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Informationen zu Symptomen, Hygienemaßnahmen etc.


Kreis Siegen-Wittgenstein


Auswärtiges Amt


Bundesministerium für Gesundheit


Robert Koch-Institut


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Kreisgesundheitsamt, Rettungsdienst und Krankenhäuser in Siegen-Wittgenstein haben sich auf ein mögliches Auftreten des Coronavirus vorbereitet. Zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit einem Verdacht auf Infizierung mit dem neuen Grippevirus ist das Kreisklinikum in Siegen-Weidenau.

 

Personal (Wiss. Personal + MitarbeiterInnen in Technik und Verwaltung + Hilfskräfte)

Welche Regelungen gelten für das Arbeiten vor Ort und im Homeoffice?

Ab dem 1. Oktober 2021 ist die Universität Siegen dann wieder für alle ihre Angehörigen ohne Einschränkung zugänglich und die Tätigkeit vor Ort der Regelfall; Homeoffice kann im Rahmen der allgemeinen Vereinbarungen wahrgenommen werden.

Die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutz-Regeln der Universität Siegen sind zu beachten.

Welche Schutzmaßnahmen sind für das Arbeiten in Präsenz zu beachten?

Neben den allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutz-Regeln der Universität Siegen (Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern, Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen, siehe: https://www.uni-siegen.de/corona/allgemein/?lang=de#hygiene ) sind die folgenden Regelungen zu beachten: 

Arbeiten im Einzelbüro ohne Publikumsverkehr

Am Einzelarbeitsplatz kann die Maske abgelegt werden.

Arbeiten im Einzelbüro mit Publikumsverkehr

  • Ist nur eine Person im Büro, kann die Maske abgelegt werden.
  • Die Maske kann auch abgelegt werden, wenn:
    • Der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder
    • ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder
    • an festen Arbeitsplätzen oder in festen Teams ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen, sofern nicht aus Gründen des Arbeitsschutzes (zum Beispiel wegen Tätigkeiten mit hohem Aerosolausstoß) das Tragen von Masken geboten ist.
      Update 07.10.2021 15:00 Uhr
  • Insbesondere bei häufigerem Publikumsverkehr (z. B. Ausgabe-, Beratungs- oder Zahlstellen) wird empfohlen, Sideboards, Tische etc. als Barriere einzusetzen. Wo dies nicht möglich ist und auch keine Ausweichmöglichkeit auf einen anderen Raum (z. B. Besprechungsraum) besteht, kann die Installation einer mobilen Trennwand als „Spuckschutz“ in Betracht kommen.
  • Der Raum ist mindestens stündlich für 5-10 Minuten zu lüften.

Arbeiten in Büros mit mehr als einem Arbeitsplatz

Die Maske kann abgelegt werden, wenn:

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird oder
  • ausschließlich immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder
  • an festen Arbeitsplätzen oder in festen Teams ausschließlich immunisierte oder getestete Beschäftigte zusammentreffen, sofern nicht aus Gründen des Arbeitsschutzes (zum Beispiel wegen Tätigkeiten mit hohem Aerosolausstoß) das Tragen von Masken geboten ist.

Update 07.10.2021 15:00 Uhr

Was muss ich nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz aus dem Urlaub bzw. längerer Abwesenheit beachten?

Grundsätzlich gilt weiterhin, dass Beschäftigte, sofern sie Krankheitssymptome aufweisen, der Universität fernbleiben. Dies gilt auch für vollständig geimpfte oder genesene Personen.

Beschäftigte, die nach dem 1. Juli 2021 mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten (Präsenz-) Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung ihrer jeweiligen Führungskraft entweder einen Negativtestnachweis (z.B. Bürgertestung) oder einen Nachweis darüber vorlegen, dass sie vollständig immunisiert sind (immunisierte Personen in diesem Sinne sind vollständig geimpfte und genesene Personen, die weder typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 noch eine akute Infektion aufweisen).

Ein Informationsblatt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) als Überblick und zur Erläuterung dieser Regelung finden Sie hier.

Bitte beachten Sie darüber hinaus folgende Hinweise.

Wie funktioniert der Nachweis?

Die Führungskraft dokumentiert die Vorlage des vorgenannten Nachweises, indem sie schriftlich nachhält, dass und ggf. welchen Nachweis (Negativtestnachweis oder Nachweis über vollständige Immunisierung) sie sich am ersten Arbeitstag hat vorlegen lassen.

Ein Beispiel dafür ist der Eintrag in ein Formular. Dafür stellen wir Ihnen ein Muster-Formular zur Verfügung. Auch eine einfache Dokumentation, dass der Nachweis vorgelegen hat, ist ausreichend.

