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(Neue) Lebensformen im Alter

Digitale Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) findet an der Universität Siegen statt.

„(Neue) Lebensformen im Alter“ ist das Motto einer großen Konferenz am 16. und 17. September, bei der die Universität Siegen digitale Gastgeberin ist. Die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) mit ihren Sektionen III und IV erwartet als Veranstalterin rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart, und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Siegen, Angela Jung, werden die Konferenz eröffnen.

In prominenten Vorträgen, über 40 Veranstaltungen und 29 Posterpräsentationen zeigt sich die interdisziplinäre Perspektive der Tagung, mit Themen wie „Paternalismus und Eigensinn“, „Assistive und digitale Technologien“ oder „Neue Wohnformen“. Auch die Pandemie mit ihren Konsequenzen und Lehren für die Zukunft wird in verschiedenen Workshops angesprochen. So gibt es einen Workshop, der sich generell mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beschäftigt, aber auch eine spezifische Session zu „Pflegewelten in der Pandemie“. Die Tradition des Nachwuchspreises der Sektionen III und IV der DGGG wird auch 2021 fortgesetzt. Die Jury wird auf der Tagung die Preisträgerinnen und Preisträger verkünden und deren Arbeiten vorstellen.

Die Keynotespeaker greifen das Motto der Tagung: „(Neue) Lebensformen im Alter“ unmittelbar auf. Prof. Dr. Ralf Lottmann von der Hochschule Magdeburg-Stendal spricht zum Thema: Alter(n) und Diversitäten: Lebensformen und Lebenslagen von älteren LSBTI*-Personen. In der zweiten Keynote widmet sich Prof. ‘in Dr. Dagmar Haase von der Humboldt Universität Berlin dem Thema „Urban Ageing im Umwelt- und Raumkontext von Großstädten“.

Die Universität Siegen ist aus verschiedenen Gründen in diesem Jahr Gastgeberin der zweijährlichen Konferenz. Tagungspräsident ist Prof. Dr. Christoph Strünck, der an der Universität Siegen Dekan der Lebenswissenschaftlichen Fakultät ist. Er leitet auch das Institut für Gerontologie, eine unabhängige Forschungseinrichtung an den Universitäten Dortmund und Siegen. An der Universität Siegen ist in den letzten Jahren außerdem das Gerontologische Netzwerk Siegen (GeNeSi) entstanden. Die interdisziplinäre Alternsforschung in Siegen zeigt sich ebenfalls in einer erfolgreich eingeworbenen Professur für die Psychologie des Alterns (Prof. Dr. Julia Haberstroh). Die ländlichen Regionen im Siegerland erleben starke demografische Veränderungen. Städte und Gemeinden in der Region haben daher neue Konzepte entwickelt, um diesen Wandel zu gestalten. Bei der Entwicklung und Erprobung einer modernen, digital unterstützten Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen arbeiten die Universität Siegen, Kliniken, Kommunen und weitere Akteure eng zusammen, vor allem in der Digitalen Modellregion Gesundheit Dreiländereck (DMGD).

Weitere Informationen zum Programm der Konferenz: https://dggg-ft2021.aey-congresse.de/