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Reisen

Was muss ich bei Dienstreisen (Inland und Ausland) beachten?

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in eine Vielzahl an Ländern derzeit gewarnt. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für außereuropäische Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

An der Universität Siegen gelten für Dienstreisen genau diese Reisewarnungen und Reisehinweise. Seit dem 26. Oktober 2020 gilt, dass Dienstreisen zu vermeiden sind. Dienstreisen können genehmigt und gebucht werden, wenn es sich um eine Dienstreise

  • im Inland,
  • in ein Land ohne Reisewarnung,

handelt, die aus zwingend dienstlichen Gründen erforderlich ist und bei der die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden können. Für diese Dienstreisen sind auch die allgemeinen Dienstreisegenehmigungen wieder gültig, außerdem dürfen für entsprechende Dienstreisen wieder Buchungen (z.B. Hotels, Flüge) vorgenommen werden.

Reisende sollten sich vor Planung bzw. Antritt von Dienstreisen sorgfältig informieren, da es auch weiterhin zu Einschränkungen (z.B. Quarantäne bei Ein- oder Rückreise) kommen kann. Das zu prüfen ist Aufgabe der reisenden Person.

Sollte nach Reiserückkehr eine Quarantäne notwendig sein, ist diese nachzuweisen.

Welche Reisebeschränkungen gibt es innerhalb Deutschlands?

Bei einer Inzidenz unter 100 greifen die Regelungen, die die Bundesländer in ihren jeweiligen Coronavirus-Schutzverordnungen festgelegt haben. Je nach Inzidenz und je nach Bundesland können die Regelungen daher variieren. Bevor Sie reisen – aus welchem Grund auch immer – informieren Sie sich bei dem jeweiligen Bundesland, unter welchen Bedingungen Reisen möglich ist, welche Nachweis- und Testpflichten bestehen.

Was im Detail in Ihrer Region gilt, finden Sie über die Übersichtsseite der Bundesregierung.

Update 12.07.2021 12:00 Uhr

Alte Version

Kontaktbeschränkungen gelten fast im gesamten Bundesgebiet. Touristische Reisen innerhalb Deutschlands sind abhängig von länderspezifischen Bestimmungen wieder erlaubt. In NRW dürfen Hotels und Pensionen seit dem 30. Mai wieder Übernachtungen für Personen mit Wohnsitz in der EU, in Island, Liechtenstein, Norwegen, in der Schweiz oder im Vereinigten Königreich anbieten. Die Regeln der Bundesländer hat die Bundesregierung in einer Übersicht zusammengestellt.

Was müssen Rückkehrer aus dem Ausland beachten?

Entscheidend sind die Bestimmungen der Coronavirus-Einreiseverordnung. Sie ist am 13. Mai 2021 in Kraft getreten und führt die die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten und Quarantäneregelungen beim Thema Einreise nun bundeseinheitlich und umfassend zusammen. Auch das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten wurde in die Verordnung integriert.

Der Zweck der Coronavirus-Einreiseverordnung ist es, den Eintrag von Infektionen aus dem Ausland so weit wie möglich zu reduzieren, insbesondere den Eintrag mit besorgniserregenden Virusvarianten. Die Flugtestpflicht wird insofern auch weiterhin fortgeführt. Der Genesenen- oder Impfnachweise wird als gleichwertig zum Testnachweis ebenfalls anerkannt. Personen, die einen entsprechenden Nachweis nicht vor Abflug dem Beförderer vorlegen und für die keine Ausnahmeregelung besteht, dürfen nicht befördert werden.

Achtung: Für Einreisende nach einem Aufenthalt in einem ausländischen einfachen Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet gelten spezielle Anmelde-, Nachweis- sowie Quarantänepflichten.

Update 12.07.2021 12:00 Uhr

Alte Version

Bitte beachten Sie unbedingt die Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit.

Gemäß der Coronaeinreiseverordnung des Landes NRW (in der ab dem 3. Oktober 2020 geltenden Fassung) und den Regelungen von Bund und Ländern gilt:

  • Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, müssen Sie einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder an Ihren Zielort - begeben und zwei Wochen lang isolieren (häusliche Quarantäne). Sie müssen sich sofort bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Das Corona-Testergebnis darf höchstens 48 Stunden alt sein.
  • Sie können den Test in vielen Ländern vor Ihrer Abreise Richtung Deutschland machen oder Sie lassen sich nach der Einreise in Deutschland testen. Der Test in Deutschland ist für Sie kostenlos. An vielen Flughäfen in Deutschland gibt es bereits Testmöglichkeiten. Alternativ können Sie sich unter der Telefonnummer 116 117 informieren, wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können. Wer sich beim Hausarzt testen lassen möchte, sollte unbedingt vorher dort anrufen. Ist der Test positiv, ist in jedem Fall eine zweiwöchige Quarantäne notwendig. Wichtig ist: Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich an die Quarantäneregeln halten.
  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Sie dürfen somit den Campus für diese Zeit nicht betreten. Dies gilt für Beschäftigte, Studierende und Gäste der Universität Siegen gleichermaßen und ist unabhängig von Staatsangehörigkeit und Herkunftsort.

Ausnahmen gelten unter anderem für Personen, denen ein ärztliches Attest bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion vorliegen. Die Quarantänepflicht entfällt für Personen, die zur Ablegung oder Vorbereitung von ausbildungs- oder studienbezogenen Prüfungen einreisen.

Die Liste der Risikoländer wird auf der Website des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert.

Betroffene Beschäftigte sollen sich bei der Abteilung Arbeits- und Gesundheitsschutz melden. Um die Kommunikation mit internationalen Studierenden kümmert sich die Abteilung International Student Affairs.

Wo finde ich Informationen zu Auslandsaufenthalten (Austauschstudium, Praktikum)?

Alle Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Wo finden internationale Studierende Informationen zur Einreise?

Alle Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Sind Besuche von internationalen Gästen möglich?

Besuche von Gästen und ausländischen Delegationen aus Risikogebieten müssen abgesagt werden.

Werden Reisekosten für nicht angetretene Reisen erstattet?

Für Reisen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesagt worden sind bzw. abgesagt werden mussten, beispielsweise auch, weil der Reisegrund durch Absage einer Tagung oder ähnlichem entfallen ist, gelten die üblichen Regelungen zur Erstattung von Kosten für nicht angetretene Dienstreisen. Diese finden Sie hier.