Eine weitergehende Dokumentation, zum Beispiel die Speicherung einer Kopie des Nachweises, ist nicht erforderlich und sollte aus datenschutzrechtlicher Sicht unterbleiben. Ein ggf. elektronisch übermitteltes Dokument ist nach Sichtung der oder des Vorgesetzten unverzüglich zu löschen.

Wie erfolgt der Nachweis, wenn Vorgesetzte zum Zeitpunkt der Rückkehr der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters nicht vor Ort (z.B. durch Homeoffice, Dienstreise, etc.) sind?

Hier gibt es zwei Optionen:

  • A) Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter zeigt der vorgesetzten Person mittels elektronischer Medien seine Negativtest bzw. seinen Impfausweis (an). Dies kann z. B. durch Sichtung (Halten in eine Kamera) oder durch eine elektronische Übermittlung eines Dokumentes geschehen (u.a. Mail).
  • B) Die vorgesetzte Person benennt eine Vertreterin/einen Vertreter, die/der zum Zeitpunkt der Rückkehr der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters aus dem Urlaub anwesend ist, die Sichtung vornimmt und dokumentiert

Wie dokumentieren Professorinnen und Professoren für sich selbst, sofern nicht bereits ein vollständiger Impfschutz vorliegt, nach einer Rückkehr die Negativtestung?

Professorinnen und Professoren übernehmen diese Aufgabe in eigener Verantwortung und bestimmen auch die Art und Weise der nachprüfbaren Dokumentation. Eine weitere Anzeige ist nicht erforderlich.

Welcher Test kommt in Frage?

Der Negativtestnachweis kann erfolgen über den Bürgertest, alternativ über eine höchstens 48 Stunden zurückliegende Einreisetestung gemäß § 5 der Coronavirus-Einreiseverordnung (12. Mai 2021).

Außerdem wurde auf dem Adolf-Reichwein-Campus die kostenfreie Möglichkeit geschaffen, beaufsichtigte Selbsttests durchzuführen. Bis zum 30. September können von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 11 Uhr im Gebäude AR-HB („Haardter-Berg-Schule“) die Tests gemacht werden. Sie werden von geschultem Personal ausgegeben, das auch gegebenenfalls die Durchführung erläutert. Die Testung wird aber von Studierenden bzw. Beschäftigten der Universität selbst durchgeführt.

Das Testergebnis wird schriftlich dokumentiert und kann für den universitätsinternen Gebrauch verwendet werden. Außerhalb der Universität Siegen besitzt dieser Testnachweis keine Gültigkeit.

Warum reichen die Tests nicht aus, die die Universität den Beschäftigten anbietet?

Die Universität bietet allen Beschäftigten Corona-Selbsttests an. Für das „Urlaubsrisiko“ ist jedoch eine eigene Regelung hinsichtlich der Tests getroffen worden (siehe §7 Absatz 3 CoronaSchVO), wonach nur spezielle Tests für den Nachweis genügen (siehe folgende Frage).  

Warum reicht die die beaufsichtigte Selbsttestung einer/ eines Beschäftigen nicht aus, um den Nachweis zu führen?

Dies ergibt sich aus §4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung. Hier wird im Rahmen eines Beschäftigtentests vorausgesetzt, dass entweder der Test durch geschultes/ fachkundiges Personal, oder unter Aufsicht von geschultem, fachkundigem oder unterwiesenem Personal durchgeführt wird. Diese Voraussetzungen sind an der Universität nicht gegeben.

Gilt die Vorgabe gemäß §7 CoronaSchVO nur für Personen auf Haushaltstellen oder auch für DFG/BMBF/etc. finanzierte Personen?

Diese Vorgabe gilt für alle Beschäftigten, d.h. es gibt keine Unterscheidung.

Sie gilt auch für Hilfskräfte (SHK, WHB, WHK), diese zählen ebenfalls zu den Beschäftigten.

Müssen auch Stipendiaten, Gastwissenschaftler, Praktikanten und Lehrbeauftragte eine Negativtestung bzw. eine vollständige Immunisierung nachweisen)?

Diese Gruppen sind nicht vom §7 Absatz 3 der CoronaSchVO umfasst. Um jedoch den Sinn der Regelung umzusetzen, wird ausdrücklich empfohlen, diese Gruppen in das entsprechende Dokumentationssystem einzubeziehen.

 

Diese Regelungen für den Umgang mit ReiserückererInnen lassen die weiteren, speziellen Regelungen, die z.B. für die Bereiche Lehre und Prüfungen gelten, unberührt.  

