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Forschungsstelle Literatur in elektronischen Medien (LEM)

Die Forschungsstelle Literatur in elektronischen Medien (LEM) erforscht die Veränderungen der literarischen Kommunikation sowie der literarischen Ästhetik durch computerbasierte und vernetzte Medien. Sie führt damit langjährige Forschungsarbeiten fort, die in mehreren Drittmittelprojekten initiiert worden sind und ein einzigartiges Profil im Kontext der sich gegenwärtig rasch entwickelnden Digital Humanities etabliert haben. LEM ist in zahlreiche weltweite Arbeitszusammenhänge wie das Consortium on Electronic Literature (CELL) integriert. Gegenwärtig liegt ein Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Pflege des Archivs der deutschsprachigen elektronischen Literatur (ADEL).

Logo LEM

Konzept

Die Forschungsstelle Literatur in elektronischen Medien (LEM) stellt sich in die Tradition der – nicht zuletzt an der Universität Siegen – seit den 1970er Jahren entwickelten medienvergleichenden Literaturwissenschaft. Mit einem ‚erweiterten Literaturbegriff‘ wird seither die Aufmerksamkeit auf die Medialität und Materialität der literarischen Texte und Werke gerichtet. Vom Manuskript über das Buch und die Zeitung bis zu den audiovisuellen Medien bildete die Literatur als (Wort-)Kunst dabei besondere Formen der Reflexion der in diesen Medien generell laufenden Kommunikationsprozesse aus, eine eigene, eben ästhetische Transformation historischer Diskurse.

Insbesondere seit audiovisuelle Medien wie Radio und Fernsehen etc. unter die Forschungsgegenstände der Literaturwissenschaft einbezogen worden sind, werden die medialen Bedingungen für die literarische Reflexion gewissermaßen als das ‚medientechnische Unbewusste‘ betrachtet und seine Strukturen und Automatismen eruiert. Mit den sog. ‚digitalen Medien‘, in die in den letzten Jahren alle vorherigen Medien transformiert oder zumindest integriert worden sind, bildet Software dieses medientechnische Unbewusste, dessen Mitwirkung an soziokulturellen Diskursen wiederum von neuen literarischen Formen wahrnehmbar gemacht wird. 

Die bisherige Forschung und Lehre zur Literatur in elektronischen Medien, die vor allem in mehreren drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten (DFG, Volkswagen- und Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW) betrieben worden ist, wird daher mit der Einrichtung der Forschungsstelle fortgesetzt und auf eine nachhaltige Basis gestellt. Die Analyse neuerer literarischer Kommunikationen, die Entwicklung entsprechender theoretischer Modelle und geeigneter methodischer Konzepte sowie die archivarische Sicherung der analysierten Projekte umreißen daher die Aufgaben und Ziele der Forschungsstelle.

Die Forschungsstelle LEM knüpft an die in der deutschen und vor allem internationalen Forschungslandschaft anerkannten Siegener Forschungen zur literarischen Kommunikation in nicht-biblionomen Medien an. Seit ihrer Gründung sind die Siegener Literaturwissenschaften an einem ‚erweiterten Literaturbegriff‘ orientiert. Dies hat sich sowohl in der Denomination der prägenden Professuren (z.B. Helmut Kreuzer, Siegfried J. Schmidt, Christian W. Thomsen, Hans Ulrich Gumbrecht, K. Ludwig Pfeiffer, Karl Riha, Helmut Schanze etc.) und in wichtigen Publikationen wie dem Sammelband Materialität der Kommunikation (1988) als auch in der führenden Rolle der Literaturwissenschaften bei der Etablierung von wegweisenden Institutionen gezeigt, etwa dem Institut für Empirische Literatur- und Medienforschung (LUMIS, 1984-2001), dem Sonderforschungsbereich Ästhetik und Pragmatik der Bildschirmmedien (Sfb 240, 1985-2000), den Graduiertenkollegs Kommunikationsformen als Lebensformen und Intermedialität, dem Studiengang Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung und den BA- und MA-Studiengängen in seiner Nachfolge (seit 1990), der Stiftungsprofessur für Literatur, Kunst, Neue Medien und Technologien (seit 1996) sowie zuletzt dem Kulturwissenschaftlichen Forschungskolleg Medienumbrüche (Sfb/FK 615, 2002-10) und dem DFG-Paketantrag Medienakteure und Medienpraktiken analog/digital (2010-12).

