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Bürgerdialog zum Projektauftakt „Uni (kommt) in die Stadt“

Die Universität Siegen plant mit zwei weiteren Fakultäten ins Stadtzentrum zu ziehen und sich zukünftig auf zwei Standorte auf dem Haardter-Berg in Weidenau und in der Siegener Innenstadt zu konzentrieren. Das Kooperationsprojekt „Uni (kommt) in die Stadt“ von Stadt und Universität Siegen wird damit im Stadtbild noch sichtbarer und die weitere Entwicklung der Stadt prägen.

Um allen interessierten Siegener Bürgerinnen und Bürgern das gemeinsame Projekt mit seinen städtebaulichen und stadtentwicklungsstrategischen Aspekten erstmals im Detail vorzustellen, laden die Projektverantwortlichen am Dienstag, 1. Oktober 2019, ab 19.00 Uhr zu einem öffentlichen Bürgerdialog in das Apollo-Theater (Großer Saal) ein. „Uni (kommt) in die Stadt“ wird als Kooperationsprojekt zwischen Stadt Siegen und Universität Siegen durchgeführt. Die Bürgerbeteiligung ist bewusst dem anschließenden städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb vorgeschaltet, um die wesentlichen Erkenntnisse aus der Bürger- und Akteursbeteiligung mit einfließen zu lassen. Den städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb loben die Universität und die Stadt Siegen wegen der herausragenden Bedeutung des Projekts gemeinsam aus.

Bei dem Bürgerdialog im Apollo-Theater werden die beteiligten Fachplaner wie Städtebau-Experten aber nicht nur die geplanten städtebaulichen Maßnahmen vorstellen. Die Idee ist, im direkten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern und den Akteuren vor Ort das Projekt weiter zu entwickeln, offene Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. Bei vier Kurzvorträgen mit Präsentation zum Auftakt stehen beispielsweise die Örtlichkeiten und Planungen der Universität wie auch die städtebauliche Einbindung des Projekts in die Innenstadt im Fokus. Zu Gast auf der Apollo-Bühne sind am Dienstagabend unter anderem Bürgermeister Steffen Mues, Uni-Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart, Uni-Kanzler Ulf Richter und Stadtbaurat Henrik Schumann.

apollo_-_uni_kommt_in_die_stadt_webBei einer von dem Städtebau-Experten Prof. Andreas Fritzen von der Hochschule Bochum moderierten Talkrunde im Anschluss werden Fragen aus dem Publikum aufgenommen und – soweit möglich – auch direkt beantwortet. Nach der öffentlichen Veranstaltung besteht im Foyer des Apollo-Theaters die Möglichkeit, Meinungen und Anregungen auf Karten zu schreiben und auf vorbereitete Stellwände zu heften sowie sich bei einem Imbiss über die Entwicklungsperspektiven im direkten Gespräch auszutauschen. Unter der Mail-Adresse unikommtindiestadt@siegen.de können darüber hinaus nach dem Bürgerdialog Anregungen zu den Themenblöcken Chancen, Risiken und Hinweise in den Beteiligungsprozess eingebracht werden, die in die Auslobungsunterlagen einfließen.

Für die beiden Areale „Vordere Friedrichstraße“ und „Häutebachweg/Löhrtor“ sind die Verfahren zur Aufstellung der Bebauungspläne durch den Beschluss des Rates formell gestartet. Damit soll unter anderem auf diesen Flächen der „Masterplan Campus Innenstadt“ umgesetzt werden. Der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb dient dazu, die entscheidenden Rahmenbedingungen, gestalterischen Vorgaben und wesentlichen städtebaulichen Strukturen zu entwerfen, die die Basis für die Festsetzungen in den Bebauungsplänen sein werden.

„Wir wollen so früh wie möglich über das Projekt informieren, um mögliche Bedenken und Anregungen bereits im Vorfeld aufzunehmen und hierauf reagieren zu können“, sagt Stadtbaurat Henrik Schumann. Ein weiteres öffentliches Beteiligungsformat ist die Hochschulkonferenz der Universität Siegen zum Thema wie auch die Einbindung des Siegener Gymnasiums Am Löhrtor. Stadtplaner haben mit Schülerinnen und Schülern eines Erdkundekurses einen „Stadtspaziergang“ unternommen, um den perspektivischen Blick von jungen Menschen und möglichen künftigen Studierenden zu bekommen.

Mit dem Umzug der Fakultät III (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht) auf den Campus Unteres Schloss hat die Universität im 2014/15 Einzug in die Innenstadt gehalten. Aktuell entstehen im Karstadt-Gebäude ein Hörsaal- und Seminarzentrum und der Mensa-Neubau am Obergraben. Im weiteren Verlauf sollen die Fakultät I (Philosophische Fakultät) und die Fakultät II (Bildung – Architektur – Künste) in die Innenstadt ziehen.