Welche Regelungen gibt es für Risikogruppen?

Bitte beachten Sie zunächst die Regelungen für das Arbeiten vor Ort und im Home Office (siehe obige Fragen auf dieser Seite).

Darüber hinaus beachten Sie bitte:

Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt z. B. abgeklärte Erkältung) oder Fieber sollen sich generell nicht auf dem Gelände der Universität Siegen aufhalten.

Beschäftigte, bei denen ausweislich eines ärztlichen Attests oder einer Feststellung durch den arbeitsmedizinischen Dienst (AMZ Siegerland e.V., Hammerwerk 8, 57076 Siegen, Tel.: 0271/880 600, E-Mail: info@amz-si.de) aufgrund besonderer gesundheitlicher Risiken die Gefahr eines schweren Verlaufs von COVID-19 besteht, prüfen gemeinsam mit ihren (Fach-) Vorgesetzten die Durchführbarkeit sowie die Wirksamkeit der oben genannten Schutzmaßnahmen.

Dabei können sie sich von der Abteilung 1.1 – Arbeits- und Gesundheitsschutz – oder dem arbeitsmedizinischen Dienst beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Ängste und psychische Belastungen können dabei ebenfalls thematisiert werden. Die Abteilung 1.1 sowie der arbeitsmedizinische Dienst können geeignete Schutzmaßnahmen vorschlagen, soweit die bereits getroffenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht ausreichen. Der Arbeitgeber erfährt davon nicht, es sei denn, der oder die Betreffende willigt ausdrücklich ein.

Dies gilt entsprechend für Beschäftigte, die in häuslicher Gemeinschaft mit einer tatsächlich zu betreuenden Person mit Pflegegrad (Antragstellung reicht aus) leben, sofern ärztlich bestätigt wird, dass aufgrund einer relevanten Vorerkrankung der zu betreuenden Person im Fall einer Infektion ein individuell sehr hohes Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufs besteht.

Wo finde ich Informationen zum Thema Impfungen?

Wo finde ich eine Bescheinigung über die Arbeit in Präsenz / im Home-Office für meine Steuererklärung?

Für den Fall, dass Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung für das Jahr 2020 einen Nachweis über Präsenz- bzw. Home-Office-Regelungen an der Universität Siegen während der Corona-Pandemie benötigen, finden Sie hier eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt.

Wo finde ich Vorlagen für das Erstellen von Besucher- bzw. Teilnehmerlisten zur Kontakterfassung und -nachverfolgung?

Die neue Corona-Schutzverordnung sieht nicht mehr vor, dass Kontaktdaten erfasst werden müssen. Diesbezüglich wird es aber in Kürze interne Regelungen der Universität Siegen geben.

Welche technische Unterstützung gibt es im Homeoffice?

Das ZIMT stellt eine Anleitung für die Einrichtung eines VPN-Zugangs zur Verfügung.

Auf den Seiten des ZIMT finden Sie weiterhin Hilfe zum Umgang mit der E-Learning-Plattform Moodle, Livestream, Lehrmaterialen, Classroom Response System und Sciebo. Hier finden Sie diese Informationen.

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Mobilen Arbeit der Stabsstelle für Informationssicherheit.

Wo finde ich Vorlagen für Aushänge / Plakate für die Arbeit vor Ort?

Die Stabsstelle für Presse, Kommunikation und Marketing stellt in Zusammenarbeit mit Dezernat 5 sowie Dezernat 1 (Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz) Aushänge und Plakate für die Arbeit vor Ort zur Verfügung. Sie können die Vorlagen downloaden und ausdrucken. Alle Vorlagen sind im Format A3 angelegt, bitte stellen Sie individuell im Drucker-Menü ein kleineres Format (z.B. A4) ein.

Welche Regelungen gibt es für Gremiensitzungen, dienstliche Besprechungen, Vorstellungsgespräche sowie weitere Tätigkeiten wie z. B. Laborarbeit, Arbeit in Werkstätten und auf Baustellen?

Wie kann ich eine Weiterleitung meines Telefons oder eine VoiceBox einrichten?

Für Tätigkeiten im Homeoffice kann die Universität eine Rufweiterleitung der Festnetz-Rufnummern auf externe Rufnummern einrichten – auch auf persönliche Mobiltelefone und externe Festnetznummern.

Die Telefonanlage der Universität lässt jedoch nur 100 Teilnehmer zu, die mit einer Rufumleitung gleichzeitig telefonieren können. Für den 101. Teilnehmer ertönt dann das „Besetzt-Zeichen“. Interne Telefonate innerhalb der Liegenschaften der Universität betrifft dies nicht.