Das Forschungsprojekt Literatur in Netzen/Netzliteratur, das von 2002 bis 2012 als Teilprojekt des Sfb/FK 615, anschließend als Einzelprojekt von der DFG sowie im Rahmen eines TransCoop-Forschungsprojekts mit der Brown University (Providence, USA) auch von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung gefördert worden ist, hat wichtige, international breit rezipierte theoretische Voraussetzungen für die Erforschung der Transformationen des Literatursystems sowie der literarischen Ästhetik geschaffen. Das Archiv der deutschsprachigen elektronischen Literatur (ADEL), dessen Einrichtung vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW gefördert wurde, soll die deutschsprachige elektronische Literatur dokumentieren und in Zukunft auch zugänglich machen.

In den letzten 15 Jahren konnte – insbesondere durch die am Forschungskolleg Medienumbrüche veranstalteten internationalen Konferenzen Netzliteratur: Umbrüche in der literarischen Kommunikation (2004) und Beyond the Screen: Transformation of Literary Structures, Interfaces and Genres (2008), durch die englischsprachigen Publikationen Beyond the Screen, Reading Moving Letters (beide 2010) und The Aesthetics of Net Literature (2007) sowie durch die Beteiligung an internationalen Kooperationsprojekten – ein sehr dichtes weltweites Netzwerk aufgebaut werden. Dabei sind mehrere kollaborative Forschungszusammenhänge mit Kooperationspartnern in den USA, Australien und zahlreichen europäischen Ländern initiiert worden. So gehören Prof. Gendolla und Dr. Schäfer zu den Gründern des Consortium on Electronic Literature (CELL) und des DDDL: European Network of Digital Literature. In diesem Arbeitszusammenhang ist das erwähnte MIWF-Projekt ADEL Teil eines globalen Archivprojekts mit Partnern in den USA, Australien, Kanada, Norwegen, Spanien und Portugal.

Prof. Gendolla ist überdies Mitherausgeber des Jahrbuchs für Computerphilologie, Dr. Schäfer ist Herausgeber der Buchreihe International Texts in Critical Media Aesthetics im renommierten Verlag Bloomsbury Academic, Mitglied mehrerer internationaler Working Groups zur Erarbeitung biblio- und mediographischer Standards sowie Mitglied der Editorial Boards der electronic book review und von Dichtung Digital. Außerdem war er am Erasmus Intensivprogramm European Digital Literatures in Madrid beteiligt.

Seit der Erfindung des Buchdrucks bzw. spätestens seit der Entstehung eines Literatursystems im 18. Jahrhundert haben sich zumindest die Gesellschaften ‚des Westens‘ für lange Zeit daran gewöhnt, Literatur mit auf Papier gedruckten Buchstabenreihen, in der Regel zwischen zwei Buchdeckel gebunden, gleichzusetzen. Diese in den Begriff des ‚Werks‘ geronnene Auffassung ist zu einer kaum noch problematisierten kulturellen Selbstverständlichkeit geworden, die bis heute auch die literaturwissenschaftliche Forschungspraxis weitgehend dominiert.

Die Forschungsstelle LEM geht vor diesem Hintergrund von zwei Prämissen aus:

  1. dass elektronische Medien eine grundlegende Überarbeitung der tradierten Modelle literarischer Kommunikation erforderlich machen, welche auch die autonomen Anteile des technischen Mediums sowie Handlungen der Rezipienten und anderer Akteure berücksichtigen muss;
  2. dass sich Literatur dennoch nicht ausschließlich durch ihre Medialität definieren lässt und daher tradierte literarische Formen, Gattungen und Konventionen unter veränderten medientechnischen Rahmenbedingungen teilweise erhalten bzw. ausdifferenziert, teilweise obsolet werden.

In den künftigen Forschungen sollen daher zum einen literaturtheoretische Überlegungen zu einer ästhetischen Theorie der Literatur in elektronischen Medien verdichtet werden, zum anderen sollen Heuristiken und Methoden für konkrete Fallstudien zur literarischen Kommunikation ‚nach dem Buch‘ entwickelt werden.

Die sog. ‚Digital Humanities‘ gehören zweifelsohne zu den international am schnellsten wachsenden Bereichen der Geistes- und Kulturwissenschaften. Vor allem in den amerikanischen ‚Humanities‘ haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Forschungszentren und hochschulübergreifende Institutionen etabliert. Auch an der Universität Siegen sind in der Vergangenheit wichtige Beiträge zu dieser Entwicklung geleistet worden, an die angeknüpft werden kann.

