Inhalt:
Kultur und Identität prägen unser Miteinander – besonders im universitären Alltag. In einer Bildungseinrichtung wie der Universität Siegen bereichern vielfältige Perspektiven, Lebensentwürfe und Biografien den Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen, Lehrenden und Studierenden.
In Lehre, Beratung und Zusammenarbeit begegnen sich Menschen mit vielfältigen biografischen, sozialen und kulturellen Erfahrungen. Diese Vielfalt zeigt sich bspw. in Herkunft, unterschiedlichen Perspektiven, Kommunikationsweisen und institutionellen Zugängen. Damit einhergehende Dynamiken sind nicht immer
sofort greifbar, bieten aber eine wertvolle Chance zur Reflexion des eigenen professionellen Handelns.
Im Mittelpunkt steht nicht die Gegenüberstellung eines vermeintlichen „Eigenen“ und „Fremden“, sondern die Auseinandersetzung mit transkulturellen Dynamiken, Überschneidungen von Identitäten sowie strukturellen Rahmenbedingungen.
In diesem Training wird der Blick für die Kulturelle Vielfalt in der Lehre geschärft. Wir reflektieren eigene Prägungen und Vorurteile, lernen hilfreiche Werkzeuge kennen und entwickeln Handlungsstrategien, um Begegnungen souverän und wertschätzend zu gestalten. Ziel ist es, Impulse für einen professionellen Umgang
mit Diversität zu gewinnen und die Kommunikation im global vernetzten Gefüge der Universität zu stärken.
Lernziele:
• Bewusstsein für die eigenen kulturellen Wurzeln schärfen, Sensibilisierung,
kulturelle Unterschiede besser verstehen.
• Kennenlernen von hilfreichen Instrumenten und Methoden für die Arbeit in
interkulturellen Kontexten.
• Erweitern der Kenntnisse und Fertigkeiten in transkultureller Kommunikation.
• Kommunikationsmittel an der Hand haben, um mit „befremdlichen“ Situationen professionell umzugehen.
Der Workshop richtet sich an Lehrende und Mitarbeitende, die ihre Praxis im Umgang mit Diversität machtkritisch weiterentwickeln und inklusiver gestalten möchten. Teilnehmende sind eingeladen, eigene Perspektiven zu reflektieren, institutionelle Kontexte mitzudenken und Handlungsspielräume im Sinne eines diskriminierungssensiblen und reflexiven Handelns zu erweitern.