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Lehre

Aktuell

WiSe 2020/21

Seminar (Blockseminar 15.-20.02.2021)

Serie/écriture
Von Mariano Llinas über Jacques Rivette bis Louis Feuillade

Serielles Erzählen wie das Verknüpfen der Fäden der Penelope kennzeichnen Serien: Begründet die Serie eine spezifische Erzählweise, die man eine écriture nennen kann? Gibt es dabei eine Feminität der filmischen Erzählweise?
Das Seminar geht von der argentinischen Serie La Flor aus zurück über Jacques Rivette bis zu Louis Feuillade in die Stummfilmzeit und befragt Narrative, Darstellung, Zitate und Erzählweisen, die die Tradition der Serie beschäftigen. Untersucht wird dabei wodurch die Serie eine écriture ist und inwiefern sich diese écriture als écriture féminine bestimmen lässt.
Das Seminar setzt das Sehen der Serien voraus und führt in die Beschäftigung mit Kinotheorie, Filmgeschichte, feministischer Theorie und dem écriture-Begriff ein. Da die Serien zusammen analysiert werden sollen, wird das Seminar als Blockseminar in der ersten vorlesungsfreien Woche (15.-20.02.2021) angeboten.

Seminar (Mi. 12:00 bis 14:00 Uhr)

Armut, Elend, Misere
(Annie Ernaux bis Molière)

Figuren von Armut in der Literatur gibt es seit Odysseus als Armer Bettler zu Penelope zurückkehrt. Wie aber wird Armut erzählt? Was wird von den Armen erzählt? Und was wird ausgelassen? Inwieweit hängt das Narrativ mit den Darstellungsmöglichkeiten von Literatur zusammen? Gibt es also mit anderen Worten eine arme Rede, in der Topoi des Mangels die Ökonomie der Erzählweise gleichzeitig konstituieren und konterkarieren?
Wir lesen Texte von Shumona Sina, Annie Ernaux, Charles Baudelaire, George Sand, Victor Hugo, Pascal bis Molière und Armutstheoretiker*innen von Benjamin, Gramsci bis Spivak.
Kolloquium (Mi. 18:00 bis 20:00 Uhr)

Das Kolloquium ist ein Forum, in dem alle Arten von Abschlussarbeiten (BA, MA, Zulassungsarbeiten, Dissertationen, Habilitationen) sowie Forschungsprojekte vorgestellt werden können. Je nach Nachfrage kann das Programm durch zusätzliche und zentrale Texte und Themen ergänzt werden, die mit den Teilnehmer*innen in der ersten Sitzung abgestimmt werden.