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Dissertationspreis für Siegener Physiker

Dr. Felix Huber hat für seine an der Universität Siegen verfasste Promotion den Dissertationspreis der weltweit renommierten Deutschen Physikalischen Gesellschaft gewonnen.

Bei der diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) in Rostock wurde Dr. Felix Huber für seine an der Universität Siegen entstandene Promotion mit dem Dissertationspreis der Sektion „Atome, Moleküle, Quantenoptik und Plasmen“ (AMOP) ausgezeichnet. Die DPG ist die weltweit größte physikalische Fachgesellschaft.

Felix Huber hat im Dezember 2017 in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Otfried Gühne im Department Physik der Universität Siegen promoviert. Seine Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Quantenmechanik und einem seit fast 20 Jahren bekannten aber ungelösten Problem: Wie ist ein Quantenzustand von vielen Teilchen durch die Eigenschaften einer Teilmenge der Teilchen bestimmt? Übertragen auf den Alltag, kann man das so erklären: Wenn man ein dreidimensionales Objekt – zum Beispiel eine Schachfigur – hat, wirft sie bei Lichteinfall aus verschiedenen Richtungen verschiedene Schatten, welche durch die Figur eindeutig bestimmt sind. Wenn aber die Schatten vorgegeben sind, kann dann immer eine Figur mit den gegebenen Schatten konstruiert werden? Felix Huber hat in seiner Arbeit solche Probleme für Quantenzustände betrachtet und dabei das Problem der Existenz maximal verschränkter Zustände für den Fall von Quantenbits gelöst. Das überzeugte auch das Preiskomitee der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Felix Huber ist Schweizer und hat an der ETH Zürich studiert, bevor er zur Promotion nach Siegen kam. Seit Juli 2018 ist er als Wissenschaftler am Institute for Photonic Sciences (ICFO) in Barcelona (Spanien) tätig.