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Goldener Monaco: Glamouröser Abend im Apollo

Bei der 18. Auflage der studentischen Filmpreisverleihung „Der Goldene Monaco“ feierten die Studierenden der Uni Siegen im Apollo-Theater.

„So viele gut gekleidete junge Menschen auf einem Fleck - da ist die Berlinale nichts dagegen“, scherzte Jury-Mitglied Anna Fantl mit Blick die vollbesetzten Ränge des Siegener Apollo-Theaters. Für den Goldenen Monaco hatten sich die Studierenden traditionsgemäß in Anzüge und Abendkleider geworfen. Bei der Filmpreisverleihung wurden Preise in fünf verschiedenen Kategorien vergeben. Abgesehen vom Publikumspreis wurden die GewinnerInnen von der diesjährigen Jury, bestehend aus Anna Fantl (Film und Medienstiftung NRW), Lukas Piloty (ZDF-Serie „SOKO Köln“), Michael Straßburger (Kunsthochschule für Medien in Köln) und Marcel Barion (Regisseur und Dozent an der Uni Siegen) ermittelt.

Ein gewisses Knistern von Anfang an

Der erste Preis des Abends ging an den Film „Amelie“ in der Kategorie „Bester Narrativer Film“. Laudator Michael Straßburger zeigte sich begeistert: „Bei Amelie gab es ein gewisses Knistern von Anfang an, alles war stimmig und es wurde in kurzer Zeit eine Geschichte gezeigt, die uns inspiriert.“ In dem Stück zeigen die beiden Darstellerinnen, wie Freundschaft und Liebe miteinander harmonieren können, aber nicht zwingend müssen.

In der in diesem Jahr neu eingeführten Kategorie „Bester Social Spot“ werden Filme ausgezeichnet, die aktuelle gesellschaftliche Themen behandeln und beim Zuschauen zum Nachdenken anregen. Anna Fantl vergab den Preis an das Team der Miniserie „Autorität – Der Jugendtreff Episode 1“. Dabei betonte sie, dass das Werk es schaffe, ein vermeintlich sprödes Alltagsthema menschlich und mit Witz darzustellen. In dem Film geht es um einen Sozialarbeiter, der bei seiner Arbeit auf humorvolle und ironische Weise begleitet wird.

Die Kombination aus Bild und Musik stimmt

Kristina Neumann gewann mit ihrem Werk „no monsters“ den Preis für das beste Musikvideo.  Marcel Barion übergab ihr den Preis und lobte: „Im Einklang mit der Musik haben uns die Bilder einfach überrascht.“ Den Goldenen Monaco in der Kategorie „Bestes visuelles Konzept“ gewann der knapp siebenminütige Film „Rochade“. Er handelt von zwei Brüdern, die in einer finsteren Atmosphäre eine Partie Schach gegeneinander spielen und zwischen denen sich währenddessen ein tiefgründiges Streitgespräch entwickelt. Jury-Mitglied Lukas Piloty war besonders vom Erfolgskonzept des Films beeindruckt: „In kurzer Zeit stellt der Film dem Zuschauer mehr Fragen, als überhaupt beantwortet werden können. Genau deswegen ist er so packend.“

„eINMAL aLLES“ überzeugte die Zuschauer

In der Kategorie „Publikumspreis“ stimmten die ZuschauerInnen über ihren Favoriten ab. Nach der Pause stand der Gewinner fest: Der in Prag spielende Film „eINMAL aLLES“ überzeugte am meisten. In dem Kurzfilm geht es um ein junges Paar, das versucht, seine finanzielle Not mit vermeintlich kriminellen Methoden zu überwinden. Ausgerüstet mit Bananen als Waffen rauben sie eine Bank aus – werden jedoch am Ende von der Polizei, ebenfalls mit Bananen bewaffnet, gestellt. Die humorvolle und selbstironische Umsetzung verhalf zu den meisten Stimmen der Zuschauer.

Neben der Moderation von Carla Nies und Sebastian Brings sorgten verschiedene Showacts für Unterhaltung. Kevin Rudek und Monaco_web3Justus Bien wechselten sich gegenseitig mit Gesang und Gitarre ab und gewannen das Publikum mit eigenen Songs für sich. Jakob Heyman spielte ebenfalls auf der Gitarre und schaffte es, während seiner Lieder, die auf Humor und leichter Satire basierten, eine ganz eigene Beziehung zu den ZuschauerInnen aufzubauen.                                                                                       

Nachdem alle Preise vergeben waren, klang der Abend bei der After-Show-Party im Foyer des Apollo-Theaters aus.

 

Und der Goldene Monaco geht an…

Kategorie: Bester narrativer Film
„Amelie“ von Charline Kindervater, Lisa Kodsi, Jana Neurohr, Valentin Rocke, Laura Schindler, Pepa Ulrich, Maxime Jeismann, Christopher Weingart

Kategorie: Bester Social Spot
„Autorität – Der Jugendtreff Episode 1“ von Laura Nette, Daniel Wied, Sarah Fischer, Lukas Golenia, Jörn Pfeifer

Kategorie: Bestes Musikvideo
„no monsters“ von Kristina Neumann

Kategorie: Bestes visuelles Konzept
„Rochade“ von Maximilian Schenkel, Sid Tossenberger, Christian Belz, Louisa Marie, Niclas Harwart, Stefan Schön, Max Koch, Johannes Thielen, Joav Isay, Ronja Gippert

Kategorie: Publikumspreis
„eINMAL aLLES“ von Luise Geist, Jessica Bolewski, Theo Weingarten, Philipp Klier, Christopher Weingart

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