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Vielfalt gewinnt

Bei der „Internationalen Fußball-Mini-WM“ von der Uni Siegen und der „Anstoß zum Leben Stiftung“ spielten Menschen aus 23 Nationen mit- und gegeneinander.

Zehn Teams, 23 Nationalitäten – bei der „Internationalen Fußball-Mini-WM“ spielten am Freitag insgesamt 100 SpielerInnen um den Turniersieg, darunter Menschen aus Syrien, Iran, Brasilien, Russland, Ecuador und Deutschland. Unter dem Projekttitel „Get2gether Siegen“ engagieren sich der Hochschulsport der Uni Siegen und die „Anstoß zum Leben Stiftung“ seit Herbst 2015 gemeinsam für eine nachhaltige Integration Geflüchteter durch den Sport, im Rahmen dessen jetzt die erste Fußball-Mini-WM organisiert wurde.

Das Besondere: Jedes Team musste aus mindestens drei Nationalitäten bestehen. Fairplay stand auf dem Sportplatz Oberes Leimbachtal an erster Stelle, die Leistung war zweitrangig. „Es ist schön zu sehen, dass auf dem Platz Menschen in einem Team spielen, die aus Ländern kommen, die sich politisch eigentlich gar nicht verstehen. Der Sport schweißt zusammen“, erzählte Hermann Beckmann von der Uni Siegen. Er war neben Arno Gerono und Simon Jenke einer der Organisatoren der Veranstaltung.

fairplay-preis_webAm Ende des Turniers wählten alle Mannschaften das Team aus, das besonders fair gespielt hatte. Fast einstimmig ging der Fairplay-Preis an „Mensch ist der United“, die für ihr positives Auftreten mit einem viel umjubelten Trikotsatz belohnt wurden. Sportlicher Sieger wurde „Futsal United“, die sich im Finale 2:0 gegen die Mannschaft „Get2gether II“ durchsetzen und sich über zehn Freikarten für die Partie Sportfreunde Siegen gegen Bayer Leverkusen freuen konnten. Abgerundet wurde die Mini-WM durch das Engagement von Foodsharing Siegen, die alle SpielerInnen und Gäste kostenlos mit Backwaren versorgten.

Im Rahmen des vom Hochschulsport der Uni Siegen und der Siegener Sportstiftung angebotenen Mentoren-Sportprogramms für Geflüchtete treffen sich jeden Montagabend zahlreiche Geflüchtete und Studierende zum Fußballspielen und weiteren gemeinsamen Aktionen. Neben dem Sport stehen Kommunikation und Integration im Mittelpunkt.