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Alumni Summer School 2013 – Wege zur Nachhaltigkeit

Internationale Akzente setzte die Universität, als sich rund 25 internationale Alumni an ihrer Alma Mater einfanden. Grund war die „Alumni Summer School 2013“, die zum interdisziplinären Austausch zum Thema „Nachhaltigkeit“ einlud.

Ermöglicht durch die Förderung des Deutsch Akademischen Austauschdienstes organisierte der Alumniverbund gemeinsam mit dem Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Altbau der Universität Siegen ein reichhaltiges Programm um die Themenstränge „Umwelt gestalten“, „gesellschaftliche Verantwortung“ und „wirtschaftliches Denken“.

Mit den Beiträgen von Dozenten der Uni Siegen sowie vieler Gast-Dozenten stand der Aspekt der Weiterbildung für die Teilnehmer im Vordergrund. Ein weiterer und wesentlicher Bestandteil des Programms waren jedoch die Beiträge der Teilnehmer selbst. Mit Blick auf die Nachhaltigkeit aus den jeweiligen kulturellen und fachlichen Kontexten wurde hier auch die globale Dimension der Diskussion zur Nachhaltigkeit deutlich.

Eröffnet wurde die Veranstaltung am 12. Juni 2013 von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW. Gekonnt stimmte der Schirmherr der Summer School, selbst Siegener Alumni, die Gruppe auf die bevorstehenden 10 Tage ein. Der „Globale Fußabdruck“ war der zentrale Aufhänger um die Teilnehmer aus aller Welt zu verbinden. Das Thema „Umwelt“ zog sich durch die gesamte Veranstaltung. Vom Ressourcenmanagement über die Nutzung von regenerativen Energien, hatten die Inhalte einen überwiegend technischen Anstrich. Die Teilnehmer lieferten hierzu Einblicke in aktuelle Projekte.

Über die Tage hinweg kristallisierten sich einige Konsens heraus, die sich als zukunftsweisende Erkenntnisse und Impulse zusammenfassen lassen. Im Zentrum dieser Ergebnisse stand die Bildung als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Die Sensibilisierung der Gesellschaft für verantwortungsvolles Handeln und zur Generierung innovativer Ideen sei das Herzstück der Bemühungen rund um die Nachhaltigkeit. Nach einem Impuls von Prof. Dr. Gerhard De Haan, Bildungs- und Zukunftsforscher an der Freien Universität Berlin und Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“,  rankten sich im Verlauf der Tage zahlreiche Vorträge der Teilnehmer sowie einiger Siegener Dozenten um dieses Thema. Aus Kamerun, Indonesien, Süd-Korea, Afghanistan und dem Senegal gab es Einblicke in die dortige Bildungslandschaft und die Facetten zur Bildung für Nachhaltigkeit. Alumni Summer School 2013 - Gingko

Im Verlauf der Summer School vertiefte sich die Gruppe auch in gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. So hatte Prof. Dr. Carsten Hefeker, Direktor des Forschungskollegs Siegen, bereits zum Auftakt mit einer Diskussion um die ökonomischen Folgen und Zusammenhänge der Staatsverschulung eingestimmt. Teilnehmer etwa aus Marokko, Kolumbien oder Sri Lanka lieferten Beiträgen aus aktuellen Projekten und Tätigkeitsfeldern in ihren Ländern. Allesamt bekundeten intensives Interesse an Lösungsansätzen in diesem Bereich.

Neben der Fülle an Inhalten und dem straffen Programm blieb allerdings auch noch Zeit für einige gesellige Momente. Eingebunden in ein Treffen mit Vertretern regionaler Unternehmen und eine gemeinsame Diskussion über dortige Nachhaltigkeits-Strategien konnten die Alumni während eines Besuchs der Krombacher Brauerei auch etwas in Erinnerungen an die Studienzeit schwelgen. Auch im Rahmen einer Exkursion zu Solar World und bei einem Besuch des Wohnprojektes „Amaryllis“ in Bonn bot hierfür Gelegenheit.

Offiziell endete die Alumni Summer School mit einem symbolischen Akt für eine nachhaltige Zukunft. Die Teilnehmer kamen ein letztes Mal zusammen und pflanzten auf dem Campus einen Ginko-Baum zum Abschluss für die erfolgreiche Veranstaltung. Resümiert herrschte Einigkeit: An diese Uni und diesen Ort wird man zurückkehren. Für nachhaltigen Austausch, eine nachhaltige Zukunft und eine gute Zeit.