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Bei Fragen und Anregungen zum Thema Energie wenden Sie sich bitte an energie@uni-siegen.de.

Christoph Hackler
Technischer Leiter Uni Siegen

Bernd Schade
BSL Energieberater
ehem. Technischer Leiter Uni Siegen

Energie-Maßnahmen

Die Beheizung der Gebäude der Universität erfolgt mit Erdgas, der Betrieb benötigt viel Energie – gerade mit Blick auf das Wintersemester in den kalten Monaten. Wir können und wollen als Universität mit einer Reduktion unseres Energiebedarfs einen relevanten Beitrag leisten, um eine Gasmangellage im Winter möglichst zu vermeiden, die Auswirkungen auf unser aller Leben haben wird.

Unser Ziel & Ihre Hilfe

Wir gehen aktuell davon aus, Energie in einer Größenordnung von mindestens 20 Prozent unseres üblichen Verbrauchs einsparen zu müssen. Wir können dieses Ziel nur erreichen, wenn wir es gemeinsam angehen. Das Verhalten jeder und jedes Einzelnen, Ihr individueller Umgang mit Energie ist der entscheidende Hebel. Wir werden alle technischen und organisatorischen Möglichkeiten nutzen, um die Voraussetzungen zu schaffen.

Planung & Maßnahmen

Die Universität hat einen Energie-ExpertInnenstab eingerichtet, dem auch der AStA und das Studierendenwerk Siegen angehören. Die Planung erfolgt in verschiedenen Szenarien, an denen sich unsere Maßnahmen orientieren.

1. Heizung

Ab dem 15. September beträgt die Temperatur in den Räumen der Universität höchstens 19 Grad. Damit verbunden ist eine Optimierung der Nacht- und Wochenendtemperaturabsenkung der Heizungsanlagen unter Berücksichtigung der Nutzung.

Sofern möglich wird die Beheizung von Gemeinschaftsflächen, die nicht dem Aufenthalt von Personen dienen (z.B. Treppenhäuser, Flure oder Eingangshallen sowie Lager- oder Technikräume), reduziert bzw. abgeschaltet.

Das Warmwasserangebot wird, soweit vorhanden, auf die nötigsten Versorgungsbereiche reduziert. Das bedeutet, dass nur dort Warmwasser zur Verfügung gestellt wird, wo es aufgrund der Arbeitsstättenrichtlinie notwendig ist. Überall sonst wird auf Kaltwasserversorgung umgestellt. Die Vorgaben der Trinkwasserverordnung werden von der Universität selbstverständlich eingehalten.

Ab dem 15. September führen wir in der Verwaltung und der Forschung / Lehre eine Betriebszeit für die Raumtemperatur ein. Diese liegt in der Verwaltung zwischen 7.00 und 16.00 Uhr, in der Forschung / Lehre zwischen 8.00 und 17.00 Uhr.

Erklärung: Die Heizung wird so eingestellt, dass die Temperatur in der Betriebszeit erreicht wird. Außerhalb der Betriebszeit läuft die Heizung auf Nachtabsenkung. Wir schalten nicht aus, um unsere Gebäude vor Schimmelbefall und unsere Forschungseinrichtungen vor Schäden zu schützen.

Zusammenfassung: Allgemein können wir davon ausgehen, dass eine um 1 Grad reduzierte Raumtemperatur etwa 6 Prozent an Energie einspart. Wir rechnen damit, dass unsere Maßnahmen dazu beitragen, mindestens 15 Prozent an Energiekosten für die Heizung zu sparen.

2. Kühlung

In klimatisierten Räumen wird die Temperatur unterhalb von 26 Grad nicht gekühlt. Diese Grenze wird in Relation zur Außentemperatur erhöht. (Erklärung: Ist die Außentemperatur höher als 26°C, erfolgt die Kühlung nur noch mit der Klimaanlage. Übersteigt die Temperatur 30°C, wird der Raum mit einem Delta von 4 Grad gekühlt. Dies bedeutet, dass bei einer Außentemperatur von 32°C der Raum auf eine Temperatur von 28°C gekühlt wird.) Das gilt nicht für klimatisierte Räume mit spezieller Nutzung, z.B. Rechnerräume – hier erfolgt eine individuelle Abstimmung.

In Serverräumen wird die Sollwerttemperatur zur Klimatisierung soweit möglich angepasst.

3. Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten unserer Gebäude werden ab dem 15. September angepasst. Die neue, allgemeine Vorgabe ist:

Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Samstag und Sonntag sind die Gebäude geschlossen. Öffnungszeiten von Einrichtungen wie z.B. der Bibliothek können abweichen, bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der jeweiligen Einrichtung.

Zusammenfassung: Indem wir die Öffnungszeiten verkürzen und den Samstag aus der Nutzung nehmen, erhöhen wir den Einspareffekt durch die Nachtabsenkung der Heizung.

4. Beleuchtung

Eine halbe Stunde vor der Öffnung der Gebäude wird die zentrale Innenbeleuchtung (z.B. Flure, Treppenhäuser) sowie die Außenbeleuchtung eingeschaltet, eine halbe Stunde nach Schließung wird die Beleuchtung ausgeschaltet – bis zum nächsten Morgen. Es ist möglich, das Licht manuell einzuschalten – dann schaltet es sich aber nicht automatisch aus. Hier sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen: Schalten Sie das Licht aus.

Bitte schalten Sie bei Verlassen des Raumes grundsätzlich die Beleuchtung und nach Arbeitsende alle elektrischen Geräte (Computer, Monitore, Drucker, etc.) aus. Der Verbrauch der elektrischen Geräte im Standby ist im Einzelfall gering, bei der Vielzahl der Geräte entsteht jedoch ein Einspareffekt.

Prüfen Sie, ob Sie die Beleuchtung in Ihrem Raum reduzieren können. In vielen Räumen kann die Beleuchtung getrennt geschaltet werden, sodass Sie nur diejenigen Lampen einschalten müssen, die tatsächlich benötigt werden. Über ein längeres Drücken des Lichtschalters ist es zudem möglich, das Licht zu dimmen.

Zusammenfassung: Durch konsequentes Abschalten der Geräte erzielen wir gemeinsam einen signifikanten Effekt.

 
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Bei Fragen und Anregungen zum Thema Energie wenden Sie sich bitte an energie@uni-siegen.de.

Christoph Hackler
Technischer Leiter Uni Siegen

Bernd Schade
BSL Energieberater
ehem. Technischer Leiter Uni Siegen