Interessanterweise werden die computerbasierten Methoden in den Literaturwissenschaften noch heute – zumindest in Deutschland – vorwiegend zur Archivierung, Edition und Analyse von traditionellen, ursprünglich in Buchform veröffentlichten Werken eingesetzt (Computerphilologie, Text Mining, Fachdatenbanken). An der Forschungsstelle LEM hingegen sollen diese Methoden die Forschungsarbeiten zur Literatur in nicht-biblionomen Medien unterstützen (‚born-digital works‘). Dazu sind zunächst die folgenden Projekte vorgesehen:

  1. „Archiv der deutschsprachigen elektronischen Literatur" (ADEL) (gefördert in der Programmlinie „Infrastrukturelle Förderung für die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften in NRW“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen)

    Das Archiv der deutschsprachigen elektronischen Literatur (ADEL) soll die Entwicklung der elektronischen Literatur in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit den 1960er Jahren dokumentieren. Dazu wird in mehreren Arbeitsschritten eine Auswahl der wichtigsten Werke gesammelt, gemeinsam mit textgenetischen Materialien dokumentiert sowie durch Emulatoren nachgebildet. Die Bestände werden zum einen über ein webbasiertes Content Management System zugänglich gemacht, zum anderen soll ein Sammlungsschwerpunkt aufgebaut werden, der Hardware, Software, Dokumente, Sekundärliteratur etc. für wissenschaftliche und kuratorische Zwecke bereitstellt. Das Projekt wird überdies im Rahmen des weltweiten Consortium of Electronic Literature (CELL) in enger Kooperation mit vergleichbaren Archivprojekten in den USA, Kanada, Australien, Portugal, Spanien und Norwegen sowie weiteren Medienkunstarchiven durchgeführt, um die Verwendung standardisierter Metadaten und die Interoperabilität der verwendeten Content-Management-Systeme zu gewährleisten.  
     

  2. Entwicklung von Methoden, Standards und Werkzeugen zur Archivierung, Dokumentation und Edition von Literatur in nicht-biblionomen Medien

    Es ist eine entscheidende Voraussetzung für den Aufbau eines Archivs, dessen Interoperabilität mit vergleichbaren Archiven in anderen Ländern gewährleistet sein soll, dass einheitliche Metadaten und Taxonomien verwendet werden. Während dies in den Buchwissenschaften seit Jahrhunderten erfolgreich praktiziert wird, wirft Literatur in elektronischen Medien ganz neue Kategorisierungsprobleme auf. Die Forschungsstelle LEM beteiligt sich an internationalen Datenbanken wie dem Electronic Literature Directory (ELD) und der ELMCIP Knowledge Base. Dr. Schäfer und Robert Kalman sind Mitglieder der Working Groups A Vocabulary for Electronic Literature und A Search Engine for Electronic Literature (Koordination: Professor Sandy Baldwin, Rochester Institute of Technology, Rochester, NJ). Diese Arbeitsgruppen erarbeiten zum einen standardisierte biblio- und mediographische Metadaten für Datenbanken, Archive und Bibliotheken zur elektronischen Literatur, zum anderen soll die Interoperabilität der verschiedenen Datenbanken ermöglicht werden.

Projekte

  • Archiv der deutschsprachigen elektronischen Literatur (ADEL)

    Das Archiv der deutschsprachigen elektronischen Literatur (ADEL) dokumentiert die Entwicklung der ‚Elektronischen Literatur‘ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei handelt es sich um experimentelle Literaturformen, die sich ausschließlich in computerbasierten Medien realisieren lassen. In einem ersten Stadium stellt das ADEL eine Datenbank bereit, die dieses Feld der Gegenwartsliteratur umfassend dokumentiert. Diese Datenbank wird fortlaufend erweitert und soll in Zukunft zu einem Repositorium ausgebaut werden, das exemplarische Werke zugänglich macht. 

     

  • Consortium on Electronic Literature (CELL)

    Die Forschungsstelle beteiligt sich als deutsches Mitglied am Consortium on Electronic Literature (CELL), einem globalen Verbund von Institutionen und Projekten, die Datenbanken und Repositorien zur Elektronischen Literatur bereitstellen. In diesem Arbeitszusammenhang wurde zum einen die gemeinsame Suchmaschine SYNAPSE entwickelt, die es ermöglicht, alle beteiligten Datenbanken zu durchsuchen. Zum anderen ist die Forschungsstelle auch an der Editorial Working Group MEMBRANE beteiligt, die standardisierte biblio- und mediographische Metadaten und Taxonomien für Datenbanken, Archive und Bibliotheken zur Elektronischen Literatur erarbeitet hat.

     

  • International Texts in Critical Media Aesthetics

    Diese Buchreihe wird von Jörgen Schäfer und Grant D. Taylor im Verlag Bloomsbury Academic herausgegeben. Bislang sind zehn Monografien zu Medienkunst, Elektronischer Literatur und Medientheorie erschienen, u.a. von Lev Manovich, Martha Buskirk, Jens Schröter, Sandy Baldwin, Markku Eskelinen und Chris Funkhouser.

