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Schreiben der Hochschulleitung // Letter from the university management

12. März 2021: Vorsichtige, kontrollierte Öffnung und Ausblick auf das Sommersemester. // Cautious, controlled opening and outlook for summer semester.

English version below

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

die Erfahrungen der letzten Wochen in Bund und Land zeigen, dass zum Schutz aller Universitätsangehörigen eine weitere Verlängerung des Lockdowns unvermeidlich ist. Die Arbeit im Homeoffice bleibt bis auf Weiteres die Norm an der Universität Siegen; wie bisher erfolgt ggf. eine Abstimmung von Arbeitsinhalten mit der/dem (Fach-)Vorgesetzten.

Gleichzeitig wollen wir aber eine vorsichtige und kontrollierte Öffnung ermöglichen für denjenigen Tätigkeitsbereich, der seit Anfang des Jahres am stärksten eingeschränkt ist: die Arbeit in Forschergruppen. Gruppen von höchstens fünf Forscher*innen haben ab dem 15. März 2021 die Möglichkeit, zeitlich begrenzte Zusammenkünfte zu Forschungszwecken bei ihrem Dekanat zu beantragen. Darüber hinaus ist es auch für Einzelforscher*innen möglich, bei ihrem Dekanat eine Genehmigung für die Arbeit im Büro zu beantragen. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass sich nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig in jedem Gebäude aufhält; eine vorherige Koordination mit Kolleg*innen und Büronachbarn ist notwendig.

Ab dem 1. April ist unter Voraussetzung entsprechender landessrechtlicher Möglichkeiten geplant, dass der Aufenthalt an der Universität wieder zulässig ist für all diejenigen Tätigkeiten in Verwaltung und Forschung (darunter auch theoretische und künstlerische Forschung in Musik, Kunst, Architektur), die Präsenz verlangen. Dies ist keine generelle Öffnung der Universität, sondern wir übertragen in besonderem Maße die Verantwortung auf jede Einzelne und jeden Einzelnen. Wir vertrauen darauf, dass sich alle Universitätsangehörigen ihrer Verantwortung für sich selbst und andere bewusst sind und ihre Anwesenheit auf ein notwendiges Minimum beschränken. Die Arbeit soll auch in dieser Phase so weit wie möglich im Homeoffice ausgeübt werden.

Bei Aufenthalten an der Universität gilt es natürlich immer und überall, Abstand zu halten und regelmäßig zu lüften. Auf dem Universitätsgelände muss jederzeit eine FFP2-Maske oder medizinische Maske getragen werden; eine Ausnahme von der Maskenpflicht gibt es nur für die Arbeit allein im Büro oder während eines Sprechbeitrags in einer Forschergruppe.

Als Ergänzung dieser grundlegenden Hygienemaßnahmen arbeiten wir aktuell an einer Selbsttest-Strategie, die die Ausgabe von kostenfreien Selbsttests ab dem 1. April vorsieht. Hier möchten wir bereits betonen, dass es keine rechtliche Verpflichtung geben wird, sich zu testen. Wir möchten hier ein ergänzendes Angebot machen und als Universität Tests zur Verfügung zu stellen, solange dies notwendig ist. Wir appellieren aber dringend an alle Universitätsangehörigen, zum Schutz aller das Angebot anzunehmen. Details zu den Selbsttests werden wir bis Ende März bekanntgeben.

Eine weitere Öffnung können wir ebenfalls ab dem 15. März für die Universitätsbibliothek ermöglichen: Die Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) und die Teilbibliothek Unteres Schloss (US) stehen ab diesem Tag wieder als Lernort zur Verfügung. Sie öffnen Montag bis Freitag von 09:00 - 18:00 Uhr. Die Teilbibliotheken Emmy-Noether-Campus (ENC), Hölderlinstraße (H) und Paul-Bonatz- Straße (PB) bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Für die beiden Bibliotheksstandorte AR und US gilt, dass sie in einem eingeschränkten, der Corona-Schutzverordnung NRW entsprechenden Umfang öffnen werden. Details sind der Website der Universitätsbibliothek zu entnehmen.

Für das Sommersemester 2021 sind uns die genauen Vorgaben des Landes für die Durchführung von Lehr- und Prüfungsveranstaltungen noch nicht bekannt, aber wir können bereits über einige Eckdaten informieren.

  • Geplant ist, diejenigen Lehrveranstaltungen in (Teil-)Präsenz durchzuführen, die von den Fakultäten priorisiert wurden und die bereits im Vorlesungsverzeichnis entsprechend gekennzeichnet sind. Welche Vorgaben das zuständige Ministerium für die Durchführung dieser Lehrveranstaltungen macht, wird das zuständige Ministerium noch entscheiden – und die Lehre diesen Vorgaben für die gesamte Vorlesungszeit angepasst. Alle digitalen Lehrveranstaltungen können ohne Einschränkungen wie geplant durchgeführt werden.
  • Durch die aufgrund der Landesvorgaben notwendige Verschiebung des Prüfungszeitraums des Wintersemesters werden in den ersten zwei Wochen der Vorlesungszeit noch Prüfungen stattfinden. Dies bedeutet, dass es möglich ist, dass sich für einige Studierende Prüfungs- und Lehrveranstaltungszeiten überschneiden. Alle Lehrenden sind aufgefordert, dies bei der Planung dieser beiden Wochen zu berücksichtigen und – in Abhängigkeit von der Zahl der betroffenen Studierenden – ihre Lehre in geeigneter Weise anzupassen. Betroffene Studierende sind dringend gebeten, ihre Lehrenden über solche Überschneidungen zu informieren, um die Planung zu unterstützen.

