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Gemeinsam für die Zukunft der Region

Die Region Südwestfalen gemeinsam weiterzuentwickeln, das ist das Ziel des neuen Regionalbeirats an der Universität Siegen.

Der Prorektor der Universität für „Digitales und Regionales“ sowie die Prorektorin für „Internationales und Lebenslanges Lernen“, Prof. Dr. Volker Wulf und Prof.in Dr. Petra M. Vogel, haben den Regionalbeirat ins Leben gerufen. Beim ersten Treffen waren zahlreiche VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft dabei, um zu besprechen, was sie gemeinsam für die Region tun können. Das übergeordnete Ziel des Regionalbeirats brachte Prof. Wulf bereits zu Beginn der Veranstaltung auf den Punkt: „Wir möchten Universität und Region enger vernetzen und gemeinsam herausfinden, welche Rolle diese Kooperation für die Moderation des Strukturwandels in Südwestfalen spielen kann“, sagte er bei der Begrüßung der zahlreichen TeilnehmerInnen.

Mit dabei waren unter anderem vier Landräte aus Südwestfalen, GeschäftsleiterInnen führender Unternehmen aus der Region sowie GewerkschaftsvertreterInnen. Das erste Treffen diente dazu, sich darüber auszutauschen, welche Aktivitäten es in der Region bereits gibt – und welche Herausforderungen künftig gemeinsam angegangen werden sollen.

Prof. Dr. Martin Hill von der Uni Siegen gab einen kurzen Überblick über die Entrepreneurship-Potentiale der Region. Die Zusammenarbeit zwischen Start-Ups und hiesigen Unternehmen laufe gut und sei vertrauensvoll, betonte er. Unternehmensgründungen müssten aber noch deutlich stärker unterstützt werden. Er wies auf einen dringenden Handlungsbedarf hin: „Wir brauchen einen Inkubator, der Gründungswillige auf ihrem Weg hilft. Dafür benötigen wir eine Finanzierung von 2,5 bis drei Millionen Euro pro Jahr.“

Das Projekt ventUS der Universität, das genau solche Gründungen unterstützen soll, sei ein wichtiger Schritt, um das Gründungspotential in der Region zu unterstützen. Es soll im April 2020 starten und wird mit 1,8 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Das Projekt wird von Prof. Dr. Giuseppe Strina geleitet.

Dr. Martin Stein stellte das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen vor, das es seit 2017 an der Universität Siegen gibt. Die MitarbeiterInnen unterstützen kleine und mittlere Unternehmen in Südwestfalen und darüber hinaus beim Thema Digitalisierung. Er führte aus, dass die Aktivitäten des Kompetenzzentrums dauerhaft in der Region verstetigt werden sollen.

Über den Universitäts-Standort Buschhütten sprach Axel Barten, geschäftsführender Gesellschafter von Achenbach Buschhütten. In alten Gießerei-Hallen der Firma wird künftig unter anderem eine smarte Demonstrationsfabrik entstehen. Dafür arbeiten die Firma, die Universität Siegen und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen zusammen. Außerdem werden Flächen für Firmen aus der Region bereitgestellt, die sich dort ansiedeln können.

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass ein partizipativ-kooperativer Ansatz notwendig ist, um die Region voran zu bringen. Dabei sollen die Interessen von allen betroffenen Gruppen gleichermaßen berücksichtigt werden. Darin spiegelt sich der sozialpartnerschaftliche Ansatz wieder, der der Arbeit des Beirats zugrunde liegt. Die Rolle der Universität als Impulsgeberin und Moderatorin für regionale Strategie-Entwicklungsprozesse soll ausgebaut und verstetigt werden. Dafür wird sich der Regionalbeirat weiter regelmäßig treffen, das nächste Mal im Herbst.

regionalbeirat_medien

VertreterInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik haben sich zum ersten Regionalbeirat an der Universität Siegen getroffen.