  • Teilprojekt Literatur in Netzen/Netzliteratur am SFB/FK 615 Medienumbrüche (2002-10)
  • Kooperationsprojekt "Digitale Literatur" mit der Brown University im Rahmen des TransCoop-Programms der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (2006-10)
  • Erasmus Intensive Program European Digital Literatures (2012-14)
    Dr. Jörgen Schäfer gehörte zu den Organisatoren dieses internationalen Master-Programms, das in Kooperation mit den Universitäten Paris VIII, Complutense de Madrid, Barcelona, UFP Porto, UC Falmouth und Ljubljana in Madrid durchgeführt wurde.

Publikationen

  • Handbuch Medien der Literatur. 

    Hrsg. von Natalie Binczek, Till Dembeck und Jörgen Schäfer.
    Berlin, New York: de Gruyter 2013, X, 568 S.

    Obwohl Fragen nach den medialen und medientechnischen Bedingungen von Literatur inzwischen in den literaturwissenschaftlichen Curricula verankert sind, fehlt bislang ein Handbuch, das Studierenden sowie Fachwissenschaftlern auf diesem nur schwer zu überblickenden Arbeitsfeld Orientierung bietet. Das Handbuch Medien der Literatur informiert umfassend über die Medien der literarischen Texte einerseits sowie andererseits über die Medien der literarischen Kommunikation. Es bietet eine Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungsstandes auf diesem Gebiet und kann daher für angehende ebenso wie für erfahrene Literatur- und Buch-, aber auch Theater-, Film-, Medien- und Kulturwissenschaftler eine wichtige Informationsgrundlage bereitstellen. 
    Mit Beiträgen von Ulrich Breuer, Remigius Bunia, Jörg Döring, Bernhard Dotzler, Harald Haarmann, Torsten Hahn, Günter Häntzschel, Ludwig Jäger, Uwe Jochum, Klaus Kanzog, Jürgen Kühnel, Nicolas Pethes, Ursula Rautenberg, Helmut Schanze, Monika Schmitz-Emans, Erhard Schüttpelz, Uwe Wirth, Jürgen Wolf, Sandro Zanetti u.v.a.

handbuch
  • Literatur, Raum, Neue Medien

    Themenausgabe der Zeitschrift Sprache und Literatur 42 (2011), H. 108 (hrsg. zusammen mit Peter Gendolla), München: Wilhelm Fink Verlag 2011, 106 S.

    Mit der Entwicklung global wie lokal immer komplexer und wirkungsmächtiger werdender elektronischer Medien hat sich auch das Spektrum medialer Dispositive für literarische Prozesse deutlich erweitert, und es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird: Inzwischen gehen sogar die neueren ‚literarischen Displays‘ weg von herkömmlichen Computer-Bildschirmen, die Interaktionen mit sprachlichen Zeichen werden keineswegs nur per Tastatur und Maus vollzogen. Durch den Einsatz mobiler Geräte (Mobiltelefone, GPS, Tablet-Computer) sowie von Sensortechnologien entwickeln sich literarische Mixed-Reality-Environments. Diese noch recht unüberschaubaren Entwicklungen sind von besonderem Interesse für die Analyse gegenwärtiger sozialer, ästhetischer oder literarischer Entwicklungen. Das vorliegende Heft versucht einige der sich abzeichnenden wesentlichen Linien zu verfolgen. 
    Mit Beiträgen von Maria Angel/Anna Gibbs, Maria Engberg, Katja Kwastek, Rita Raley, Jörgen Schäfer/Peter Gendolla, Dietrich Scholler und Beat Suter.

 
  • Beyond the Screen. Transformations of Literary Structures, Interfaces and Genres. 

    Hrsg. von Jörgen Schäfer und Peter Gendolla.
    Bielefeld: Transcript 2010, 568 S. 
    [Rezensiert in: Leonardo, Literaturkritik.de, electronic book review, Electronic Literature Directory, MEDIENwissenschaft: Rezensionen].

    While literature in computer-based and networked media has so far been experienced by looking at the computer screen and by using keyboard and mouse, nowadays human-machine interactions are organized by considerably more complex interfaces. Consequently, this book focuses on literary processes in interactive installations, locative narratives and immersive environments, in which active engagement and bodily interaction is required from the reader to perceive the literary text. The contributions from internationally renowned scholars analyze how literary structures, interfaces and genres change, and how transitory aesthetic experiences can be documented, archived and edited. 
    With contributions by Jean-Pierre Balpe, Giselle Beiguelman, Friedrich W. Block, Laura Borràs Castanyer/Juan B. Gutiérrez, John Cayley, Peter Gendolla, Maria Angel/Anna Gibbs, N. Katherine Hayles, Jeremy Hight, Ludwig Jäger, Fotis Jannidis, Katja Kwastek, Rita Raley, Francisco J. Ricardo, Andrew Michael Roberts, Jörgen Schäfer, Anna Katharina Schaffner, Ravi Shankar, Roberto Simanowski, Beat Suter, Joseph Tabbi, Jochen Venus and Noah Wardrip-Fruin.

beyond the screen
  • Reading Moving Letters. Digital Literature in Research and Teaching: A Handbook

    Hrsg. von Roberto Simanowski, Jörgen Schäfer und Peter Gendolla.
    Bielefeld: Transcript 2010, 384 S. 
    [Rezensiert in: Journal of Literary Theory, dichtung-digital, Literaturkritik.de, Electronic Literature Directory, merz. medien + erziehung, electronic book review].

