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SiegMUN 2020: Anmeldung für interaktives Lernformat möglich

Die Simulation der Vereinten Nationen findet in diesem Jahr erstmals als Hybridkonferenz statt.

Wer heute die Schlagzeilen in den Medien verfolgt, erkennt dass in der Welt viele Probleme und Konflikte nicht an einzelnen Ländergrenzen haltzumachen scheinen. Unseren Alltag prägen immer stärker globale Fragestellungen. Institutionen zur Bewältigung dieser Herausforderungen stehen mehr als je zuvor im besonderen Interesse der Öffentlichkeit. Dabei ist die Befähigung zur gemeinsamen Kompromissfindung und eine internationale Zusammenarbeit das Grundfundament für globale Antworten. Schon seit 2009 widmet sich das universitäre Model United Nations (MUN) Programm diesem Ansatz und veranstaltet jährlich eine gesamtuniversitäre und interdisziplinäre Simulation der Vereinten Nationen.

Das praxisbezogene Lernformat zielt dabei auf die Förderung der individuellen Schlüsselkompetenzen der Teilnehmenden, die sich in simulierten Verhandlungen der Weltorganisation in konträren Positionen gegenüberstehen. „Reizvoll und zugleich aufregend ist es, sich in ein unbekanntes Länderprofil einzufinden und dann möglichst authentisch die Positionen des jeweiligen Landes zu vertreten“, sagt MUN-Koordinator Gerrit Pursch.

In diesem Jahr wird aufgrund der COVID-19 Pandemie die gesamte Konferenz vom 18. bis zum 21. November 2020 als Hybridveranstaltung stattfinden. Den Siegener Studierenden steht es unter Berücksichtigung der gültigen Hygiene- und Abstandsregelungen frei, ob sie persönlich in den Gremien der Konferenz vor Ort aktiv sein oder sich virtuell an den Sitzungen beteiligen möchten.

Insgesamt umfasst die Simulation in diesem Jahr fünf Komitees. Konferenzsprache ist Englisch. Die Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (ESCWA) tagt zur Stärkung geschlechterspezifischer Rechte in Westasien und Angleichung der wirtschaftlichen Entwicklung in den ESCWA Ländern. In der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) geht es um die Beobachtung von Lieferketten von Chemikalien mit zivilem und militärischem Nutzungszweck. Im Fokus steht zudem die Sicherstellung der Vernichtung von chemischen Kampfstoffarsenalen. Auf der Agenda des Welternährungsprogramms (WFP) finden sich zudem die direkten Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden durch weltweiten Hunger, wie auch die Herstellung einer langfristigen Ernährungssicherung in Zeiten des Klimawandels. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) behandelt als Ziel das Erreichen einer universellen Krankenversicherung und die Koordination einer weltweiten Reaktion auf die COVID-19 Pandemie. Abgerundet wird die thematische Arbeit durch die begleitende Medienarbeit des Pressedienstes der Vereinten Nationen (UN Press Corps).

„Mit der universitätseigenen SiegMUN-Konferenz bieten wir unseren Studierenden, ganz gleich welchen Studiengangs, die Möglichkeit an, sich auf die internationale Arbeitswelt vorzubereiten. Studierende der Uni Siegen, die sich bei der SiegMUN beteiligen, erhalten zudem die Möglichkeit sich für einen Platz der offiziellen Siegener Delegation für den weltgrößten MUN Wettbewerb in New York City, USA, im April 2021 zu bewerben“, so Gerrit Pursch.

Unterstützt wird die SiegMUN von der Stadt Siegen, dem DAAD / dem Auswärtigen Amt, der IHK Siegen, dem Sprachenzentrum der Universität Siegen, dem Alumni-Verbund der Universität Siegen, dem Zentrum für politische und soziologische Bildung (POLIS), den Fakultäten und der Leitung der Universität Siegen.

Die Zuteilung der Plätze/Länder erfolgt nach Eingang der Anmeldungen unter www.siegmun.de. Anmeldefrist für Studierende der Uni Siegen ist 15. November 2020. Der Konferenzbeitrag pro Person beträgt 15 Euro.

 

Ansprechpartner:
Gerrit Pursch, M.A.
mun@uni-siegen.de
Tel. 0271 – 740 3028

Weitere Informationen zur Konferenz (PDF)