Direkt zum Inhalt
Direkt zum Inhalt

Exkursionen seit 2023

Dr. Matthias Weipert: Exkursion „Kolonialismus in Siegen“ – 2.12.2025

Liebe Studierende,

am 2.12. biete ich eine Halbtagesexkursion zum Thema „Kolonialismus“ in Siegen an. Wir bekommen im Museum für Gegenwartskunst eine Führung durch die Ausstellung „Not done yet. Koloniale Kontinuitäten“ und nehmen an einem antikolonialen Stadtspaziergang statt. Anschließend haben wir noch Zeit, die Eindrücke fachdidaktisch zu reflektieren.

Datum: 2.12.2025

TN: max. 20

Beginn: 14.00 (bitte um 13.45 vor Ort sein)

Ende: ca. 17.30

Ort: Museum für Gegenwartskunst, Foyer Unteres Schloss 1, 57072 Siegen

Anmeldung: matthias.weipert@uni-siegen.de

 

Dr. Matthias Weipert/Dr. Giuseppe Cusa, Tagesexkursion „Kunst des Mittelalters. Bedeutung – Herstellung – Vermittlung“, Köln, 13. November 2025, 10:15–15:30 Uhr

Thema: Wenngleich sich die Geschichtswissenschaft vorrangig mit Textquellen befasst, ist das Spektrum (vor)moderner Hinterlassenschaften weitaus vielfältiger. In der Forschung und Vermittlung berücksichtigt man daher schon seit einiger Zeit folglich auch sog. Realien jedweder Art – also Objekten, vornehmlich, aber nicht nur Kunstgegenständen. Ein wesentlicher Teil aus den mittelalterlichen Jahrhunderten ist die christliche Kunst (ars sacra), die sich heute in Archiven, Museen oder Kirchen bewundern lässt. In Köln werden wir anhand zweier Führungen mittelalterliche Kunstobjekte samt ihrer Bedeutung, Herstellung und Aufstellung kennenlernen sowie ihre moderne Bewahrung und Vermittlung diskutieren. Hierfür werden wir zunächst eine Führung „Kunst des Mittelalters begreifen“ im Museum Schnütgen erhalten, die uns Materialien, Techniken und Gedankenwelten näherbringt und Materialproben zum Anfassen bereithält. Sodann werden wir durch die Domschatzkammer und den Innenraum des Kölner Doms geführt, um kostbare Kunstgegenstände wie den Dreikönigenschrein in Augenschein zu nehmen.

Zeit: Donnerstag, 13. November 2025, 10:15–15:30 Uhr.

Treffpunkt: 10:15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz Köln (zwischen Hbf und Dom). Die Anreise erfolgt individuell.

TN: 18 Studierende

Anmeldung: Bis zum 27. Oktober 2025: matthias.weipert@uni-siegen.de.

 

Dr. Giuseppe Cusa, Tagesexkursion „Karl der Große und Aachen – House of Karls“, 27. Juni 2025, 13–22 Uhr

Thema: Wir besuchen die Karlsstadt Aachen und die als „Rap-Spectaculum“ bezeichnete Aufführung „House of Karls“ im Theater Aachen. Gemeinsam werden wir die Bedeutung Karls des Großen für Aachen entdecken – anhand der baulichen Überreste, aber auch anhand der heutigen Nutzung der Marke Karl durch das Stadtmarketing. Überdies kontrastieren wir das geschichtswissenschaftliche Bild des großen Karolingers mit der modernen populären Adaption der Karlsvita in „House of Karls“ (19.00 Uhr, Theater Aachen).

Zeit: Freitag, 27. Juni 2025, 13–22 Uhr. Zudem: Halbstündige digitale Vorbesprechung (Termin wird noch bekanntgegeben).

Treffpunkt: 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof Aachen. Die Anreise erfolgt individuell.

TN: 12 Studierende

Kosten: ca. 10–15€

Anmeldung: Bis zum 25. April 2025: giuseppe.cusa@uni-siegen.de

 

Dr. Matthias Weipert, Halbtagesexkursion „Historische Fotos“, 27. Mai 2025, 14.00-17.00 Uhr

Thema: Wir besuchen die Fortbildung „Große und kleine Geschichte(n) in historischen Fotografien erkennen“ und befassen uns mit der Frage, welche Chancen und Grenzen der Einsatz historischer Fotografien im Geschichtsunterricht mit sich bringt.

