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Regelungen für das Sommersemester 2021 // Regulations for the summer semester 2021

23. März 2021: Schreiben der Hochschulleitung zu den Maßnahmen für das Sommersemester 2021. // Letter from the university management regarding actions for the 2021 summer semester.

English version below 

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,

die Entwicklungen der letzten Wochen geben leider keinerlei Anlass, sich mit Formaten und Praxen universitären Alltags in seiner traditionellen Art und Weise zu befassen. Entgegen der Perspektive, die wir im letzten Rundschreiben in Aussicht gestellt haben, gilt es vielmehr, sich den Inzidenzzahlen ebenso zu stellen wie den fraglos optimierbaren Impf- und Testszenarien in Bund und Land. Da sich hier auch in kurzfristiger Perspektive keine kalkulierbaren Linien abzeichnen, haben wir uns – getreu der bisherigen Praxis, Angemessenheit und Verlässlichkeit über unser Gesamtsystem Universität zu erstrecken – in enger Abstimmung mit den Dekanaten und nach Rücksprache mit dem Senat entschlossen, Maßnahmen für das am 1. April beginnende Sommersemester in zwei Blöcke zu teilen: Maßnahmen bis Pfingsten – genauer: bis zum 25. Mai (einschl.) – und Szenarien bis zum Ende der Vorlesungszeit.

Bis zum 25. Mai

Arbeiten im Homeoffice sowie Arbeiten vor Ort in Forschung, Lehre und Verwaltung
Die wichtigste Maßnahme bis zum 25. Mai ist die Arbeit im Homeoffice: Für Forschung, Verwaltung sowie die Durchführung, Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen gilt weiterhin, dass alle Universitätsangehörigen grundsätzlich von zu Hause aus arbeiten und lernen.

Ausnahmegenehmigungen werden von den Angehörigen der Fakultäten beim Dekanat (Forschung), Studiendekanat (Lehre und Prüfungen) bzw. bei der Geschäftsführung (Verwaltung) beantragt; in den zentralen Einrichtungen und den Dezernaten der Zentralverwaltung sind die Leitungen zuständig. Für Einzelpersonen können Genehmigungen, die sich auf den gesamten Zeitraum bis zum 25. Mai beziehen, erteilt werden, wenn der Zutritt auf genau definierte Tage und Uhrzeiten beschränkt wird. Für Forschergruppen mit bis zu fünf Personen können Einzelgenehmigungen erteilt werden.     

Zur Frage, welche Regelungen – nach den heutigen Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz – an den Ostertagen gelten, melden wir uns zeitnah.

Lehrveranstaltungen
Für die Lehre wird zunächst bis zum 25. Mai gelten, dass – genau wie in der zweiten Hälfte des Wintersemesters – nur diejenigen Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden dürfen, die zwingend auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige Rahmenbedingungen angewiesen sind (beispielsweise Labore, Arbeitsräume, Tonstudios sowie im künstlerischen Bereich Korrepetition, Übebetrieb und Arbeit in Ateliers und Studios). An solchen Präsenzveranstaltungen dürfen gemäß den Vorgaben des Landes höchstens 50 Personen teilnehmen. Die Durchführung von Präsenzveranstaltungen aus rein didaktischen Gründen ist ausgeschlossen.

Da uns allen diese notwendigen Einschränkungen nicht unbekannt sind, gehen wir davon aus, dass alle Lehrenden ihre Veranstaltungen richtig einsortieren können. Bei Zweifeln bitten wir die Lehrenden, sich an ihr Studiendekanat zu wenden.

Um überflüssige Unterhaltskosten zu vermeiden, werden die Raumreservierungen bis einschließlich 25. Mai storniert. Dies betrifft alle Veranstaltungen, die über unisono im Sommersemester eingebucht sind.  Die Raumlöschung erfolgt in der nächsten Woche. Lehrende, die für eine zwingend in Präsenz durchzuführende Lehrveranstaltung einen Raum benötigen, sind gebeten, eine erneute Raumanfrage über unisono zu stellen.