Wir bitten Sie, anstatt einer Rufumleitung Telefonate möglichst über Mobiltelefone durchzuführen und diese Mobilnummern Ihren Kontakten zur Verfügung zu stellen. Dies trägt zur Entlastung unserer Telefonanlage bei und sichert unsere Kommunikationsfähigkeit.

Die Universität arbeitet mit Hochdruck daran, die Anzahl der möglichen Teilnehmer zu erhöhen.

Die Möglichkeit eine Rufumleitung auch von extern einzurichten, kann unter folgendem Link https://selfservice.voip.uni-siegen.de/ erfolgen. Hier finden Sie eine Anleitung dafür.

Es besteht ebenso die Möglichkeit, eine VoiceBox einzurichten. Hier finden Sie eine Anleitung dafür.

Welche Regelungen gelten für Gleitzeit, Urlaubsanträge und Krankmeldungen?

Urlaubanträge für das Personal in Technik und Verwaltung werden – wie bisher – mit dem im Formularschrank hinterlegten Antrag gestellt. Sofern Ihr Vorgesetzter den Urlaubsantrag befürwortet, was er z. B. durch digitale oder postalische Weiterleitung des Antrags mit einem entsprechenden Vermerk tun kann, können Sie davon ausgehen, dass das Personaldezernat die Angelegenheit in diesem Sinne bearbeitet. Das kann aufgrund der besonderen Situation momentan länger als sonst dauern, dafür bitten wir um Verständnis. Die gewohnten Rückläufe/Genehmigungen erfolgen ausschließlich auf dem Postweg. Bitte sehen Sie von Rückfragen, ob der Antrag wirklich eingegangen ist, ab. Sollte Ihr Vorgesetzter den Antrag nicht befürworten, wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat.

Entsprechend verfahren Sie bitte im Hinblick auf die Beantragung von Gleitzeittagen.

Eine Arbeitsunfähigkeit muss weiterhin unverzüglich dem/der Vorgesetzten mitgeteilt werden. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bitte – wie bisher – per Post an die Personalsachbearbeiter/-innen schicken.

Wie gehe ich mit bereits genehmigtem Urlaub um?

Grundsätzlich gelten erteilte Urlaubsgenehmigungen wie vereinbart; Urlaubspläne und damit die eingeplanten Erholungsurlaube werden aufrechterhalten. Es sind keine Rücknahmen von Urlaubsgenehmigungen vorgesehen. Ausnahmen sind nur in Härtefällen (z. B. falls der Jahresurlaub an einem Stück beantragt wurde und nun nicht wie geplant vollzogen werden kann) in Abstimmung mit der/dem jeweiligen Fachvorgesetzten sowie dem jeweiligen Dienstvorgesetzten (d. h. bei wissenschaftlichem und künstlerischem Personal dem Rektor, bei Personal in Technik und Verwaltung dem Kanzler) möglich. In diesen Fällen wird geprüft, ob einer gegebenenfalls teilweisen Verschiebung des genehmigten Erholungsurlaubs zugestimmt werden kann.

Wir alle als Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes stehen in umfassender Solidarverantwortung mit vielen anderen Menschen in unserem Land, die ebenfalls von unvorhergesehenen Veränderungen ihrer persönlichen Rahmenbedingungen getroffen sind. Erholungsurlaub kann nach wie vor zur Entspannung genutzt werden, selbst wenn eine geplante Urlaubsreise nicht stattfinden konnte. Eine nachträgliche Verschiebung des gewährten Erholungsurlaubs in die Zeit nach der Corona-Krise ist auch deshalb nicht möglich, weil die Arbeitsabläufe über das ganze Jahr hinweg konstant sichergestellt werden müssen (Vermeidung einer „Urlaubswelle“).

Gerade vor dem Hintergrund des zu erwartenden Arbeitsanfalls nach Rückkehr in den Normalmodus werden die Beschäftigten gebeten, zu überlegen, ob sie nicht sogar in der gegenwärtigen Zeit einen Teil ihres Erholungsurlaubs beantragen, insbesondere wenn ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist.

Was gilt, wenn Kindergarten oder Schule bei Infektionsverdacht geschlossen bleiben
    oder die Präsenzpflicht ausgesetzt ist und keine anderweitigen Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von Beschäftigten bestehen?

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt 2021 von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage.
Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 (statt wie bisher 45) Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch auf maximal 130 (statt wie bisher 90) Arbeitstage.