Zeit: Dienstag, 27. Mai 2025; 14-17 Uhr

Treffpunkt: ZfsL Siegen, Hammerwerk 6, 57076 Siegen

TN: 20 Studierende

Anmeldung: Bis zum 30. April 2025 Matthias Weipert: matthias.weipert@uni-siegen.de

 

Dr. Matthias Weipert: Exkursion Demokratiebildung und Theater – Die NSU-Monologe Tagesexkursion am 08. Mai 2025

Thema: Demokratiebildung und Theater – Die NSU-Monologe

Wir besuchen die den Workshop „Demokratiebildung und Theater – Die NSU-Monologe.“ Die schulische Diskussion über den Rechtsextremismus in Deutschland bezieht sich fast ausschließlich auf die Zeit des Nationalsozialismus. In dieser Fortbildung soll es hingegen um aktuelle Formen des Rechtsextremismus gehen und das in einer besonderen Form, nämlich anhand eines Theaterstücks: „NSU-Monologe“.

Wir wollen mit den Teilnehmenden gemeinsam (Schülervertreter*innen, Referendar*innen, Lehrkräften und Akteur*innen aus der Region) mögliche Umsetzungen für die Schule diskutieren und entwickeln.

Aufgabe: Im Anschluss an die Veranstaltung entwickeln Sie in Gruppen von 4-5 Studierenden eine Handreichung für die schulische Umsetzung (ca. 7 Seiten).

Zeit: Donnerstag, 08. Mai 2025; 9-14 Uhr

Treffpunkt: Kulturhaus LÿzSt.-Johann-Straße 18, 57074 Siegen

TN: 20 Studierende

Anmeldung: Bis zum 30. April 2025 
Bei Petra Schöppner: schoeppner@geschichte.uni-siegen.de Bitte geben Sie an, dass Sie Student/in sind.

Kosten: 5 € (sind am Veranstaltungstag an der Theaterkasse zu entrichten)

 

Dr. des. Matthias Kirchbach: Exkursion: Gedenkstätte Landjuden an der Sieg in Windeck-Rosbach

Thema: Regionale außerschulische Lernorte und die Erinnerung an den Nationalsozialismus

Wir besuchen die kürzlich wiedereröffnete Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, bekommen eine Führung durch die neue Dauerausstellung und diskutieren mit dem museumspädagogischen Personal über Lernpotenziale sowie Anknüpfungspunkte an den Geschichtsunterricht.

Zeit: Dienstag, 18. März 2025, 10:00-12:30 Uhr

Treffpunkt: 9:45 Uhr vor der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg", Bergstraße 9, 51570 Windeck-Rosbach. Die Anreise erfolgt individuell (Hinweise zur Anfahrt:

https://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/windeck-rosbach/besucherinformationen)

Kosten: 3,50€ (Eintritt & Führungsgebühr)

TN: 19 Studierende

Anmeldung unter: matthias.kirchbach@uni-siegen.de

 

Dr. des. Matthias Kirchbach: Exkursion Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn am 21. März 2025

Thema: Wechselausstellung „Nach Hitler. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ und Depot-Begleitung am 21. März 2025

Wir besuchen das Haus der Geschichte und bekommen Führungen durch die aktuelle Wechselausstellung und das Sammlungsdepot. Beide Angebote diskutieren und reflektieren wir gemeinsam mit dem museumspädagogischen Personal.

Zeit: Freitag, 21. März 2025, 13:00-16:30 Uhr

Treffpunkt: Haus der Geschichte, Willy-Brandt-Allee 14, D-53113 Bonn um 12:45 Uhr

TN: 24 Studierende

Anmeldung: Bis zum 14. Februar 2025 unter: matthias.kirchbach@uni-siegen.de

 

Dr. Matthias Weipert: Exkursion Sonderausstellung: Die nationalsozialistischen „Euthanasie“- Morde – Verschwiegene Opfer auch in Siegen Tagesexkursion am 20.02.2025

Thema: Sonderausstellung im AMS zur „Euthanasie“

Wir besuchen die Sonderausstellung „Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde – Verschwiegene Opfer auch in Siegen“. Zunächst werden wir uns vor Ort ca. 2 Stunden mit dem Thema „Euthanasie“ befassen (zu lesende Texte folgen noch). Danach bekommen wir eine Führung durch die Ausstellung und anschließend reflektieren wir die Ausstellung.

