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Digitale Lehre digital diskutiert

Bei seiner ersten Jahrestagung stellte das Konsortium HD@DH.NRW seine Arbeit zur Hochschuldidaktik im digitalen Zeitalter vor. Zielgruppe sind Lehrende an allen Hochschulen des Landes.

Wie wichtig eine verlässliche digitale Lehre ist, haben die vergangenen Semester unter Corona-Bediungen gezeigt. Für viele Lehrende gehören digitale Formate längst zum Hochschulalltag, für andere machten erst die besonderen Bedingungen der vergangenen Semester deutlich, welche Herausforderungen und Möglichkeiten die digitale Lehre beinhaltet. Die Hochschuldidaktik muss sich entsprechend weiterentwickeln.

Wie das geschehen kann, darüber diskutierten über 200 Teilnehmende bei der ersten Jahrestagung des landesweiten Konsortiums „HD@DH.NRW – Hochschuldidaktik im digitalen Zeitalter“ Ende November. Damit trat das Verbundprojekt, das im Juli dieses Jahres startete, an die breitere Öffentlichkeit.In der rein digital durchgeführten Tagung stellte das Konsortium, das von der Universität Siegen und der FH Aachen geleitet wird, seine bisherige Arbeit und seine Zukunftspläne vor. Zielgruppe dieser Arbeit sind die Lehrenden an allen Hochschulen des Landes. Dazu gehört auch die große Gruppe der NachwuchswissenschaftlerInnen, die an den Universitäten erheblich zur Lehre beitragen.

„Wir wollen nicht nur digitale Kompetenzen fördern. Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, die Potentiale und die Grenzen digitaler Lehrformate zu diskutieren. Als Ziel stehen uns Präsenzhochschulen vor Augen, an denen Lehrende und Studierende auch digitale Formate nutzen, um optimale Lehr- und Lernbedingungen zu schaffen“, sagt Prof. Dr. Michael Bongardt von der Universität Siegen, der Leiter des Konsortiums.

Dafür entwickelt das Konsortium Strukturen wie eine landesweite Kommunikations- und Kollaborationsplattform oder den Aufbau eines Pools von Expertinnen und Experten, die durch Workshops und Vorträge die hochschuldidaktische Kompetenzentwicklung fördern können. Vor allem aber wird ein qualitätsgesichertes und profiliertes Angebot von Lehr- / Lernformaten entwickelt, das über die Digitale Hochschule NRW allen Lehrenden zur Verfügung stehen wird.

Das Konsortium, zu dem 13 Hochschulen und Universitäten gehören, wird vom Land mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert. Seine administrative Leitung  ist am Zentrum zur Förderung Hochschullehre an der Universität Siegen angesiedelt, die inhaltliche Koordination liegt bei der FH Aachen.

Bei der Tagung wurde deutlich, welch hohe und vielfältige digitale Kompetenzen in den Hochschulen, nicht zuletzt in ihren hochschuldidaktischen Einrichtungen bereits vorhanden sind. Von hochschulstrategischen Überlegungen bis zur Vorstellung einzelner digitaler Instrumente für das akademische Lehren und Lernen reichten die vorgestellten Impulse. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurden daraus nächste Entwicklungsschritte abgeleitet. Viele Lehrende nutzten die Tagung, um sich über aktuelle Angebote und das Konsortium zu informieren.

Kontakt:
Dr. des. Andreas Matt
HDatDH.nrw@uni-siegen.de

Website: https://hd.dh.nrw