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Raketenantrieb für GründerInnen

Sechs Start-ups aus Siegen-Wittgenstein werden ab sofort im Gründungsprogramm gefördert. Ziel ist es, ihren Markteintritt und ihr Marktwachstum zu beschleunigen.

Der erste Quantencomputer oder künstliche Intelligenz, um Krankheiten zu erkennen – diese und weitere innovative Geschäftsmodelle für Start-ups stammen nicht aus Berlin oder den USA, sondern aus Siegen-Wittgenstein. Sechs Gründungen aus der Region haben sich jetzt für das Akzeleratorprogramm „One Small Step – Boost“ in Siegen-Wittgenstein qualifiziert. Der Begriff Akzelerator kommt vom lateinischen Wort „accelerator“, das „Beschleuniger“ bedeutet. Das Akzeleratorprogramm hat das Ziel, innovative und wachstumsstarke Start-ups aus der Region zu fördern, damit diese ihren Markteintritt und das Marktwachstum beschleunigen können. Organisiert wird es von der Gründerinitiative Startpunkt57 und dem Förderprojekt ventUS der Universität Siegen. Der Auftakt des Programms fand jetzt im Summit statt, dem Headquarter innovativer Hightech-Unternehmen in Siegen.

Die Beschleunigung soll laut Dr. Jens Jacobs, dem Leiter der Transferstelle ConnectUS der Universität Siegen, durch drei Säulen geschehen: Netzwerken, Kompetenzentwicklung und Mentoring. Die sechs Start-ups hatten sich durch einen Business Pitch für das Programm erfolgreich qualifiziert. Jetzt erwartet sie in den nächsten zwölf Monaten eine spannende Zeit, in der das Geschäftsmodell und das Wachstumspotenzial der Unternehmen geschärft werden sollen.

Die Start-ups und ihre Produkte und Dienstleistungen

Das Unternehmen Voizzr entwickelt eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierte App, die beispielsweise Corona durch das Sprechen oder Husten erkennen kann. Auch Dr. Sara Nasiri‘s Lösung basiert auf KI. Das Start-up SmartyX, das sie mit ihrem Bruder gegründet hat, ist eine Ausgründung aus der Uni Siegen und möchte Unternehmen smarte Dokumentenerkennung anbieten. Die beiden Gründer von Solubelt, Tobias Schmallenbach und Jannik Spindler – beide Absolventen der Uni Siegen und schon von klein auf gute Freunde – entwickeln einen innovativen Tragegurt, der Fotografen das Leben erleichtern soll. David Lähner vom Unternehmen MindPort ist erst vor kurzem in die Region gezogen. Mit seiner Software möchte er bessere Virtual Reality Inhalte schneller erzeugen. Das Unternehmen Eskitec, vertreten durch die Gründer Dr. Michael-Christian Schmidt und Dr. Hamidreza Ahmadian, beide Wissenschaftler an der Uni Siegen, möchte KI-basierte Systeme sicherer machen. Jan Leisse, der bei der Auftaktveranstaltung das Unternehmen EleQtron vorstellte (Ausgründung aus der Uni Siegen), zeigte, dass der erste Quantencomputer der Welt womöglich nicht aus dem Silicon Valley, sondern aus Siegen-Wittgenstein stammen kann. 

Prof. Dr. Bernd Buxbaum und Prof. Dr. Martin Hill – beide selbst erfolgreiche Gründer und Unternehmer – werden im Programm als Coaches aktiv sein. Burkhard Braach, Vorstandsmitglied der Sparkasse Siegen und Vorsitzender des Verwaltungsrats von Startpunkt57, und Prof. Dr. Volker Wulf, Prorektor für Digitales und Regionales der Universität Siegen, betonten beide die Notwendigkeit solcher Programme für die Region Siegen-Wittgenstein und darüber hinaus für ganz Deutschland als Innovationsvorreiter. Unterstützt wurden sie in dieser Aussage vom Wirtschaftsminister aus NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, der in einer Videogrußbotschaft den Start-ups die „notwendige Ausdauer und besten Erfolg“ wünschte. Er freue sich auf viele tolle Gründungen aus der Siegener Region.

Mehr Informationen zu One-Small-Step: www.ventus-siegen.de 

Kontakt:
Meike Stephan
ventUS – business venturing an der Universität Siegen, Management Akzeleratorprogramm