Diese Regelung gilt für Kinder, die noch nicht 12 Jahre alt sind oder für behinderte und auf Hilfe angewiesene Kinder, wenn es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Der Anspruch besteht für gesetzlich Krankenversicherte und kann über die Krankenkassen geltend gemacht werden. Sind ein Elternteil und das Kind gesetzlich versichert, besteht Anspruch auf Kinderkrankengeld für diesen Elternteil. Ist das Kind mit dem anderen Elternteil privat versichert, besteht kein Anspruch auf Kinderkrankengeld. Für privat Krankenversicherte besteht die Möglichkeit einer Entschädigung für Verdienstausfall nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz.

Kinderkrankentage können für einzelne Tage genommen werden, nicht für einzelne Arbeitsstunden oder halbe Tage.

Grds. ist gegenüber der Universität Siegen ein Nachweis über die pandemiebedingte Zugangseinschränkung zum Betreuungsangebot zu erbringen. Siehe hierzu eine Musterbescheinigung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Für Beamtinnen und Beamte gelten entsprechende Regelungen. In 2021 kann zur Betreuung eines Kindes in Fällen bei Erkrankungen oder bei pandemiebedingten Zugangseinschränkungen zum Betreuungsangebot Urlaub gewährt werden. Dies gilt für Kinder unter zwölf Jahren oder behinderte und auf Hilfe angewiesene Kinder. Der Umfang des Urlaubs entspricht dem Umfang des Kinderkrankengeldes bei gesetzlich Krankenversicherten (s.o.). Die Besoldung wird fortgezahlt. Voraussetzung ist, dass keine andere im Haushalt lebende Person zur Betreuung zur Verfügung steht und dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Die pandemiebedingte Zugangseinschränkung zum Betreuungsangebot ist nachzuweisen. Dazu kann der oben bereitgestellte Vordruck für Tarifbeschäftigte benutzt werden.

Welche Möglichkeiten haben Beschäftigte, wenn ihr Kind am Coronavirus erkrankt?

Hier gilt dasselbe wie bei anderen Erkrankungen des Kindes. Wenn das Kind während der Krankheitsphase der Beaufsichtigung und Betreuung bedarf, muss sich ein Elternteil dies ärztlich attestieren lassen. Dieses Attest wird umgangssprachlich Kindkrankschreibung genannt. In diesem Fall zahlt die Krankenkasse Beschäftigten ein Krankengeld.

Anspruch auf dieses Krankengeld hat man im Jahr 2021 für 20 Tage je Kind, bei Alleinerziehenden sind es 40 Tage je Kind. Bei drei und mehr Kindern sind es maximal 45 Tage im Jahr und bei Alleinerziehenden entsprechend 90 Tage. Für die Dauer dieser Kindkrankschreibung haben Beschäftigte einen Anspruch auf Freistellung gegenüber ihrem Arbeitgeber und dürfen der Arbeit fernbleiben. Der Arbeitgeber schuldet für diese Zeit der Freistellung keine Vergütung.

Was geschieht im Fall einer vom Arbeitgeber aus Fürsorgegründen initiierten vorübergehenden Freistellung
    von Beschäftigten oder einer temporären behördlichen Betriebsschließung?

Wenn Beschäftigte arbeitsfähig und arbeitsbereit sind, der Arbeitgeber sie aber temporär freistellt und buchstäblich nach Hause schickt oder aus Gründen nicht beschäftigen kann, die in seiner betrieblichen Sphäre liegen, behalten sie ihren Vergütungsanspruch.

Um in solchen Fällen den Schaden möglichst gering zu halten, sollte gemeinsam mit den Beschäftigten nach Lösungen gesucht werden, wie sie ihre Aufgaben weitestgehend im Homeoffice erledigen können.

Wie kann ich den Personalrat erreichen?

Der Personalrat der MitarbeiterInnen in Technik und Verwaltung, sowie der Personalrat für wissenschaftliches und künstlerisches Personal sind wieder wie gewohnt zu erreichen:

Kann ich bei der Stadt Siegen weiterhin behördliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen
    (z. B. Anmeldung des Wohnsitzes, Ausstellung eines Führungszeugnisses
    oder Ausstellung einer Geburtsurkunde)?

Die Stadt Siegen hat ihrerseits eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zusammengestellt, die auch sämtliche behördlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel die An-, Um- und Abmeldung des Wohnsitzes, die Ausstellung bzw. Verlängerung von Aufenthaltstiteln oder auch Beglaubigungen oder Meldebescheinigungen umfasst. Bitte informieren Sie sich dort, welche Dienstleistungen aktuell online oder telefonisch beantragt werden können:

https://www.siegen.de/willkommen/informationen-zum-coronavirus/haeufig-gestellte-fragen-faq-frequently-asked-questions/