Inhalt
Studierende lernen nicht nur durch Verstehen – sie merken sich Inhalte besser,
wenn diese mit Geschichten, Bildern oder überraschenden Strukturen verknüpft
sind. Unser Gedächtnis liebt Muster, Emotionen und Narrative. Genau hier setzen
Geschichten und Mnemotechniken an: Sie verwandeln trockene Fakten in
lebendige Bilder, schaffen Bezüge zwischen Themen und erleichtern den Abruf im
entscheidenden Moment – sei es in der Prüfung oder im späteren Berufsalltag. In
diesem Workshop entdecken Sie, wie klassische Mnemotechniken funktionieren
und wie sie sich mit Elementen des Storytellings kombiniert lassen. Sie probieren
verschiedene Methoden selbst aus und übertragen sie direkt auf Ihre eigenen
Lehrinhalte – egal ob Vokabeln, naturwissenschaftliche Konzepte, juristische
Definitionen oder komplexe Prozessabläufe. Dabei reflektieren wir auch die
Grenzen: Wo unterstützen Geschichten und Mnemotechniken das Verstehen, und
wo drohen sie, ins bloße „Auswendiglernen“ abzurutschen?