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Entwicklung von Verbundsicherheitsglas mit Zwischenschichten höherer Steifigkeit

Projektbeschreibung

Verbundsicherheitsglas, bestehend aus zwei Glastafeln und einer Zwischenschichtfolie

Am Lehrstuhl für Tragkonstruktion der Universität Siegen wird gemeinsam mit dem Unternehmen Glas Schneider GmbH & Co. KG aus Hachenburg ein innovatives Verbundsicherheitsglas mit Zwischenschichten höherer Steifigkeit entwickelt, um die Vorteile des Schubverbunds zwischen den einzelnen Glastafeln bei der Bemessung der Verglasung als Einfach- sowie als Mehrscheiben-Isolierglas zu berücksichtigen.

Im Vergleich zu üblichen Zwischenschichten mittlerer Steifigkeit ermöglichen Materialien mit höherer Steifigkeit geringere Nenndicken der Verglasung. Daraus können vergleichsweise schlanke Querschnitte entstehen, die eine Anpassung an individuelle Anforderungen sowie die Einsparung von Ressourcen ermöglichen.

Dazu sollen die Materialkennwerte von Zwischenschichten zu Temperaturen im baurelevanten Bereich als Grundlage für das Modell der numerischen Berechnung umfassend ermittelt werden und in die Entwicklung geeigneter Verglasungsaufbauten einfließen. Neben der Definition von Prozessparametern ist auch die Entwicklung einer Prozesskette für die Weiterverarbeitung zu Mehrscheiben-Isolierglas erforderlich.

Informationen

Projekttitel: Entwicklung von Verbundsicherheitsglas mit Zwischenschichten höherer Steifigkeit

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thorsten Weimar

Projektbearbeiter: M.Eng. Christian Hammer

Projektpartner: Glas Schneider GmbH & Co. KG, Hachenburg         
Projektförderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)

Projektträger: AiF Projekt GmbH, Berlin
Projektform: ZIM-Kooperationsprojekt (AiF Projekt GmbH, Berlin)
Projektlaufzeit: 11/2023 bis 10/2025   

 

Glas Schneider GmbH & Co. KG 

 

Das Projektteam

Weimar Thorsten_Foto

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thorsten Weimar

Professor
Christian Hammer_Foto

Christian Hammer M.Eng.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter