Am 6. Mai 2026 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, europäischen Institutionen, regionalen Behörden und der Industrie im Europäischen Parlament in Brüssel zur hochrangigen Konferenz „Investing in Europe’s Future: Funding Pathways for Higher Education“ zusammen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Mitglied des Europäischen Parlaments Krzysztof Hetman, der Maria Curie-Skłodowska Universität, Business & Science Poland sowie der ATHENA European University Alliance organisiert.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand eine der drängendsten Fragen Europas: Wie kann wirksam in die Zukunft der europäischen Hochschulbildung investiert werden – vor dem Hintergrund eines sich rasch wandelnden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds?
Die Keynote hielt Piotr Serafin, der seine Perspektiven zur zukünftigen Ausrichtung europäischer Förderpolitik, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation darlegte. In den Diskussionen wurde immer wieder die strategische Rolle der Hochschulen hervorgehoben – insbesondere im Hinblick auf die Stärkung der europäischen Resilienz, die Förderung von Innovationen und die Unterstützung regionaler Entwicklung.
Zu den weiteren Rednerinnen und Rednern gehörte Krzysztof Hetman, der die Zusammenhänge zwischen Hochschulbildung, Kohäsionspolitik und Horizon Europe beleuchtete. Außerdem sprach Anne Besnier, Vizepräsidentin der Region Centre-Val de Loire und Mitglied des Europäischen Ausschusses der Regionen, über regionale Perspektiven bei der Umsetzung von Fördermaßnahmen sowie über bestehende Finanzierungsherausforderungen.
Darüber hinaus wurden konkrete Beispiele europäischer Hochschulallianzen und ihrer langfristigen Nachhaltigkeit vorgestellt. Mariusz Głąbowski von der Poznań University of Technology präsentierte das Projekt EUNICE4U. Eric Blond, Präsident der ATHENA European University Alliance und Vertreter der Universität Orléans, berichtete über die Erfahrungen von ATHENA beim Aufbau eines nachhaltigen Allianzmodells ohne institutionelle Grundfinanzierung.
Die Veranstaltung bot eine wertvolle Plattform für den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern, Hochschulleitungen, Forschenden und Industrievertreterinnen und -vertretern. Zugleich unterstrich sie die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und strategischer Investitionen in die Hochschulbildung in Europa.
ATHENA ist stolz darauf, aktiv an der Gestaltung der Zukunft der europäischen Hochschulbildung mitzuwirken und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Institutionen und Gesellschaft weiter zu stärken.