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Zehn Jahre Economic Policy

Zum Jubiläum des internationalen Master-Studiengangs Economic Policy (MEPS) gab es einen Festakt im Friedrich-Schadeberg-Hörsaal.

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des internationalen Master-Studiengangs Economic Policy (MEPS) kamen Alumni, bisherige und neue Studierende sowie ProfessorInnen und MitarbeiterInnen im Friedrich-Schadeberg-Hörsaal der Universität Siegen zusammen, um dieses Jubiläum zu feiern. Das Programm orientierte sich am Thema „Herausforderungen der Wirtschaft in Zeiten digitalen Wandels“ und unterstrich die moderne Ausrichtung des Studiengangs.

Nach einer Campus Tour ums Untere Schloss mit all seinen schönen und neuen Orten, begrüßten der Dekan der Fakultät III, Prof. Marc Hassenzahl, sowie Ilya Grigorev als Präsident des MEPS Alumnivereins die Gäste. Prof. Thushyanthan Baskaran betonte in seinem Festvortrag die Diversität des MEPS Programms. So wurde es schon hunderten von internationalen Studierenden ermöglicht, ein Studium in Siegen abzuschließen.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Festvorträge referierte Prof. Johannes Becker von der WWU Münster zu den Herausforderungen, die sich in einer digitalen Welt für die Gestaltung eines effizienten und gerechten Steuersystems ergeben. Dabei zeigte er auf, dass nicht nur die Frage der Besteuerung großer digitaler Unternehmen von Belang ist, sondern dass auch die indirekte Besteuerung und die Besteuerung von Arbeitnehmern fundamental von der digitalen Transformation betroffen sind. Für eine Lösung sei eine internationale Kooperation fundamental. Die jüngste Einigung auf eine globale Mindestbesteuerung von Unternehmen stelle einen wesentlichen Fortschritt dar.

Prof. Johannes Münster von der Universität zu Köln trug zur digitalen Transformation von Medien-Märkten vor. Er veranschaulichte sowohl Chancen als auch Schattenseiten dieser Entwicklung. So profitiere man von einer immensen Ausweitung der Auswahl oder einer Reduktion von Such-, Zugangs- und Produktionskosten. Allerdings verbreiteten sich Fake News in sozialen Netzwerken schneller als korrekte Nachrichten und würden häufiger geteilt. Da Betreiber sozialer Netzwerke von hohem Verkehr in ihrem Netzwerk durch Werbeeinnahmen profitierten, hätten sie somit kein ökonomisches Interesse Fake News zu stoppen. Zugleich führe der Strukturwandel in der Medienbranche zu einem Verlust unabhängiger Medien, wie bspw. regionaler Tageszeitungen. Dies führe nachweisbar zu einer Verringerung der lokalen „Governance-Qualität", mit weitreichenden Konsequenzen, wie Korruption oder Umweltskandalen. Daher sei eine zumindest partielle öffentliche Finanzierung unabhängiger Medien wünschenswert, ohne die Betreiber dieser Medien in staatliche Abhängigkeit zu bringen.

Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Vorstellung der neuen MEPS Studierenden, die aus insgesamt 17 verschiedenen Ländern, bzw. von fünf verschiedenen Kontinenten kommen.

 Neue Studis Economic

Neue Studierende des Masters Economic Policy Siegen.