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Forschungsgruppe Diskursmonitor und Diskursintervention (Hrsg.): (De)Legitimation von Protest (2026)

Neu im Universitätsverlag Siegen - universi

Cover zur Publikation (De)Legitimation von Protest

Legitimität von Protest ist eine umkämpfte Ressource in öffentlichen Diskursen. Sie bestimmt, ob Formen und Ziele des Protestierens als angemessen und zustimmungsfähig gelten oder aber als störend, abwegig oder gar kriminell. 

Der vorliegende Band untersucht an Fallbeispielen die sprachlichen und kommunikativen Praktiken, mit denen Akteure um den Legitimitätsstatus von hegemonialen und staatlichen Ordnungen oder von politischen Positionierungen ringen: Narrative, Argumentationsmuster, stereotype Zuschreibungen u.a. Die Beiträge widmen sich dabei verschiedenen gesellschaftlichen Konfliktfeldern: Protest im Kontext von Krieg und autokratischen Systemen (Nahost-Konflikt, Serbien, Ukraine, DDR und Nationalsozialismus), im Kontext von Genderdiskursen (etwa Antifeminismus online oder am Spielfeldrand) sowie im Kontext von Migrations- und Klimadiskursen.

Im Ergebnis zeigen die Beiträge, dass gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Protestformen nicht nur in stetigem Wandel, sondern auch ein Seismograf für den Zustand von Demokratie und Debattenkultur ist.

Der Band setzt die Diskussion der Forschungsgruppe "Diskursmonitor" (https://diskursmonitor.de) fort, die auf einer Tagung im Juni 2026 an der FU Berlin begonnen hat.
 

 

Forschungsgruppe Diskursmonitor und Diskursintervention (Hrsg.)
(De)Legitimation von Protest : Praktiken, Diskurse, Akteure
Siegen: universi 2026, 296 S. (zahlreiche Abb.)
ISBN 978-3-96182-245-4
Preis: 19,00 Euro 

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