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Ein Platz für kreatives Schaffen

Bereits zum 27. Mal haben Kunststudierende der Universität Siegen im Rahmen der „Brauhausfotografie“ ihre eigene Ausstellung kuratiert. Sie gibt den Blick frei auf Fotografie-Serien und Einzelarbeiten, aber auch Mixed-Media-Installationen von insgesamt 14 KünstlerInnen.

Im Geisweider Brauhaus sind die Studierenden der Kunst an der Universität Siegen zu Hause. Für großen Andrang sorgte dort die Eröffnungsfeier zur 27. Brauhausfotografie. 13 Studierende und der Gastkünstler Marc Baruth präsentieren noch bis Sonntag ihre Werke, geöffnet ist zwischen 14 und 18 Uhr. Unter den Werken sind Videoinstallationen, frei im Raum oder an der Wand hängende Fotografien und Fotoserien zu finden. Till Schneider, Mitglied des Organisationsteams, erklärte: „Die Organisation, von der Hängung der Bilder bis zum Kuratieren der Ausstellung, wurde von den Künstlern selbst in die Hand genommen.“  

Unter den Fotografien sind Portraits, abstrakte Schwarzweißfotos und eine Bilderstrecke von Häusern, deren Fenster in der Nachbearbeitung wegretuschiert wurden. Eine Videoinstallation offenbart, dass die Brauhausfotografie auch interaktiver Kunst einen Rahmen bietet. Yvonne Klein errichtete unter dem Küchentisch von Freunden eine Kamera, die in regelmäßigen Abständen ein Foto vom Boden machte. Diese Fotos werden im Brauhaus von einem an der Decke befestigten Beamer auf einen Esstisch projiziert. Indem man auf ihn schaut, blickt man unter den Tisch der WG-Küche. Zugleich liegt um den Esstisch der originale Küchenfußboden aus. „Es ist eine Anspielung auf das Verborgene, das sich alltäglich außerhalb unseres Blickfeldes befindet“, erklärte Klein ihre Installation.   

Die Werke der jungen KünstlerInnen tragen keine Namen. „Es gibt kein Motto, an das sich alle Ausstellenden halten müssten“, erläutert Schneider. Die „Brauhausfotografie“ bietet FotografInnen den Raum, ihr kreatives Schaffen einem Publikum zu präsentieren. „Das muss in keinem Zusammenhang mit einem Seminar oder einer Vorlesung stehen“, sagt Künstlerin Johanna Dörr. Beim Siegener Universitätsverlag universi ist der Ausstellungskatalog erhältlich, in dem die Werke als Postkarten gesammelt sind.