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Science Forum Übersicht

Herzlich willkommen in unserem Science Forum

Schulgruppen im Science Forum

Das Science Forum ist das Chemie-Schülerlabor der Universität Siegen. Vor über 25 Jahren gegründet, ist es eines der ersten Schülerlabore seiner Art. Es ist ein besonderer außerschulischer Lernort für Schülergruppen aus der Region. In einer authentischen Laborumgebung können sie über zwanzig verschiedene experimentelle Praktika absolvieren. Dabei werden sie eng betreut, lernen die Arbeit im Labor kennen und erleben einen motivierenden Zugang zu naturwissenschaftlichem Arbeiten.

 

Studierende im Science Forum

Das Science Forum ist außerdem ein fester Bestandteil der Lehramtsausbildung an der Universität Siegen. Alle Studierenden des Chemielehramts betreuen mindestens ein Semester lang Lerngruppen im Schülerlabor. So sammeln sie erste praktische Erfahrungen in der Durchführung von experimentellem Chemieunterricht und setzen ihre im Studium erworbenen theoretischen Kenntnisse direkt in die Praxis um.

 

Ablauf des Labortags

Die Schülergruppen werden von ihrer Lehrkraft für ein passendes Thema angemeldet und besuchen das Schülerlabor an einem Vormittag. Nach einer kurzen theoretischen Einführung und einer Sicherheitsunterweisung beginnt der Labortag mit einem thematisch abgestimmten Showexperiment, das von einer Dozentin oder einem Dozenten durchgeführt wird. Anschließend arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung der Studierenden weitgehend eigenständig an den Experimentierstationen. Abgeschlossen wird der Praktikumstag mit einer gemeinsamen Besprechung der durchgeführten Experimente.

Tatort Szene im Labor - Schülertische mit Experimenten
Stichflamme im Labor

Unsere Praktika

Hier finden Sie unsere aktuell angebotenen Praktika für den Besuch im Science Forum:

Süßigkeiten, bei denen sich der Farbstoff löst

In einfachen, anschaulichen Experimenten (z. B. Bildung von Gasen bei chemischen Reaktionen, Trennung eines Gemischs aus drei Feststoffen, Verbrennung verschiedener Stoffe an der Luft bzw. in reinem Sauerstoff, Farbänderungen bei chemischen Reaktionen) erleben die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichste chemische Phänomene.

 

Dieses Praktikum ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 8 geeignet.

 

Ein Schüler entzündet ein Benzin-Luft-Gemisch

Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich  experimentell die Grundlagen der chemischen Prozesse bei Verbrennungen (z.B. Zerteilungsgrad von Eisen, Vergleich verschiedener brennbarer Flüssigkeiten, Löschen eines Benzinbrandes).

 

Dieses Praktikum ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 8 geeignet.

pH Streifen wird benutzt

Die Grundlagen der Chemie der Säuren und Basen wird in interessanten Versuchen (z.B. Untersuchung der Eigenschaften saurer und basischer Lösungen, Rotkohlindikator-Challenge, Reaktion von Salzsäure mit Natronlauge, Reaktion von Chlorwasserstoff und Ammoniak) erarbeitet.

 

Dieses Praktikum ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 geeignet, allerdings ist es sinnvoll, dass die Begriffe Säure und Base den Schülerinnen und Schülern grundsätzlich bekannt sind.

Brombeere auf Solarzelle

Die Grätzelzelle, eine pflanzenfarbstoffbasierte Solarzelle, veranschaulicht eindrucksvoll, wie chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler stellen eine solche Solarzelle nach dem Prinzip von Grätzel selbst her und untersuchen verschiedene Pflanzenfarbstoffe sowie Lichtquellen im Hinblick auf ihre Handhabung und Effizienz.

Chemikantin pipettiert farbliche Stoffe


Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in verschiedenen Versuchen (z.B. Löslichkeit von Kohlenstoffdioxid in Wasser, Beeinflussung eines Gleichgewichts nach Le Chateliér, Blue-Bottle-Versuch, Einfluss von Katalysatoren) die Grundlagen des chemischen Gleichgewichts.

chemische Formel eines Kunststoffes

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in verschiedenen Versuchen (z.B. Wirkung verschiedener Chemikalien auf unterschiedliche Kunststoffe, Herstellung eines Polyesters, Herstellung von Nylon, Herstellung zweier Thermoplaste im Vergleich) ausgewählte Aspekte der Chemie der Kunststoffe.

eine Elektrode wird in eine Flüssigkeit eingeführt

Dieser Inhalt wird aktuell noch entwickelt; verfügbar ab Wintersemester 2026/27.

Gamify your Lab Logo

Bei den Lerneinheiten des Bereichs „Gamify your Lab“ handelt es sich um experimentelle Praktika, in denen das eigenständige Experimentieren der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt steht. Im Unterschied zu klassischen Laboreinheiten wurden bei der Entwicklung dieser Formate jedoch – in unterschiedlichem Umfang – spielerische Elemente integriert. Diese können die Motivation, das Flow-Erleben sowie den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler positiv unterstützen. Und natürlich machen sie jede Menge Spaß!

pH Streifen werden verglichen

Anmerkung: Die Chemie der Säuren und Basen muss zuvor im Unterricht behandelt worden sein!

Der Inhalt wird aktuell entwickelt; verfügbar ab Wintersemester 2026/27.

Escape Game Thumbnail mit verschiedenen Elementen

In einem fiktiven Wettbewerb stellen sich die Schülerinnen und Schüler spannenden Experimenten rund um die vier "Elemente" Feuer (z. B. Flammenfärbung), Wasser (Säuren und Laugen), Luft (Gase) und Erde (u. a. Elektrochemie). Durch geschickte Kombination, das Lösen von Rätseln und die erfolgreiche Durchführung der Laborversuche erspielen sie sich Codes und Schlüssel, mit denen das Spiel fortgesetzt werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Laborarbeit – das digital gestützte Escape Game bildet den motivierenden Rahmen und bietet hilfreiche Unterstützung.

 

Dieses Escape Game eignet sich besonders gut zur spielerischen Wiederholung zentraler Inhalte der Sekundarstufe I. Grundlagen der Säure-Base-Chemie und der Elektrochemie werden vorausgesetzt!

Tatortszene im Labor

In diesem Praktikum schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Kriminaltechnikerinnen und Kriminaltechnikern: Sie sollen einen fiktiven Gemälderaub in einer örtlichen Kunstgalerie aufklären. Dazu analysieren sie mit chemischen Methoden verschiedene Spuren, die der Täter am Tatort hinterlassen hat. Schritt für Schritt kommen sie so dem wahren Täter auf die Spur.

Dieses Projekt wird unterstützt mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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