    ‘Digital media’ is increasingly finding its way into the discussions of the humanities classroom. But while there is a number of grand theoretical texts about digital literature there as yet is little in the way of resources for discussing the down-to-earth practices of research, teaching, and curriculum necessary for this work to mature. This book presents contributions by scholars and teachers from different countries and academic environments who articulate their approach to the study and teaching of digital literature and thus give a broader audience an idea of the state-of-the-art of the subject matter also in international comparison. 
    With contributions by Astrid Ensslin, Peter Gendolla, María Goicoechea, Raine Koskimaa, James Pope, Alexandra Saemmer, Jörgen Schäfer, Roberto Simanowski, Janez Strehovec, Patricia Tomaszek, Noah Wardrip-Fruin, Karin Wenz and John Zuern.

reading moving letters
  • Anderes als Kunst. Ästhetik und Techniken der Kommunikation. 

    Hrsg. von Thomas Kamphusmann und Jörgen Schäfer. 
    München: Wilhelm Fink Verlag 2010, 378 S.

    Wie organisieren Künste ihre Räume und Zeiten? Wie wirken technische Medien an künstlerischen Prozessen mit? Welche Rolle spielen insbesondere computerbasierte Medien? Wo und wie schleicht sich der Zufall in Epistemologien und Ästhetiken ein? Neben intentionalen Subjekten sind auch die Zeit- und Raumverhältnisse, die Menschen-, Zeichen- und Maschinenkörper, der Zufall sowie unterschiedliche Medientechnologien grundlegende Agenten ästhetischer Produktion und Rezeption. Der Band, der aus Anlass des 60. Geburtstages von Peter Gendolla zusammengestellt worden ist, vereint literatur-, kunst- und medienwissenschaftliche Beiträge, welche diese unvorhersehbaren Wechselspiele näher beleuchten. 
    Mit Beiträgen von Olaf Breidbach, Wolfgang Coy, Jörg Döring, Manfred Faßler, Thomas Kamphusmann, Kay Kirchmann, Otto Neumaier, K. Ludwig Pfeiffer, Karl Riha, Jörgen Schäfer, Helmut Schanze, Ralf Schnell, Jens Schröter, Erhard Schüttpelz, Roberto Simanowski, Klaus Vondung, Gundolf Winter und Carsten Zelle.

anderes als kunst
  • The Aesthetics of Net Literature. Writing, Reading and Playing in Programmable Media.

    Hrsg. von Peter Gendolla und Jörgen Schäfer. 
    Bielefeld: Transcript 2007, 388 S. 
    [Rezensiert in: Modern Language Notes, PhiN – Philologie im Netz, Jahrbuch für Computerphilologie, Der Standard, Electronic Literature Directory, Kodikas/Code – Ars Semeiotica].

    During recent years, literary texts in electronic and networked media have been a focal point of literary scholarship, using varying terminology. In this book, the contributions of internationally renowned scholars and authors from Germany, USA, France, Finland, Spain and Switzerland review the ruptures and upheavals of literary communication within this context. The articles in the book focus on questions such as: In which literary projects can we discover a new quality of literariness? What are the terminological and methodological means to examine these literatures? How can we productively link the logics of the play of literary texts and their reception in the reading process? What is the relationship of literary writing and programming? 
    With contributions by Jean-Pierre Balpe, Susanne Berkenheger, Friedrich W. Block, Philippe Bootz, Laura Borràs Castanyer, Markku Eskelinen, Frank Furtwängler, Peter Gendolla/Jörgen Schäfer, Loss Pequeño Glazier, Fotis Jannidis, Thomas Kamphusmann, Mela Kocher, Marie-Laure Ryan, Jörgen Schäfer, Roberto Simanowski and Noah Wardrip-Fruin.

aesthetics
  • E-Learning und Literatur. Informatiksysteme im Literaturunterricht. 

    Hrsg. von Jörgen Schäfer und Sigrid Schubert.