Zeit: Donnerstag, 20. Februar 2025, 14-18 Uhr

Treffpunkt: Aktives Museum Südwestfalen (Obergraben 10, 57072 Siegen), 13.45 Uhr

TN: 20 Studierende

Anmeldung: Bis zum 05. Februar 2025 unter: matthias.weipert@uni-siegen.de

 

PD Dr. Astrid Windus/Dr. Matthias Weipert: Exkursion Hamburg, 23. bis 26. Juni 2025: 
Kolonialismus und Nationalsozialismus in Hamburg - Verflechtungen - Diskurse - Aufarbeitung.

Auf der Exkursion werden wir Orte besuchen, die Auskunft geben über die deutsche Kolonialgeschichte und ihre kolonialrevisionistische Aneignung während des Nationalsozialismus. Dabei werden wir uns mit den komplexen Verflechtungen zwischen der Kolonialpolitik des Kaiserreichs, den damit zusammenhängenden Genoziden und Menschenrechtsverletzungen und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik beschäftigen. Dieser Zusammenhang ist Gegenstand einer unter Historiker*innen und Opfergruppen kontrovers und international geführten Debatte um die Singularität des Holocaust, mögliche Kontinuitäten zwischen Kolonialismus und NS und die Frage nach der angemessenen Erinnerung an diese Epochen deutscher Geschichte. Daher nimmt in unserem Programm der Aspekt der Erinnerung und Aufarbeitung an die Geschichte der von uns besuchten Orte eine wichtige Stelle ein. Die Frage nach Verflechtungen und Kontinuitäten konkretisieren wir im Rahmen eines Studientags in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Neben einem Besuch der Gedenkstätte werden wir untersuchen, inwieweit koloniales und rassistisches Denken und Handeln bis in den Nationalsozialismus hinein wirksam war – sowohl im Hinblick auf die Lebensrealität Schwarzer Menschen und People of Colour in Deutschland, als auch mit Bezug auf die nationalsozialistische Kriegsführung in Osteuropa. 
Anforderungen für einen Leistungsnachweis (Exkursion ODER SL)
Teilnahme am Aufbauseminar (nach 1945) „Rassismus - Geschichte, Theorien, Diskurse“ sowie der Exkursion Hamburg. 
Termine: 
Freitag, 25.04.2025, 10-12 (online) 
Freitag, 23.05.2025, 14-18 Uhr (Präsenz) 
Samstag, 24.05.2025, 9-15:15 Uhr (Präsenz) 
Exkursion 23.-26.06.25 
Vorbereitung und Präsentation eines Referats zu einem der besuchten Orte. 
TN: max. 20 
An-/Abreise: An- und Abreise erfolgt selbst organisiert. 
Kosten vor Ort: Für Eintrittsgelder, Übernachtung im Mehrbettzimmer inkl. Frühstück entstehen Kosten in Höhe von ca. 200 €/Person. Beim Historischen Seminar wird ein Antrag auf Übernahme von 50 % der Gesamt-kosten gestellt. Im Genehmigungsfall liegt Ihr Eigenanteil dann bei etwa 100 €. Hinzu kommen Verpflegung vor Ort sowie ÖPNV in Hamburg. 
Hinweis: Der Eigenanteil ist vorab einzuzahlen. Nähere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit. Da Übernachtungen und Führungen bereits in 2024 fest gebucht werden müssen, ist eine Erstattung bei Absage nicht möglich! 
Anmeldung: Ihre verbindliche Anmeldung senden Sie bitte bis zum 03.11.2024 per Mail an petra.schoeppner@uni-siegen.de. Bitte geben Sie auch Ihre Matrikelnummer an und teilen Sie mit, ob Sie einen Leistungsnachweis für die Exkursion oder die Studienleistung benötigen.