Prüfungen
Prüfungen des Wintersemesters 2020/21, die ins Sommersemester 2021 verschoben wurden und deren Durchführung in Präsenz bereits genehmigt wurde, können wie geplant stattfinden.

Alle anderen Prüfungen des Winter- und des Sommersemesters werden bis zum 25. Mai in der Regel nicht in Präsenz, sondern in anderer Form, z. B. digital, durchgeführt oder auf einen späteren Zeitpunkt im Sommersemester verschoben. In Präsenz dürfen (nach einer Genehmigung durch das Studiendekanat) nur Prüfungen stattfinden, die weder in einer anderen Form durchgeführt noch verschoben werden können.  

Eine Verschiebung kann aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich oder den Prüflingen nicht zumutbar sein. Sie gilt insbesondere dann als nicht zumutbar, wenn eine erhebliche Verzögerung des Studienverlaufs um mindestens sechs Monate droht oder die Verschiebung zu einer unbilligen Härte führt (insbesondere drohender Verlust der Aufenthaltsgenehmigung/des Visums oder die Verwehrung der Möglichkeit, eine bereits zugesicherte Arbeitsstelle oder ein direkt anschließendes Masterstudium anzutreten.

Szenarien für den Rest der Vorlesungszeit

In den ersten beiden Maiwochen werden wir die aktuelle Lage und die Bedarfe der Universität bewerten und die Regelungen für den Rest der Vorlesungszeit ggf. neu justieren. Sollten sich bis Pfingsten Möglichkeiten der Ausweitung der ohnehin geplanten Laienselbsttests (Details folgen bald) ergeben, sind wir ebenso vorbereitet wie auf Möglichkeiten, jenseits des jetzigen Impfregimes von Bund und Land für unsere Universität aktiv zu werden – zurzeit gibt es hier keine Möglichkeit.

In der Lehre sehen wir insofern eine stabile Planungsperspektive vor, als wir prüfen werden, ob der Kreis der in Präsenz zugelassenen Lehrveranstaltungen erweitert werden kann, dies aber – wenn überhaupt – nur optional und in gegenseitigem Einverständnis. Für Lehrende und Studierende bedeutet dies, dass eine einmal als digitales Format geplante Lehrveranstaltung bis zum Ende der Vorlesungszeit auch so durchgeführt wird, es sei denn, alle Beteiligten sprechen sich für einen Wechsel in die Präsenz aus oder es wird in der Lehrveranstaltung parallel ein gleichwertiges digitales Angebot gemacht.

Die bis zum 25. Mai weitergeführten Beschränkungen des Arbeitens, Lehrens und Lernens in Präsenz sind streng, und sie mögen der oder dem Einzelnen unangemessen erscheinen oder als Einschränkung der individuellen Freiheit empfunden werden. Sowohl die Rahmenvorgaben von Bund, Land und Region wie auch die Fürsorgepflicht für alle Universitätsangehörigen und die regionale Bevölkerung lassen uns aber wenig Spielräume, insbesondere angesichts des exponentiellen Wachstums der Inzidenzzahlen. Wo wir Spielräume haben oder erhalten werden, werden wir sie auch nutzen und rechnen dabei mit ihrer aktiven und verantwortungsvollen Unterstützung.

Mit besten Grüßen,
Holger Burckhart (Rektor), Ulf Richter (Kanzler) und Alexandra Nonnenmacher (Prorektorin für Bildung)
23. März 2021

 

Dear employees,
dear colleagues,
dear students,

the developments of the last weeks unfortunately do not give any reason to deal with formats and practices of everyday university life in its traditional way. Contrary to the perspective we held out in our last circular, it is much more important to face up to the incidence figures as well as the vaccination and testing scenarios in the federal and state governments, which can undoubtedly be optimized. Since no calculable lines are emerging here, even in the short term, we have decided – true to our previous practice of extending appropriateness and reliability across our entire university system and in close consultation with the deaneries and after consultation with the Senate – to divide measures for the summer semester beginning on April 1 into two blocks: Measures until Pentecost (more precisely: until May 25 (incl.)), and scenarios until the end of the lecture period.

