Alumni-News: Über gute Gesundheit und soziale Ungleichheit
Frage: Sieben Tage lang tauschten sich Forscher-Alumni aus 22 Ländern und zahlreiche WissenschaftlerInnen der beteiligten Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen rund ums Thema Digital Health aus. Was war Anliegen des Programms?
Strünck: Kern unseres Anliegens ist es, die internationalen Forschenden untereinander nochmal stärker zu vernetzen und unser gemeinsames Forscher Alumni-Netzwerk der vier beteiligten Universitäten sowie des KIT und DKFZ weiter auszubauen und zu vertiefen. Wir schauten miteinander interdisziplinär über den Tellerrand und lernten die unterschiedlichsten Ansätze der Projekte näher kennen.
Frage: Und sie konnten auch voneinander lernen...
Strünck: Wir als sogenannte Industrieländer konnten dabei mindestens ebenso viel lernen wie Andere von uns, und wir als Wissenschaftler vor Ort von den Alumni und umgekehrt. Teilweise ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen zum Beispiel in Ländern wie Afrika deutlich stärker ausgebaut, schon allein wegen der großen zu überwindenden Distanzen und einer weniger dichten Versorgungsstruktur.