorlesungen an der Universität Siegen lehrt Prof. Malek zu Bereichen wie Energiebilanzierung und Schadstoffvermeidung oder die Dimensionierung und Auslegung von Hochtemperaturprozessketten in der Grundstoffindustrie.
Der Lehrbeauftragte für Maschinenbau und Energietechnik ist hauptberuflich Geschäftsführer der weltweit tätigen Industrieanlagenbau-Firma Küttner GmbH & Co. KG  in Essen. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses „Hochtemperaturtechnik“ der „Dechema - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie“ in Frankfurt und vertritt in diesem Gremium unter anderem die Interessen der Universität Siegen.
„Die ganzheitliche Betrachtung von thermochemischen Prozessketten der Grundstoffindustrie findet in Deutschland wenig Beachtung. Meiner Meinung nach ist es für diese Betrachtungsweise wichtig, interdisziplinär zu forschen und Fachbereich übergreifend Synergien zu nutzen“, erklärte Prof. Malek. Das fasziniere ihn so an der Industriellen Energietechnik: „Es ist eine Schnittstelle zwischen Produktentwicklung in der Grundstoffindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau.“
Am 29. Oktober hält Prof. Malek an der Universität Siegen seine Antrittsvorlesung zum Thema „Thermische Verwertung von Klärschlamm als Substitut für mineralischen Phosphordünger“.

Text: Natalie Meyer