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Erstes Alumni-Netzwerk-Treffen der Alumni in der Metropolregion Frankfurt / Rhein-Main

Unsere Siegener Alumni in Frankfurt und der Rhein-Main-Region trafen sich erstmalig im März 2018 zu einem Kennenlernen und Austausch „bei“ Frankfurt. Der Alumniverbund der Universität Siegen hatte die Alumni zu einem Netzwerktreffen mit einem vielfältigen Programm eingeladen.

Die Studienhintergründe der Alumni waren vielfältig: Während einige von ihnen ehemals BWL studierten, waren auch ehemalige Wirtschaftsrecht-, Wirtschaftsinformatik und Elektrotechnik- Studierende unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Heute sind sie in der Rhein-Main-Region und der Main-Metropole direkt u.a. in der Unternehmensberatung, im Consulting oder in verschiedenen Bereichen des Frankfurter Flughafens tätig.

Das Alumni-Treffen startete nach einer Begrüßung durch die Leiterin des Alumniverbundes der Universität Siegen, Dr. Susanne Padberg, mit einer „Special Tour“ über das Gelände des Frankfurter Flughafens. Mit Bus und weiteren „Fußwegen“ gab eine Mitarbeiterin der dort ansässigen Fraport AG interessante Einblicke in den Alltag und Flugbetrieb des größten deutschen Verkehrsflughafens. Begleitet wurde die Rundfahrt durch die „Alumni-Korrespondentin“ vor Ort, Dipl.-Wirtsch.-Inform. Stephanie Walz, Managerin im Bereich Informations- und Kommunikationsdienstleistungen (Operational-IT-Applications) bei der Fraport AG. Als Projekt-Betreuerin der Laser-Navigationsgeräte für Flugzeuge, die als in etwa zwei Meter große Bildschirmen an den Terminal-Gebäuden angebracht sind und die als eine Art „Einparkhilfe“ für Flugzeuge dienen, konnte sie aus erster Hand Informationen über diese Technologie geben und spezielle Fragen der Alumni beantworten.

Nach der Flughafen-Besichtigung begrüßten Marius Haardt, Mitarbeiter der Stabsstelle connect.US der Universität Siegen und Vermittler zwischen der Universität und dem House of Logistics and Mobility (HOLM), sowie Bianca Martin als Vertreterin der HOLM GmbH, die Alumni im interdisziplinären und branchenübergreifenden Entwicklungs- und Konferenzzentrum HOLM, das sich in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen, im neuen Stadtteil „Gateway Gardens“ befindet.

Hier, mitten im Verkehrszentrum, werden in Kooperation mit Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft Konzepte für eine nachhaltige Logistik und Mobilität entwickelt. Die Strategie sei dabei einmalig, wie Bianca Martin erklärte. Die Architektur des Gebäudes, entworfen vom Büro des Stararchitekten und Frankfurter Stadtplaners Prof. Albert Speer, bietet viel Vernetzungsfläche und Raum für Begegnung, was eine kleine Führung durch das Gebäude zeigte. Die Alumni konnten sich außerdem ein Bild von der Repräsentanz der Universität Siegen im HOLM machen, von dieser aus Marius Haardt, Team-Mitglied der Stabsstelle connect.US zwischen der HOLM GmbH und der Universität Siegen Projekte mit Schwerpunkt Logistik und Mobilität generiert und vermittelt.

Neben der Vorstellung des HOLM gaben Siegener Alumni Impulse aus ihren eigenen Tätigkeiten vor Ort. Den Anfang machte die Siegener BWL-Alumna Hannah Jensen. Neben ihrem Studium hat sie sich als Co-Gründerin selbstständig gemacht: Die SIGO GmbH ist ein Start-up, das entsprechend dem Slogan „leichter unterwegs“ ein innovatives E-Bike-Sharing Konzept verfolgt. Das Start-up hat seinen Sitz im HOLM, zumal es durch das Entwicklungs- und Kongresszentrum gefördert wird. Mit seinem Innovationspotenzial trägt es somit dazu bei, den Innovations- und Nachhaltigkeitsgedanken der HOLM GmbH zu unterstützen. Die junge Wirtschaftswissenschaftlerin und ihr Kollege Tobias Lochen planen, im Sommer 2018 mit ihrem E-CargoBike-Sharing an den Start zu gehen. Einen weiteren Impuls, der zum Austausch anregte, gab der Alumnus des Wirtschaftsrechts und Polizeioberrat und Inspektionsleiter der Bundespolizei am Standort Frankfurt am Main, Christian Klein. In seinem Vortrag zu den „Aufgaben (bei) der Bundespolizei“ an diesem Standort gab der Dipl.-Wirtschaftsjurist und M.A. Public Administration nicht nur einen Überblick, sondern ging auch speziell auf das seit 2015 in der Öffentlichkeit präsente Thema der Rückführung auf dem Luftweg ein. Diesbezüglich betonte er, dass Freiwilligkeit und Eigenständigkeit in jedem Fall Vorrang vor Zwang haben.

Abgerundet wurde der Abend durch ein lockeres Netzwerktreffen in der Hotel-Lounge des Hotel „Moxy“ im Gateway Garden. Die Alumni nutzten hier noch einmal die Gelegenheit, sich interdisziplinär auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Im Gespräch wurde klar, dass es den Alumni wichtig ist, den Kontakt zu ihrer ehemaligen Universität aufrechtzuerhalten. Daher würden sie sich über ein weiteres Treffen in Zukunft freuen.

Bettina Stephan, Redaktion Alumni-Team