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Bewerbung und Zulassungsvoraussetzungen

 Bewerbung

Weitere Informationen zur Bewerbung für diesen Masterstudiengang über unisono finden Sie hier: http://www.uni-siegen.de/phil/masterbewerbung/.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studiengang M.A. Medienkultur ist das
  • abgeschlossene Studium eines medienwissenschaftlichen B.A. oder
  • das abgeschlossene Studium von weiteren B.A. Studiengängen mit hohem medienwissenschaftlichen Anteil. Darüber hinaus ist für das Zulassungsverfahren von einer Mindestnote von gut (2,5) auszugehen.

    Spezifizierung der Zugangsvoraussetzungen für die Vertiefung Medienwissenschaft

    Für den M.A. Medienkultur und für das Fach Medienwissenschaft im M.A. Medien und Gesellschaft haben die Fachlichen Prüfungsausschüsse den Nachweis medienwissenschaftlicher Kenntnisse wie folgt präzisiert: Erforderlich sind Kenntnisse in Medientheorie, Mediengeschichte, Medienanalyse im Umfang von 18 LP in mindestens 2 von den 3 Bereichen.
Medienwissenschaftliche Summer School 2021

Für Studierende und Studieninteressierte, die die medienwissenschaftlichen Zulassungsvoraussetzungen für eine Aufnahme des Master-Studiums in den medienwissenschaftlichen Master-Studiengängen der Universität Siegen Medien und Gesellschaft sowie Medienkultur nicht erfüllen, bietet das Medienwissenschaftliche Seminar eine Summer School in der Zeit vom 30.08.-10.09.2021, Mo–Fr von 10–16 Uhr an.

Die Summer School besteht aus zwei medientheoretischen Seminaren, die jeweils von Montag bis Freitag eine Woche und 30 Stunden umfassen. Beide Veranstaltungen werden mit einer gemeinsamen Klausur abgeschlossen. Sofern diese Klausur bestanden wird, verfügen die Studieninteressierten für den Master über Zugangsvoraussetzungen im Umfang von 9 Leistungspunkten (LP), die in Bewerbungsverfahren für medienwissenschaftliche Masterstudiengänge an der Universität Siegen anerkannt werden. Mit dem Bestehen der Summer School können Studieninteressierte das Studium in den medienwissenschaftlichen Masterstudiengängen zum Wintersemester 2021 aufnehmen, sofern die anderen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden (Bachelor-Abschluss etc.).

•    Anmeldefrist: 27.08.2021 (schmitt@phil.uni-siegen.de)


Seminar ‚Medientheorieseminar I – Generelle Medientheorien‘ – Dozent: Dr. phil. Bastian Weiß
Gegenstand des Seminars sind Medientheorien, die nicht versuchen, ausschließlich ein einzelnes Medium theoretisch zu beschreiben, sondern stattdessen ganze Konstellationen, Verbünde bzw. Systeme von Medien fokussieren. In Abgrenzung zu Einzelmedientheorien werden sie als generelle Medientheorien bzw. generelle Medienontologien (R. Leschke, Einführung in die Medientheorie) oder systematische Medientheorien bzw. Medienphilosophien (D. Mersch, Medientheorien – zur Einführung) bezeichnet. Sie beschreiben einerseits gesellschaftliche, ästhetische und kulturelle Konsequenzen gewisser historischer Medienformationen; andererseits werden Medien aber weitergehend als epistemische Bedingung, die es Menschen überhaupt erst ermöglicht, zu kommunizieren, zu verstehen und zu wissen, in den Blick genommen („Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ - Niklas Luhmann). Im Seminar werden kanonische Vertreter genereller Medientheorien (Ansätze aus dem Umfeld der Frankfurter Schule, Marshall McLuhans, Friedrich Kittlers, der Systemtheorie, u. a.) kritisch erarbeitet und hinsichtlich aktueller Medienphänomene diskutiert.

Seminar ‚Medientheorieseminar II – Einzelmedientheorien‘ – Dozent: Marc Herold, M.A.
Die Beschäftigung mit Einzelmedientheorien gehört zu den elementarsten Aufgaben der medien-wissenschaftlichen respektive der medientheoretischen Forschung. Über die Einsicht in die Strukturen und die Funktionsmechanismen der einzelnen Theoriemodelle fördert die Medientheorie den reflektierten Umgang mit Einzelmedien. Das Blockseminar ‚Medientheorieseminar II‘ führt in zentrale einzelmedientheoretische Konzepte und Modelle der Fotografie, des Films, des Radios, des Computers und des Videospiels ein. Die Theorien werden auf ihre sozioökonomische Relevanz wie auch auf ihre historische Bedingtheit hin untersucht. Zu Anschauungszwecken arbeitet das Seminar an der Schnittstelle von Medientheorie und Medienanalyse. Die vorgestellten Einzelmedientheorien werden von Medienbeispielen begleitet, die die theoretischen Befunde plastisch verdeutlichen. Die Teilnehmer*innen der Veranstaltung werden so in die Lage versetzt, verantwortungsbewusst und reflektiert mit Einzelmedien umzugehen.