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Potenziale im Schulalltag nutzen

An der Universität Siegen haben sich Lehrkräfte mit internationaler Familiengeschichte über ihre Erfahrungen und Möglichkeiten ausgetauscht.

Lehrkräfte mit internationaler Familiengeschichte stellen im deutschen Bildungs- und Schulsystem eine besondere Ressource mit großem Potenzial dar. Sie stehen für eine gelungene Integration und sind selbst wertvolle Vorbilder für junge Migrantinnen und Migranten in unserer Gesellschaft. Die regional vorhandenen Ressourcen transparenter und bewusster zu machen stand jetzt im Fokus eines Treffens an der Universität Siegen. 22 erfahrene und angehende Lehrkräfte besuchten die Veranstaltung. Das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) der Universität hatte gemeinsam mit dem Netzwerk Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte NRW sowie den Kommunalen Integrationszentren der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe dazu eingeladen.

Bereits bei der Eröffnung der Veranstaltung motivierten Ulf Krippendorf, Eva Gwozdz und Ahmet Atasoy vom Organisationsteam die TeilnehmerInnen, sich zu vernetzen und dadurch neue Perspektiven zu eröffnen. Die Moderatorin Dagmar Sprenger begleitete die (angehenden) LehrerInnen anschließend mit verschiedenen, methodisch abwechslungsreichen Einheiten durch den Tag. Neben der Möglichkeit, sich innerhalb des Teilnehmerkreises näher kennenzulernen, wurden im Rahmen eines World Cafés verschiedene Stationen des Lehrerwerdens durchlaufen. Im Fokus stand dabei, die Chancen und Herausforderungen als Lehrkraft mit internationaler Familiengeschichte an den Universitäten, den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und an den Schulen selbst sichtbar zu machen. Die dabei erarbeiteten Ansätze sollen dazu beitragen, die regional vorhandenen Potenziale zu erkennen und im Rahmen von interkulturellen Entwicklungsprozessen an verschiedenen Bildungseinrichtungen zu nutzen.