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Uni und Stadtleben eng verzahnt

Die Universität Siegen eröffnet das neue Hörsaalzentrum am Campus Unteres Schloss. Optimale Lehr- und Lernorte für bis zu 1.350 Studierende.

Mit dem Campus am historischen Unteren Schloss ist die Universität Siegen im Herzen der Siegener Innenstadt angekommen. Jetzt sind zwei bedeutende Bauprojekte abgeschlossen worden: Das Hörsaal-Zentrum Campus Unteres Schloss sowie die neue Mensa für den Campus. Die beiden Projekte im Stadtzentrum stellen gemeinsam einen Meilenstein des bundesweit beachteten Pilotprojektes „Uni (kommt) in die Stadt“ dar. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund haben die Maßnahmen mit insgesamt knapp 40 Millionen Euro gefördert, Bauherrin war in beiden Fällen die Universität Siegen. Im Wintersemester 2020/21 stehen beide Gebäude zur Verfügung.

„Mit dem neuen Hörsaal-Zentrum und der Mensa am Campus Unteres Schloss wird die Idee, die Universität wieder in die Stadt zu holen, Realität. Aktuell ist es für die Studierenden aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht möglich, diese beeindruckenden Gebäude im Rahmen ihres Studiums in vollem Umfang zu nutzen. Die Universität Siegen und ihre Studierenden sind in dieser dynamischen und herausfordernden Situation in ein hybrides Wintersemester gestartet, wobei die Lehre aktuell aufgrund der steigenden Infektionszahlen zu großen Teilen online stattfindet. Wenn in Zukunft Präsenz auf dem Campus wieder möglich ist – und wir hoffen natürlich, dass das bald wieder der Fall sein wird – erwarten die Studierenden zwei attraktive Orte der Begegnung und des Austauschs“, sagte Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Abschluss der beiden Projekte.

„Das Hörsaalzentrum und die Mensa sind neue Orte der Begegnung, wo BürgerInnen und Studierende gemeinsam Universität leben. In wenigen Jahren ist hier, mitten in Siegen, die Vision einer offenen Universitätsstadt Siegen, verwirklicht worden“, sagte der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart.

hsz_2020_foyerDas neue Hörsaal-Zentrum gilt als Herzstück des Innenstadt-Campus. 2018 startete die Baumaßnahme, bei der die obere Etage komplett geräumt und umgebaut wurde, während die drei unteren Etagen nach wie vor von Galeria Karstadt Kaufhof genutzt werden. Das Zentrum umfasst einen großen Hörsaal für 594 Personen, zwei kleinere Hörsäle für jeweils 202 Personen und sieben Seminarräume für 41 bis 79 Personen, allesamt ausgestattet mit modernster Medientechnik. Dazu kommt das 280 Quadratmeter große Foyer, das für Veranstaltungen genutzt werden kann. Insgesamt können künftig in dem komplett barrierefreien Gebäude bis zu 1.350 Studierende gleichzeitig lernen und arbeiten. Zum historischen Schlossplatz hin ist eine repräsentative, neue Fassade mit großen Glasfenstern entstanden.

Der größte Hörsaal ist nach Dr. hc. Friedrich Schadeberg († 2018) benannt und trägt den Namen „Friedrich-Schadeberg-Hörsaal“. Mit der Namensgebung wird das langjährige Wirken des erfolgreichen Unternehmers in der Region und als Förderer der Wissenschaft, Kunst und Kultur in besonderer Weise durch die Universität Siegen gewürdigt. Friedrich Schadeberg erhielt 2009 die Ehrendoktorwürde der Universität Siegen.

Ebenfalls abgeschlossen ist der Neubau der Mensa. Dabei handelt es sich um einen modernen, vierstöckigen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Mensa bietet insgesamt 650 Sitzplätze, bis zu 2.700 Essen können pro Tag produziert werden. In dem Gebäude sind außerdem eine Cafeteria und ein Bistro untergebracht. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Betrieb noch nicht aufgenommen werden, geplant ist der Start im Januar 2021.

hsz_2020_fassade