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Tim-Spier-Studienpreis für Sozialwissenschaften vergeben

Auszeichnung im Gedenken an den 2017 verstorbenen Hochschullehrer umbenannt – Drei Preisträger geehrt.

Seit zehn Jahren verleiht das Seminar für Sozialwissenschaften (Philosophische Fakultät) alljährlich einen Studienpreis, mit dem herausragende Bachelor- und Masterarbeiten des vergangenen Jahres ausgezeichnet werden. Neuerdings heißt dieser Preis „Tim-Spier-Studienpreis für Sozialwissenschaften“. Mit dieser Umbenennung gedenkt das Seminar für Sozialwissenschaften seines Ende 2017 verstorbenen Kollegen Prof. Tim Spier. Tim Spier ist ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer gewesen – einer, der viel wusste und sein Wissen weitergeben wollte, der das Interesse der Studierenden an Themen wecken konnte, der sich Zeit für die Studierenden nahm, auch über die Lehrveranstaltungen hinaus. Kein Wunder, dass Tim Spier deshalb auch als Betreuer von Abschlussarbeiten gefragt war. Gerne hat Tim Spiers Familie der Umbenennung des Preises zugestimmt und das Anliegen sogar durch eine großzügige Spende unterstützt.

Im Rahmen des Sommerfestes der Sozialwissenschaften wurde der umbenannte Preis erstmals verliehen. Die Jury für Bachelorarbeiten fand gleich zwei Arbeiten des Jahrgangs 2017 auszeichnungswürdig, die sich theoretisch und empirisch auf hohem Niveau aktuellen Themen gewidmet hatten: Marius Dillings Arbeit mit dem Titel „Einfluss von Sozialer Dominanzorientierung und subjektiver Religiosität auf Antisemitismus und Islamophobie im Vergleich“ lieferte einen wichtigen Beitrag zur Entstehung von Vorurteilen, während die Arbeit von Christian Busch und Nino Bohn zum Thema „Eine Medien-Inhaltsanalyse des Wahlkampfverhaltens deutscher Politiker auf Facebook unter besonderer Berücksichtigung von Negative Campaigning“ aufzeigte, wie unterschiedlich Politiker das „Negative Campaigning“ handhaben, also die Abwertung anderer Parteien bzw. Politikerinnen und Politiker. Beide Arbeiten waren zum Abschluss des BA-Studiengangs „Sozialwissenschaften“ entstanden.

Aus dem internationalen Studiengang „Roads to Democracy(ies)“ kam die beste Masterarbeit: Molly Bundys Arbeit mit dem Titel „Framing the 2017 Women’s March: an Analysis of CNN and Fox News“. Die Arbeit zeigte an einem wichtigen Beispiel auf, wie stark polarisiert die Medienberichterstattung in den USA ist und wie problematisch es ist, wenn damit ebenso polarisierte Teilöffentlichkeiten bedient werden.