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Elektronik trifft Papier – und Andrea Nahles

Bundesministerin für Arbeit und Soziales besucht Workshop der interkulturellen „come_IN“ Computerclubs auf der Digital-Konferenz re:publica in Berlin.

Auch Andrea Nahles sah gespannt zu. Kinder und Erwachsene bastelten leuchtende Pop-Up-Karten, falteten Origiami-Kreationen und steckten eine LED hinzu. Aus vielen bunten Stiften und Karten entstanden kleine Kunstwerke. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales besuchte den Workshop der interkulturellen „come_IN“ Computerclubs auf der Digital-Konferenz re:publica in Berlin und erhielt einen Einblick in die Arbeit des Projekt des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Universität Siegen. Das Projektteam nutzte auf der re:publica die Chance, jungen Erwachsenen und Kindern die Welt der Computerclubs näher zu bringen.

Das Anliegen interkultureller „come_IN“ Computerclubs ist es, den kreativen Umgang mit Computertechnik und modernen Medien über Kultur- und Altersgrenzen hinweg zu fördern. Die Initiative ist vor gut elf Jahren im Rahmen eines Forschungsprojekts unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Wulf an der Uni Siegen entstanden. Ihr Ziel lautet, Computer und moderne Medien im lokalen Alltag als Werk-, Arbeits- und Spielzeug kreativ erfahrbar zu machen. Außerdem werden über die gemeinsame Projektarbeit im Computerclub in der interkulturellen Nachbarschaft Dialog und Austausch der Menschen untereinander angestoßen und befördert. Im Laufe der Jahre ist die Initiative zu einem Netzwerk mit mehreren Standorten in NRW gewachsen und wächst weiter.

Auf der re:publica präsentieren die Computerclubs sich und ihr Konzept nun mit einem Workshop. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität berichteten über den Cluballtag und luden insbesondere die Kinder unter den Konferenzteilnehmern dazu ein, selbst aktiv zu werden und einfache, interaktive Projektideen zu realisieren, welche dann auch mit nach Hause genommen werden konnten. Die Clubteilnehmer halfen beim Gestalten der Elektronik-Projekte mit Papier als kleine und große Experten fleißig mit.

Die Grundlage für das das Miteinander in den come_IN Computerclubs bildet das Motto „Learning by doing“ – Lernen durch Handeln. Als Werk-, Spiel- und Arbeitszeug steht der Computer im Mittelpunkt der Clubaktivitäten. Dafür entwickeln im Computerclub gemeinsam teilnehmende Kinder und Erwachsene ihre Projektideen zusammen. Das Spektrum der Projekte, die so entstehen, ist breit gefächert – es umfasst kleine, selbst programmierte Animationen und Spiele ebenso, wie aufwändiger produzierte Trickfilme und Hörspiele, interaktiv gestaltete Textil- oder Papierkreationen, sowie selbst modellierte und am 3D-Drucker produzierte Figuren und Bauwerke.

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