    Siegen: Universitätsverlag 2007, 110 S. (MuK – Massenmedien und Kommunikation, Bd. 166/167).
    Dieser Band dokumentiert die Beiträge zum Workshop „E-Learning und Literatur“, der im Rahmen der „DeLFI 2007 − Die 5. e-Learning Fachtagung Informatik“ der Gesellschaft für Informatik an der Universität Siegen stattgefunden hat. Im Workshop wurden die Beziehungen zwischen E-Learning und einem konkreten Anwendungsgebiet, in diesem Fall dem Studium der Literaturwissenschaft, vorgestellt und diskutiert.

e-learning
  • Netzliteratur: Umbrüche in der literarischen Kommunikation. 

    Hrsg. von Peter Gendolla und Jörgen Schäfer.
    Sondernummer von dichtung-digital 7 (2005), Nr. 34.

 
  • Wissensprozesse in der Netzwerkgesellschaft. 

    Hrsg. von Peter Gendolla und Jörgen Schäfer.
    Bielefeld: Transcript 2005, 284 S.

    Der Begriff des Wissens geht davon aus, dass Tatbestände als 'wahr' und 'gerechtfertigt' angesehen werden. Die Gründe für solche Überzeugungen liegen in der Gewissheit der eigenen Wahrnehmung sowie in der Kommunikation dieser Wahrnehmungen. Beide Bedingungen befinden sich gegenwärtig im Umbruch: Unsere sinnliche Wahrnehmung wird durch Medien und Sensorsysteme gestützt, und die Verständigung über solcherart erzeugte Wahrnehmungen wird in wachsendem Maße telematisch kommuniziert. Die tendenziell globale Ausweitung der kollaborativen Erzeugung des Wissens durch computergestützte Netzwerke irritiert nicht nur die Vertrauensverhältnisse, die den Wissensprozessen zugrunde liegen, sondern auch die Struktur und Funktionen des Wissens selbst. 
    Der Band enthält Beiträge von Peter Gendolla/Jörgen Schäfer, Wolfgang Coy, Uwe Wirth, Manfred Faßler, Gisela Hüser/Manfred Grauer, Stefan Paal/Jasminko Nowak/Bernd Freisleben, Bernhard Nett/Volker Wulf, Sigrid Schubert, Wolfgang König/Tim Weitzel, Thomas Kamphusmann, Rolf Großmann und Otto Neumaier.

wissensprozesse

  • International Texts in Critical Media Aesthetics

    Herausgeber: Jörgen Schäfer und Grant Taylor; Gründungsherausgeber: Francisco J. Ricardo 
    New York: Bloomsbury Academic. 
    Bisher erschienen: 

    • Bd. 1: C. T. Funkhouser: New Directions in Digital Poetry (2012)

    • Bd. 2: Markku Eskelinen: Cybertext Poetics: The Critical Landscape of New Media Literary Theory (2012)

    • Bd. 3: Martha Buskirk: Creative Enterprise: Contemporary Art between Museum and Marketplace (2012)
    • Bd. 4: Francisco J. Ricardo: The Engagement Aesthetic: Electronic Encounters Across Art, Architecture, and Language (2013)
    • Bd. 5: Lev Manovich: Software Takes Command: Extending the Language of New Media (2013)
    • Bd. 6: Jens Schröter: 3D: History, Theory and Aesthetics of the Transplane Image (2014)
    • Bd. 7: Doris Berger: Projected Art History: Biopics, Celebrity Culture, and the Popularizing of American Art (2014)
    • Bd. 8: Grant Taylor: When the Machine Made Art: The Troubled History of Computer Art (2014)
    • Bd. 9: Sandy Baldwin: The Internet Unconscious: On the Subject of Electronic Literature (2015)
    • Bd. 10: Jihoon Felix Kim: Between Film, Video and the Digital: Hybrid Moving Images in the Post Media Age (2016)
    • Bd. 11: Svetlana Boym: The Off-Modern (2017)
    • Bd. 12: Joseph D. Ketner: Witness to Phenomenon: Group Zero and the Development of New Media in Postwar European Art (2017)
    • Bd. 13: Ceci Moss: Expanded Internet Art: Twenty-First Century Artistic Practice and the Informational Milieu (2019)

       

  • Jahrbuch für Computerphilologie 

    Herausgeber: Georg Braungart, Peter Gendolla und Fotis Jannidis, Münster: mentis Verlag