Dr. Matthias Weipert, Halbtagesexkursion Wendener Hütte am 29.11.2024

Thema: Museum Wendener Hütte Kulturdenkmal Hüttenwerk Hammerwerk Wir besuchen die Wendener Hütte und werden dort von der Museumsleiterin Frau Löcken geführt. Anschließend diskutieren wir die Potenziale dieses außerschulischen Lernorts für den Geschichtsunterricht

Zeit: 09.45 bis ca. 13.00/14.00

Treffpunkt: Wendener (Hochofenstraße 6 – 57482 Wenden) 09.45

Kosten: 4 Euro

TN: 20 Studierende

Anmeldung: Bis zum 20. November 2024

unter: matthias.weipert@uni-siegen.de

Dr. Matthias Weipert: 9. Juli 2024, Tagesexkursion Siegerlandmuseum: Stadtgeschichte Siegen - Sonderausstellung "Siegen. Fremde? Heimat?"

Wir besuchen das Siegerlandmuseum und werden dort zwei Führungen mitmachen, und zwar eine zum Museum allgemein und eine zur Sonderausstellung „Siegen. Fremde? Heimat?“. Anschließend machen wir einen kleinen Stadtrundgang, um dann die didaktischen Stärken und Schwächen der Führungen und eines regionalgeschichtlichen Zugangs zu erörtern.

Zeit: 10-15.00

  • 10-12: Siegerlandmuseum
  • 12-12.30: Stadtrundgang
  • 12.30-13.00: Mittagspause
  • 13-15: Reflexion (US-A 134)

Treffpunkt: Siegerlandmuseum (Oberes Schloss) 10.00

Kosten: 4-5 Euro (hängt von der TN-Zahl ab, bitte passend mitbringen)

TN: max. 24 Studierende

Anmeldung: Bis zum 23. Juni 2024 unter: matthias.weipert@uni-siegen.de .

Bettina Wagener: 28.06.2024, Tagesexkursion „Feministische Archive und Museen“ im SoSe 2024 
Der FrauenMediaTurm (FMT) in Köln und das Frauenmuseum: Kunst, Kultur und Forschung in Bonn 
Beschreibung: Wie wird die Geschichte der Alten und Neuen Frauenbewegung in Deutschland gesammelt, bewahrt und erforscht? Wie entstehen Archive mit diesen Schwerpunkten und wie entstehen aus diesen Sammlungen wiederum Ausstellungen und Lernorte? Mit diesen Fragen befasst sich die Exkursion zu zwei Orten der Frauen*geschichte in Köln und Bonn - der FrauenMediaTurm (FMT) und das Frauenmuseum: Kunst, Kultur und Forschung e.V.

An beiden Orten werden wir an Führungen teilnehmen, die einen Blick hinter die Kulissen der Sammlungen erlauben. Die Archive und Museen werden so nicht nur als Lern-, sondern auch als Arbeitsort erfahrbar. Gemeinsam wollen wir herausfinden, welche Schwierigkeiten mit dem Sammeln von Frauen*geschichte verbunden sind, aber auch, welche Möglichkeiten diese Orte bieten.

Die Exkursion ist nicht an den Besuch eines bestimmten Seminars gebunden.

Datum und Ort: 28.06.2024, 10:45-16:30 Uhr

  • FrauenMediaTurm - Feministisches Archiv und Bibliothek, Am Bayenturm 2, 50678 Köln.
  • Frauenmuseum – Kunst, Kultur, Forschung e.V., Im Krausfeld 10, 53111 Bonn.
  • Wir treffen uns um 10.45 Uhr vor dem Eingang des FrauenMediaTurms.

Anfahrt: Die Anfahrt sowie die Fahrt von Köln nach Bonn ist selbstständig zu organisieren; die Fahrt vom Bahnhof Siegen aus dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 1h 50min, mit dem Auto ca. 1h 10min. Um eventuelle Fahrgemeinschaften zu organisieren wird ein Moodle-Kurs eingerichtet, in dem sich die Teilnehmerinnen austauschen können.

