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Uni Siegen ist Fairtrade-University

Im Rahmen eines Festaktes ist die Universität Siegen vom Verein TransFair e.V. ausgezeichnet worden.

Rund 140.000 Tassen Kaffee verkaufen die Gastronomiebetriebe des Studierendenwerks an den Campus-Standorten der Universität Siegen pro Jahr. Schon vor einigen Jahren wurde dabei komplett auf fair gehandelten Kaffee umgestellt, auch aus den Kaffeeautomaten fließt ausschließlich Kaffee aus fairem Anbau. Hinzu kommen weitere Fairtrade-Produkte in Caféterien, Mensa und AStA-Shop, Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Fairtrade – und der Beschluss, sich hochschulweit und öffentlichkeitswirksam immer wieder für die Themen Nachhaltigkeit und Fairtrade einzusetzen. Für diese Initiative ist die Universität Siegen jetzt vom Verein TansFair e.V. offiziell als Fairtrade-University ausgezeichnet worden.

„Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für das bisher Erreichte und zugleich Motivation, den fairen Handel weiter zu fördern. Ich freue mich über weitere Ideen und Aktionen hier in Siegen“, sagte Heinz Fuchs von TransFair e.V., der die Auszeichnung an die Steuerungsgruppe der Uni Siegen überreichte. Über zwei Jahre lang hatte die Gruppe den Prozess hin zur Fairtrade-University vorangebtrieben und begleitet. Die Studierendenschaft wird in der Gruppe durch Vera Fengler vom AStA vertreten, für die Hochschulverwaltung ist die Dezernentin für Hochschulplanung, Dr. Iris Körver, Mitglied der Steuerungsgruppe, für das Studierendenwerk Siegen der Hauptleiter Gastronomie, Elmar Köninger.

„Ohne Sie und Ihr Engagement würde es diese Auszeichnung nicht geben“, dankte die Prorektorin für Kooperationen, Internationales und Marketing, Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein. „Wir möchten auch ein gutes Beispiel für weitere Universitäten sein, sich ebenfalls für fairen Handel einzusetzen“, erklärte Schramm-Klein weiter. Bundesweit gibt es bereits 22 Fairtrade-Universities, die Universität Siegen kommt nun als 23ste hinzu. Im Februar 2017 hatte die Hochschule den Beschluss gefasst, sich auf den Weg zur Fairtrade-University zu machen. Seitdem wurden schon zahlreiche Aktionen erfolgreich umgesetzt, wie Sarah Wessel vom AStA im Rahmen der Festlichkeit erläuterte. Unter anderem eine „Faire Woche“ mit einem Aktionstag in der Mensa, eine Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit und eine Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden Siegen.

Dass die Universität mit ihrem Engagement in der Region nicht allein ist, machte Siegens Bürgermeister Steffen Mues in seinem Grußwort deutlich: Die Stadt Siegen ist bereits seit Oktober 2015 offiziell Fairtrade-Town, mit dem städtischen Peter-Paul-Rubens-Gymnasium gibt es außerdem eine Fairtrade-Schule. Mues gratulierte der Universität und betonte das gemeinsame Potenzial beim Thema Fairtrade: „Die Universität ist mit ihren knapp 20.000 Studierenden der wichtigste Partner, den man im Boot haben kann. Ich bin sicher, dass es uns gemeinsam gelingen wird, das Thema noch stärker ins Bewusstsein der Menschen zu bringen.“ Letztendlich gehe es darum, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Produktions- und Entwicklungsländern zu verbessern.

Der Festakt wurde musikalisch von den Musikstudierenden Marco Hoffmann (Piano) und Gerrit Schwan (Gesang) begleitet.

fairtrade_web

Bürgermeister Steffen Mues (l.) und Heinz Fuchs (r.) vom Verein TransFair gratulierten der Uni Siegen. Die Auszeichnung nahmen (von links) Dr. Iris Körver (Uni Siegen), Jonas Vollert und Sarah Wessel (beide AStA der Uni Siegen) sowie Elmar Köninger (Studierendenwerk Siegen) entgegen.