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Keine Idee und kein Ideengeber soll verloren gehen

„Startpunkt57“ heißt die neue regionale Gründerinitiative unter Federführung der Universität Siegen, der KM:SI GmbH und der Sparkasse Siegen, für die am 8. Mai ganz offiziell der Startschuss gefallen ist.

Der Großteil der finanziellen Unterstützung kommt aus dem Stiftungsfonds „Region der Gründer/innen“ der Sparkassenstiftung Zukunft der Sparkasse Siegen. Zudem sind alle fünf Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie die Volksbank Siegerland engagiert.  Der Einsatz hat einen  knallharten Hintergrund: Die Region gehört zwar zu den wirtschaftlich stärksten in NRW und in ganz Deutschland, bei Existenzgründungen jedoch hat sie Nachholbedarf.

Die Rahmenbedingungen für Existenzgründer zu verbessern und Menschen, die ihre Geschäftsideen realisieren wollen, wirkungsvoll zu unterstützen, ist der primäre Sinn und Zweck der neuen Anlaufstelle für Gründungswillige. Angesiedelt ist „Startpunkt57“ im Technologiezentrum in Geisweid. Die Kontaktaufnahme ist auch unter www.startpunkt57.de möglich. Auf der Homepage gibt es zudem weiterführende Information.

„Startpunkt57“ soll als Kompetenzzentrum, als Motor und zugleich als Marke dienen und dazu entwickelt werden, erläuterte Gesine Westhäuser als geschäftsführendes Mitglied der Initiative im Rahmen einer Pressekonferenz. Bewährte Akteure hätten sich zusammengeschlossen mit dem Ziel, für unternehmerisches Denken und Handeln zu sensibilisieren, angehende Gründer zu qualifizieren und ihnen Beratung und Coaching zukommen zu lassen. Gesine Westhäuser. „Wir wollen durch eine Vielzahl von Maßnahmen erreichen, dass Unternehmertum positiv besetzt ist.“ Der Einsatz soll in Schulen beginnen. Geplant ist, dort im Rahmen von Projekten und Kooperationen Handlungskompetenz zu vermitteln und Interesse zu wecken. „Startpunkt57“ geht im Frühsommer/Sommer 2012 mit einem Ideenwettbewerb in die Öffentlichkeit und möchte so auf sich aufmerksam machen. Gesine Westhäuser: „Wir wollen damit die Marke ins Land bringen.“ Der Slogan heißt kurz und bündig „Hau raus!“ Bei der Verbreitung setzen die Verantwortlichen besonders auf soziale Medien. Deren Nutzer sollen für eine rasche Weitergabe der Idee und des Wettbewerbs sorgen. Das Vorstandsmitglied: „Wir wollen das Potenzial an Gründungen und Ideen besser ausschöpfen.“ Das präge eine Region.

„Wo es keine neuen Unternehmen gibt, findet auch eine Starre statt“, so Landrat Paul Breuer.  Und weiter: „Wir wollen Gründungsregion werden, um erneuerungsfähig zu sein und eine Anziehungskraft auf Menschen mit neuen, jungen Ideen zu entwickeln.“ Auch die Nachfolge für Unternehmen müsse attraktiv sein. Hanna Schramm-Klein, Prorektorin Industrie, Technologie, Wissenstransfer der Universität Siegen, unterstrich, dass seit dem Jahr 2000 insgesamt 75 Gründungen aus der Uni heraus bekannt seien. Derzeit erhielten fünf junge Leute sogenannte Exist-Gründerstipendien; sechs Gründer-Konzepte seien in der Gründerschmiede untergebracht. Die Prorektorin: „Wir sind bei Startpunkt57 dabei, um unsere eigenen Aktivitäten weiter-zuentwickeln und zu intensivieren.“ Auch Harald Peter als stellv. Vorstand der Sparkasse Siegen warb für die Initiative, von der die Region stark profitieren könne. Nicht zuletzt Siegens Bürgermeister Steffen Mues bezeichnete „Startpunkt57“ als „wegweisendes Projekt“. Das Gründerpotenzial sei da, es müsse aber geweckt werden.