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Hilfe für mehr als 100 Studierende in Not

Universität und Region stehen zusammen: Das Uni-Projekt „Siegen hilft Studierenden“ hat mehr als 46.000 Euro an Spenden gesammelt.

Kein Geld mehr auf dem Konto, doch Miete, Lebensmittel oder die Krankenversicherung müssen bezahlt werden. In diese finanzielle Notsituation sind viele Studierende durch die Corona-Pandemie geraten. Die Universität Siegen hilft – und hat Anfang Mai gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) die Spendenaktion „Siegen hilft Studierenden“ gestartet, um ein Zeichen für gelebte Solidarität zu setzen. Das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr als 46.000 Euro sind durch Spenden zusammengekommen, sodass mehr als 100 Studierende mit Einmalzahlungen in Höhe von jeweils 450 Euro unterstützt werden können.

„Das ist ein großartiger Erfolg für unser Hilfsprojekt und zeigt, dass Universität und Region zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen für ihr Engagement, ebenso Prof. Volker Stein für die Koordination und unserem Förderverein, besonders Jörg Dienenthal“, sagt der Rektor der Universität, Prof. Dr. Holger Burckhart. „Die Spenden sind unmittelbar den Studierenden zu Gute gekommen, die durch die aktuelle Ausnahmesituation unverschuldet in Not geraten sind. Ihnen konnten wir schnell, unkompliziert und wirksam helfen“, erklärt der Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer, Jörg Dienenthal.

Geholfen haben viele. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität spendeten, sogar von Alumni aus China gingen Spenden ein. Besonders hervorzuheben sind viele kleine Spenden von Studierenden für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Idee „Hilfe aus der Uni heraus“ wirkte. Trotz des digitalen Sommersemesters, das weitestgehend ohne persönliche Kontakte stattfand, dachten viele an diejenigen Studierenden, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind und handelten. Die Uni-Angehörigenzeigten sich solidarisch – und auch die Region zog voll mit. Firmen wie die SMS group, Vereine wie der Lions Club Siegen spendeten ebenso wie Bürgerinnen und Bürger. „Diese Spendenaktion war eine Erfolgsgeschichte, die unsere Erwartungen übertroffen hat. Sensationell, wie sich so viele Menschen engagiert haben“, sagte Katharina Sommer, Leiterin der Abteilung International Student Affairs der Universität.

Mehr als 440 Anträge waren bei der Abteilung „International Student Affairs“ der Universität eingegangen, die die Hilfsaktion gesteuert hat. Insgesamt 103 dieser Anträge entsprachen den Regularien für die Förderung. Der Förderverein der Universität, die Gesellschaft der Freunde und Förderer, hat die Auszahlungen durchgeführt. Die Reaktionen sind eindeutig. „Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr mir das mein Leben momentan erleichtert“, lautet eine der vielen von großer Dankbarkeit geprägten Rückmeldungen von den Studierenden.

Die finanzielle Hilfe wird als Überbrückungsfinanzierung gewährt und muss nicht zurückgezahlt werden. Das Geld wurde nach einer Prüfung anhand definierter Richtlinien und auf Empfehlung der Universität durch die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Siegen e.V. an die Studierenden ausgezahlt.