Until May 25

Work in a home office as well as on-site work in research, teaching and administration
The most important measure until May 25 is working from home: For research, administration and the implementation, preparation and follow-up of courses and examinations, it continues to apply that all university members work and study from home as a matter of principle. Members of the faculties apply to the dean's office (research), the dean's office (teaching and examina-tions) or to the management (administration) for exemptions; in the central institutions and the departments of the central administration, the management is responsible. For individuals, permits covering the entire period up to May 25 may be granted if access is limited to well-defined days and times. Individual permits may be issued for research groups of up to five persons.      

We will get back to you in due course on the question of which regulations – following today's decisions by the Conference of Minister Presidents – will apply on Easter.

Courses
For teaching, it will initially apply until May 25 that – just as in the second half of the winter semester – only those courses may be held in attendance that are absolutely dependent on special premises, equipment or other framework conditions (for example, laboratories, workrooms, sound studios and, in the artistic field, repetition, practice and work in studios and studios). In accordance with the state's guidelines, a maximum of 50 people may participate in such face-to-face events. The implementation of face-to-face events for purely didactic reasons is excluded.

Since we are used to these necessary restrictions, we assume that all instructors are able to classify their events correctly. In case of doubt, we ask the teachers to contact their dean's office.

To avoid unnecessary maintenance costs, we will cancel room reservations up to and including May 25. This affects all events booked through unison during the summer semester.  Room cancellation will occur the following week. Teachers who need a room for a course that must be taught in person are requested to submit a new room request via unisono.

Exams
Examinations of the winter semester 2020/21 that have been postponed to the summer semester 2021 and whose execution in presence has already been approved can take place as planned. All other examinations of the winter and summer semesters will generally not be held in attendance until May 25, but in another form, e.g. digitally, or will be postponed to a later date in the summer semester. Only examinations that can neither be conducted in another form nor postponed may be held in attendance (after approval by the Dean of Studies).  

A postponement may not be possible for legal or factual reasons or may not be reasonable for the examinees. In particular, it is considered unreasonable if there is a threat of a significant delay in the course of studies by at least six months or if the postponement would lead to undue hardship (in particular, threatened loss of residence permit/visa or denial of the opportunity to take up an already assured job or a directly subsequent Master's degree program).

Scenarios for the rest of the lecture period

During the first two weeks of May, we will assess the current situation and the needs of the university and, if necessary, readjust the regulations for the remainder of the lecture period. Should opportunities arise by Pentecost to expand the lay self-tests that are planned anyway (details to follow soon), we will be prepared as well as for opportunities to become active for our university beyond the current vaccination regime of the federal and state governments – currently there is no opportunity here.

In teaching, we envisage a stable planning perspective in that we will examine whether the group of courses permitted in presence can be expanded, but this – if at all – will only be optional and by mutual agreement. For instructors and students, this means that once a course has been planned as a digital format, it will continue to be held as such until the end of the lecture period, unless all participants agree to switch to face-to-face or an equivalent digital offering is made in the course in parallel.

The restrictions on working, teaching, and learning in attendance, which continue through May 25, are severe, and they may seem inappropriate to the individual or may be perceived as limiting individual freedom. However, both the federal, state, and regional frameworks and the duty of care to all university employees and the regional population leave us little room for maneuver, especially in light of the exponential growth in incidence numbers. Where we have or will be given leeway, we will use it and count on your active and responsible support.

Best regards,
Holger Burckhart (Rector), Ulf Richter (Chancellor) and Alexandra Nonnenmacher (Vice-Rector for Education)
March 23, 2021