  • Forum Computerphilologie 

    Herausgeber: Georg Braungart, Peter Gendolla und Fotis Jannidis

Peter Gendolla
  • „Stehender Sturmlauf. Transformation der Zeiterfahrung in neuen Medien“, in: Bernhard Braun/Otto Neumaier (Hrsg.): Eile mit Weile. Aspekte der Be- und Entschleunigung in Wissenschaft und Kunst. Berlin u.a.: LIT Verlag 2015, S. 105-116.
  • „Still Standing. Zur Geschichte und aktuellen Tendenzen der Netzliteratur“, in: Text + Kritik V/2013 (= Sonderband Zukunft der Literatur), S. 76-95. - Nachdruck in: Hannes Bajohr (Hrsg.): Code und Konzept. Literatur und das Digitale. Berlin: Frohmann 2016, S. 67-95.
  • „Keine präexistente Welt. Über künstliche Poesie“, in: Frank Haase/Till Heilmann (Hrsg.): Interventionen. Festschrift für Georg Christoph Tholen. Marburg/L.: Schüren 2013, S. 81-97.
  • „An der Ecke von Eddie und Gough. Unmögliche Erinnerungen in hybriden Künsten“, in: Wolfgang Gratzer/Otto Neumaier (Hrsg.): Arbeit am musikalischen Werk. Zur Dynamik künstlerischen Handelns. Freiburg i. Br.: Rombach 2013, S. 57-74.
  • „Artifical Poetry: On Aesthetic Perception in Computer-Aided Literature“, in: Francisco J. Ricardo (Hrsg.): Literary Art in Digital Performance. New York: Continuum 2010, S. 167-177.
  • „‚Verweile doch...‘ Über flüchtige Momente in der Netzliteratur“, in: Renate Giacomuzzi/Stefan Neuhaus/Christiane Zintzen (Hrsg.): Digitale Literaturvermittlung. Praxis - Forschung - Archivierung. Innsbruck: Studienverlag 2010, S. 76-89.
  • „Impossible People. Some Thoughts on the Cultural History of the Android“, in: Christoph Lischka/Andrea Sick (Hrsg.): Machines as Agency. Artistic Perspectives. Bielefeld: Transcript 2007, S. 88-101.
  • „‚Konditor! Konditor! – Konditor!‘ Zur Auflösung intermedialer Differenzen im Simulationsraum", in: Joachim Paech/Jens Schröter (Hrsg.): Intermedialität – Analog/Digital. Theorien – Methoden – Analysen. München: Fink 2008, S. 509-520.
  • „Mehr Raum? Zur Auflösung von Texten in Bilder in neu(est)en Medien“, in: Gottfried Boehm/Gabriele Brandstetter/Achatz von Müller (Hrsg.): Figur und Figuration. Studien zu Wahrnehmung und Wissen. München: Fink 2007, S. 293-306.
  • „Phantome des Südens. Zur utopischen Differenz der Literatur im virtuellen Raum“, in: Alexandra Karentzos u.a. (Hrsg.): Topologien des Reisens. Online-Publikation, Universität Trier: http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/565/pdf/Topologien_des_Reisens.pdf, S. 134-148.
 
Peter Gendolla & Jörgen Schäfer
  • „Literatur, Raum, Neue Medien. Eine Annäherung”, in: Sprache und Literatur 42 (2011), H. 108, S. 2-12.
  • „Reading (in) the Net. Aesthetic Experience in Computer-Based Media” (zusammen mit Peter Gendolla), in: Roberto Simanowski/dies. (Hrsg.): Reading Moving Letters. Digital Literature in Research and Teaching. Bielefeld: Transcript 2010, S. 81-108.
  • „Net Literature in the Classroom. Teaching Practice at the University of Siegen” (zusammen mit Patricia Tomaszek), in: Roberto Simanowski/dies. (Hrsg.): Reading Moving Letters. Digital Literature in Research and Teaching. Bielefeld: Transcript 2010, S. 273-289.
  • „Playing With Signs: Towards an Aesthetic Theory of Net Literature”, in: dies. (Hrsg.): The Aesthetics of Net Literature. Writing, Reading and Playing in Programmable Media. Bielefeld: Transcript 2007, S. 17-42.
  • „Wechselspiele. Zur ästhetischen Differenz in Mensch-Maschine-Kommunikationen“, in: Urs Meyer/Roberto Simanowski/Christoph Zeller (Hrsg.): Transmedialität. Studien zu paraliterarischen Verfahren. Göttingen: Wallstein 2006, S. 82-97.
  • „Alla ricerca di tracce. Letteratura nella rete, letteratura creata per la rete e la loro storia”, in: Testo: Studi di teoria e storia della letteratura e della critica 25 (2004), H. 47, S. 65-75.
  • „Auf Spurensuche. Literatur im Netz, Netzliteratur und ihre Vorgeschichte(n)“, in: TEXT + KRITIK 152/2001: Digitale Literatur, S. 74-85.
 
