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Fürther Ludwig-Erhard-Preis für Désirée I. Christofzik

Siegener Absolventin erhielt eine der höchsten Ehrungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Wirtschaftswissenschaften.

Prof. Dr. Désirée I. Christofzik ist der Fürther Ludwig-Erhard-Preis 2021 für ihre Dissertation „Finanzpolitische Reaktionen auf institutionelle Innovationen“ verliehen worden. Diese mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung ist eine der höchsten Ehrungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Wirtschaftswissenschaften. Prämiert werden dabei innovative Forschungsarbeiten mit Praxisrelevanz für Wirtschaft und Gesellschaft. In ihrer Arbeit untersucht die Preisträgerin empirisch mit verschiedenen quasi-experimentellen Ansätzen, wie Kommunen auf Änderungen institutioneller Rahmenbedingungen reagieren.

Désirée I. Christofzik studierte Volkswirtschaftslehre (Bachelor und Master) an der Universität Siegen. Sie begann ihre prämierte Dissertation im Rahmen der Graduate School in Business and Economics der Fakultät III und schloss diese schließlich am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft von Prof. Dr. Sebastian Kessing an der Universität Siegen ab. Anschließend war sie im wissenschaftlichen Stab des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („5 Weise“) tätig.

Über ihre Dissertation hinaus hat Désirée I. Christofzik bereits zahlreiche weitere bemerkenswerte Veröffentlichungen aufzuweisen. Bereits 2019 wurde sie als Professorin für öffentliche Finanzwirtschaft an die Hochschule des Bundes in Brühl berufen, seit Juli 2021 ist sie Professorin an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer und hat dort den Lehrstuhl für Finanzwissenschaft inne.

Doktorvater Sebastian Kessing: „Ich freue mich über diese hochverdiente Auszeichnung. Die Dissertation von Désirée I. Christofzik liefert substantielle neue Erkenntnisse über die kausalen Effekte der institutionellen Ausgestaltung des Systems der öffentlichen Finanzen auf finanzpolitische Entscheidungen.“