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Produktentwicklung ganz praktisch

Im Planungs- und Entwicklungsprojekt (PEP) der Universität Siegen haben 15 studentische Teams Produkte konstruiert, getestet und programmiert.

Ein Hebe- und Transportsystem für schwere Schläuche entwickeln; Infraschall mit einem Zungenfrequenzmesser nachweisen, der unterschiedlich lange Blattfedern aufweist und hiermit z.B. die Frequenz verschiedener Schwingungen messen kann; oder eine Toolbox zur Pfadoptimierung programmieren mit deren Hilfe in kürzester Zeit eine vorgegebene Anzahl an örtlichen Zielen durchlaufen werden kann  – diese Herausforderungen warteten auf die 60 Studierenden beim diesjährigen Planungs- und Entwicklungsprojekt (PEP). In Kleingruppen bearbeiteten die Teams die Aufgaben aus Industrie und Wissenschaft. Ziel der PEP-Veranstaltung ist es die Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu stärken, komplexe, ganzheitliche Aufgabenstellungen zu lösen.

Die Themen waren dabei sehr vielseitig und boten den Studierenden die Wahl zwischen konstruktionslastigen, versuchsintensiven oder programmiertechnischen Herausforderungen. Die Studierenden setzten sich via E-Mail und Videokonferenzen in Verbindung und tauschten sich vor allem digital aus. Versuche führten sie unter strengen Corona-Auflagen erfolgreich durch. Die Studierenden der fünf dualen Arbeiten, die mit Industrieunternehmen zusammenarbeiteten, hatten es besonders schwer, da in den Firmen teilweise Kurzarbeit angesagt und dadurch die Zusammenarbeit mit den FirmenbetreuerInnen beeinträchtigt war. Schließlich überschritten 13 von 15 Teams die Ziellinie mit überwiegend sehr guten Leistungen.

Durch die außergewöhnliche Situation in diesem Semester konnte die sonst übliche Abschlussveranstaltung mit Posterpräsentation, Vorträgen, Diskussionen und Grillbuffet nicht durchgeführt werden. Stattdessen stellten sich alle TeilnehmerInnen der digitalen Herausforderung und reichten ihre Präsentationen in Form von Videos ein. Die Poster wurden für die MitarbeiterInnen der Universität für eine Woche vor der Aula des Paul-Bonatz-Campus ausgestellt.

Neben der fachlichen Ausarbeitung der Aufgabe bewertete eine Jury aus vier ProfessorInnen die gewissenhafte Dokumentation, sowie die ansprechende Darstellung des Projektes auf dem Poster und in der Videopräsentation.

Ein weiterer Anreiz für die Studierenden wird durch die Niederlassung Siegen/Gummersbach der FERCHAU GmbH gegeben. Der Engineering- und IT-Dienstleister fördert die PEP-Veranstaltung seit Jahren mit Preisen für die drei besten Projekte.


PreisträgerInnen 2020

1. Platz:
„Quantitative Bestimmung des Restaustenit-Gehalts an stark texturierten Stählen mit Hilfe von Röntgenbeugungsmethoden“ 
von Tim Hennecke, Yannik Kreis, Simon Rygusiak,
betreut von B. Sc. Markus Hartmann und M. Sc. Martin Lindner am Lehrstuhl Werkstoffsysteme für den Fahrzeugleichtbau (Prof. Dr. rer. nat. Robert Brandt).

2. Platz:
„Untersuchung verschiedener Einflüsse auf die Reibungseigenschaften unterschiedlicher Werkstoffe“ 
von Oliver Bernshausen, Sami Jaber, Lars Kromer, Kevin Klör, Leon Gelber. 
Ein Duales-Projekt von der Fa. Ejot (Bad Berleburg), 
betreut von apl.-Prof. Dr.-Ing. Ralph Hellmig am Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung.

3. Platz:
„Entwicklung eines Schnell-Kopplungs-Systems für einen additiv gefertigten weichen Roboter“ (1)
von Simeon Klein, Justin Schäfer, Steffen Brinkmann, Carolin Hadem,
betreut von M. Sc. Jorge Eduardo Morales Avalos am Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Montage (Prof. Dr.-Ing. Martin Manns).