Abschließend bedanken wir uns für die umfassende Kooperationsbereitschaft, die alle Mitglieder der Universität in den letzten Monaten bewiesen haben. Eine so komplexe Organisation wie eine Universität, die zudem die „Einwohner“zahl einer Kleinstadt hat, muss, um jedem Individuum gerecht zu werden, in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, und diese Perspektive hat jede und jeder Einzelne von Ihnen eingenommen. So haben wir erreicht, dass sich kein einziges Universitätsmitglied bei uns angesteckt hat, und diese Erfolgsbilanz möchten wir weiterführen.

Mit besten Grüßen,
Holger Burckhart (Rektor), Ulf Richter (Kanzler) und Alexandra Nonnenmacher (Prorektorin für Bildung)
12. März 2021

 

Dear employees,
dear colleagues,
dear students,

the experiences of the last few weeks in the federal and state governments show that a further extension of the lockdown is unavoidable for the protection of all university employees. For the time being, working from home will remain the norm at the University of Siegen; as before, work content will be coordinated with the (specialist) supervisor, if necessary.

At the same time, however, we want to allow a cautious and controlled opening for the area of activity that has been most restricted since the beginning of the year: work in research groups. Groups of no more than five researchers* will have the opportunity to apply to their dean's office for time-limited meetings for research purposes from March 15, 2021. In addition, it is also possible for individual researchers* to apply to their dean's office for permission to work in the office. The condition for approval is that only a limited number of people are in each building at the same time; prior coordination with colleagues and office neighbors is necessary.

As of April 1, it is planned, subject to the appropriate possibilities under state law, that residence at the university will again be permitted for all those activities in administration and research (including theoretical and artistic research in music, art, architecture) that require presence. This is not a general opening of the university, but we are transferring responsibility to each individual to a special degree. We trust that all university employees are aware of their responsibility for themselves and others and will limit their presence to a necessary minimum. Work should also be carried out in the home office as far as possible during this phase.

When staying at the university, it is of course always and everywhere important to keep a distance and to ventilate regularly. An FFP2 mask or medical mask must be worn at all times on university premises; the only exception to the mask requirement is when working alone in an office or during a speaking engagement in a research group.

To complement these basic hygiene measures, we are currently working on a self-testing strategy that will involve issuing free self-tests from April 1. Here we would like to emphasize that there will be no legal obligation to test oneself. We would like to make a supplementary offer here and as a university provide tests as long as this is necessary. However, we urge all university members to take up the offer for the protection of all. We will announce details of the self-tests by the end of March.

We will also be able to provide another opening for the University Library beginning March 15: The Adolf-Reichwein-Strasse (AR) Main Library and the Lower Castle (US) Branch Library will once again be available as learning spaces beginning that day. They open Monday through Friday from 09:00 - 18:00. The sub-libraries Emmy-Noether-Campus (ENC), Hölderlinstraße (H) and Paul-Bonatz-Straße (PB) will remain closed until further notice. The two library locations AR and US will open on a restricted basis in accordance with the Corona Protection Ordinance NRW. Please find details on the University Library website.

For the summer semester 2021, we do not yet know the exact specifications of the state for the implementation of teaching and examination events, but we can already inform about some key data.

  • The plan is to hold those courses in (partial) attendance that have been prioritized by the faculties and are already marked accordingly in the course catalog. The responsible ministry has yet to decide which specifications it will make for the implementation of these courses - and the teaching will be adapted to these specifications for the entire lecture period. All digital courses can be held as planned without any restrictions.
  • As a result of the shift in the examination period for the winter semester necessitated by the state requirements, examinations will still be held in the first two weeks of the lecture period. This means that it is possible that for some students, examination and course times will overlap. All teachers please consider this when planning these two weeks and adjust their teaching accordingly (depending on the number of students affected). We urgently request affected students to inform their teachers about such overlaps in order to support the planning.

Finally, we would like to thank all members of the university for their willingness to cooperate over the past months. An organization as complex as a university, which also has the "population" of a small town, must be viewed in its entirety in order to do justice to each individual, and this perspective has been taken by each and every one of you. In this way, we have achieved that not a single member of the university has been infected, and we would like to continue this track record.

With best regards,
Holger Burckhart (Rector), Ulf Richter (Chancellor) and Alexandra Nonnenmacher (Vice Rector for Education
March 12, 2021