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Lösung für PCB-Belastung

Die Universität Siegen wird den Gebäudeteil AR-IF langfristig nutzen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus belasteten Gebäudeteilen können umziehen.

Die Universität Siegen hat eine Lösung für die Belastung durch PCB-Schadstoffe gefunden. Die Universität wird den Gebäudeteil IF auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße für die kommenden Jahre nutzen, die Anmietung erfolgt durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB). Das Gebäude hat ursprünglich nur als Interimslösung während der groß angelegten Sanierung des Campus Adolf-Reichwein-Straße (Gebäudeteile AR-H und K, Mensa und Universitätsbibliothek) gedient. Diese wird Anfang 2020 abgeschlossen, das Gebäude bleibt jedoch erhalten. „Wir schaffen damit Raum, sodass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus PCB-belasteten Gebäudeteilen umziehen können. Diese Lösung freut mich deshalb unheimlich, das ist eine tolle Nachricht“, sagte Uni-Kanzler Ulf Richter.

Zum Jahreswechsel werden die frisch renovierten Gebäudeteile AR-H und AR-K fertig. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Gebäudeteilen AR-A, -B und -C können dann in diese neuen Büros umziehen. Die bisher in AR-IF verorteten Kolleginnen und Kollegen bleiben in diesem Gebäude. „Ich möchte der Philosophischen Fakultät herzlich danken, dass sie sich für einen Verbleib im Gebäudeteil IF entschieden hat“, erklärte Ulf Richter. Perspektivisch ist ein Umzug der Philosophischen Fakultät in das Siegener Stadtzentrum im Rahmen des Projekts „Uni kommt in die Stadt“ geplant. Als weiterer Mehrwert bleibt den Nutzern des IF-Gebäudes somit nun die Unruhe eines weiteren Umzugs erspart.

Ansprechpartner für Umzüge und Raumnutzung ist das Dezernat 5.

Hintergrund:
In den Gründungsjahren der Universität Siegen gehörte die Verwendung von PCBs zum bautechnischen Standard, es weisen daher noch heute mehrere Gebäudeteile erhöhte PCB-Werte auf. Die Verantwortung für die Beseitigung liegt beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW als Eigentümer der Gebäude und der Universität Siegen als Arbeitgeberin.

Zwar besteht aufgrund der Messwerte keine akute Gesundheitsgefahr – dennoch nimmt die Universität die Sorgen ernst und handelt mit Sofortmaßnahmen, um Studierende und MitarbeiterInnen bestmöglich zu schützen und zu informieren. Dazu zählen kontinuierliche Messungen und eine transparente Online-Darstellung, Maßnahmen zur Senkung der Werte, individuelle Beratung und Biomonitoring sowie die Begleitung durch ein eigens eingerichtetes Gremium („Task Force“).

Alle PCB-Messwerte finden Sie auf unserem Informationsportal, das fortlaufend aktualisiert wird.