Jörgen Schäfer

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Team

Jörgen Schäfer

Dr. Jörgen Schäfer

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in z.Zt. beurlaubt
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Univ.-Prof. em. Peter Gendolla

Emeritus/-a /Pensioniert
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Robert Kalman

Sachbearbeiter Zentrum für Lehrkräftebildung und Bildungsforschung, Informationsmanagement

Ehemalige Mitarbeiter*innen

 

Veranstaltungen

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.

  • Ausstellung und Konferenz "Shapeshifting Texts" in Bremen

    International Conference on Digital Media and Textuality und Ausstellung Shapeshifting Texts an der Universität Bremen, 3.-5. November 2016

    Jörgen Schäfer nimmt an der Konferenz  Digital Media and Textuality  und Ausstellungseröffnung  Shapeshifting Texts  an der Universität Bremen teil, die dort von der großartigen Daniela Cortés Maduro organisiert worden sind.

     

  • Cologne Media Lecture: "Die Akte des Lesens. Rezeptionstheoretische Überlegungen zur Literatur in digitalen Medien"

    Vortrag von Jörgen Schäfer im Rahmen der "Cologne Media Lectures", Universität zu Köln, 7. Juni 2016, 18:30 Uhr, WISO-Gebäude XXIII (Schmalenbach-Hörsaal)

    Im Internet als einer globalen Schreib- und Leseumgebung verändern sich die in der Buchkultur über mehrere Jahrhunderte hinweg recht stabilen Kommunikationsverhältnisse. Literaturproduktion und -rezeption sind auf grundsätzlich andere Weise aufeinander bezogen, wenn computerbasierte und vernetzte Medien die softwaregesteuerten Signalverarbeitungen im Computer mit den Handlungen von Rezipienten auf immer dichtere Weise koppeln. Werke der 'elektronischen Netzliteratur', etwa The Readers Project von John Cayley und Daniel Howe, werfen in experimentellen Variationen Fragen auf wie: Wer schreibt und wer liest? Wer spricht und wer schweigt? Was bedeutet überhaupt 'Lesen'? Wer beobachtet, kontrolliert, definiert das, was der Leser liest? Welche Autonomiegrade haben dabei die Computersysteme, die den Rezipienten wahlweise steuern, gängeln, die literarische Imagination immer wieder ermöglichen, aber auch unterbrechen? Der Vortrag geht im Anschluss an rezeptionstheoretische Theorien an einigen Beispielen den 'Ko-Produktionen', aber eben auch 'Ko-Rezeptionen' zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren nach.

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  • p0es1s. Digitale Poesie. Positionen

    Lesung und Gespräch mit Friedrich W. Block (Künstler und Autor, Kassel) und Jörg Piringer (Künstler, Wien); Moderation: Jörgen Schäfer, Literaturwissenschaftler, Siegen; Haus der Poesie, Berlin, 14. Januar 2016, 19:00 Uhr

    Welche Sprachen spricht die Poesie? Natürliche, künstliche, alle? Seit Jahren beschäftigt sich die Literaturwerkstatt Berlin/Haus für Poesie mit den Sprachen der Poesie, inklusive der digitalen. Bereits 2004 fand die erste große Ausstellung p0es1s. Digitale Poesie in Berlin statt.
    »Es steht fest, dass die digitale Poesie in die Zeit der Retrospektive gekommen ist. Ist sie auch bereits an ihrem Ende?« resümiert Friedrich Block. Welches neue Potenzial entfaltet sie und in welche Richtung bewegt sie sich? Die »digital natives« sind herangewachsen, und es gibt unzählige Produkte für ein vernetztes, digitales Leben. Doch die Masse an neuen Geräten und Anwendungen sowie die damit verbundenen Möglichkeiten bringen nicht automatisch künstlerische Innovationen hervor. 
    Zwei Protagonisten dieses Genres, das sich zwischen Programmiersprachen, Multimedia-Kunst und natürlichem Sprechen bewegt, zeigen computerorientierte Sprach-Kunst und diskutieren ihre Entwicklung.

    Friedrich W. Block (*1960 Berlin) hat die Ausstellungen »p0es1s« ab 2004 kuratiert – die erste wurde 1992 gezeigt. Er ist Literaturwissenschaftler, Künstler und Kurator, leitet die Stiftung Brückner-Kühner in Kassel sowie den Kunsttempel. Er setzt sich theoretisch und künstlerisch mit der digitalen Poesie auseinander, zuletzt in p0es1s. Rückblick auf die digitale Poesie (Ritter-Verlag 2015) – Grundlage und Anlass des Abends.
    Jörg Piringer (*1974 Wien) ist Mitglied des Instituts für trans-akustische Forschung und des Gemüseorchesters. Piringer agiert zwischen Sprachkunst, Musik, Performance und poetischer Software, beispielsweise hat er seinen Computer darauf dressiert, Klanggedichte zu erzeugen.