Ablauf:

  • 10.45 Uhr: Treffpunkt vor dem Eingang des FrauenMediaTurms. Führung durch die Sammlung und Vortrag zur Entstehungsgeschichte.
  • 12-14 Uhr: Mittagspause und selbstständige Fahrt zum Frauenmuseum (Bonn!).
  • 14.45 Uhr: Treffpunkt vor dem Eingang des Frauenmuseums. Führung durch die Ausstellung.

Kosten und Anmeldung: Es entstehen Kosten von ca. 15 Euro (je nach Teilnehmerzahl). Bitte melden Sie sich per Mail bei bettina.wagener@geschichte.uni-siegen.de an, danach erhalten Sie die Informationen zu den Zahlungsmodalitäten. Bitte melden Sie sich bei Erkrankung etc. so schnell wie möglich von der Teilnahme ab, so dass Ihr Platz ggf. weitergegeben werden kann.

Teilnehmerzahl: 20

Schriftliche Leistung:

  • Vor der Exkursion: Formulieren Sie zwei Fragen, die Sie im Rahmen der Exkursion stellen wollen.
  • Nach der Exkursion: Teilnahme an einer Forumsdiskussion in Moodle. Sie müssen mindestens vier ausführliche Beiträge verfassen. Gehen Sie dabei auf die Beiträge der anderen Teilnehmer:innen ein und stellen Sie eigene Überlegungen zu den Aspekten der Sammlungen und Ausstellungen (Entstehung, Schwierigkeiten, Möglichkeiten, Relevanz) an.

Dr. Daniela Mysliwietz-Fleiß: 21.06.2024, Tagesexkursion ins Rautenstrauch-Joest-Museum, 
Ausstellungen „Kulturen der Welt“ und „I Miss You“

Das 1901 gegründete ethnologische Museum bewahrt etwa 70.000 Alltags- und Ritualobjekte und rund 100.000 historische Fotografien aus Ozeanien, Asien, Afrika und den Amerikas. Ausgehend von diesem vorwiegend historischen Sammlungsbestand eröffnet es in der Ausstellung „Kulturen der Welt“ unterschiedliche Perspektiven auf das gemeinsam geteilte kulturelle Erbe mit seinen vielfältigen vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Bedeutungsebenen.

Im Kontext der aktuell bundesweit geführten Verhandlungen über die Eigentumsübertragung und Rückgabe der 1897 von britischen Soldaten aus dem Königreich Benin geraubten Hofkunstwerke an Nigeria, beschäftigt sich das Rautenstrauch-Joest-Museum, das die viert größte Sammlung in Deutschland bewahrt, intensiv mit dieser Geschichte. In der Ausstellung „I MISS YOU“ wird nun jedes der insgesamt 96 Benin Hofkunstwerke des RJM in seiner besonderen Individualität inszeniert und nicht nur ihre Schönheit gezeigt, sondern es wird auch an Schmerz, Verlust und Trauer erinnert, die mit ihnen verbunden sind.

Die Exkursion will die Exponate selbst, ihre Herkunft und Geschichte sowie die Ausstellungspraxis in den aktuellen postkolonialen Diskurs in den Kulturwissenschaften einordnen. Um in diesen Diskurs einzuführen, findet eine Vorbereitungssitzung am Dienstag, 4. Juni 2024 um 18 Uhr in Raum AR-H 102 statt.

Datum und Uhrzeit: 21.06.2024, 11.30-16.30 Uhr

Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 33, 50667 Köln

Anfahrt: Die Anfahrt ist selbstständig zu organisieren

Kosten und Anmeldung: Der Eintrittspreis von 4,50 Euro ist an der Museumskasse zu entrichten. Bitte melden Sie sich per Mail an fleiss@geschichte.uni-siegen.de an.

Teilnehmerzahl: 25

Exkursionsbericht

a) Als Teil der Teilnahme:

  • Skizzieren und bewerten Sie den Aufbau der Ausstellung im Kontext des postkolonialen Diskurses oder
  • Länge ca. 1 Seite

b) Als Abschluss des Exkursionsmoduls (in Ergänzung zu a)):

  • Bewerten Sie die Ausstellungen als außerschulischen Lernort
  • Grenzen Sie dazu die Ausstellung in ihrem Nutzen für (Fach)Historiker*innen ab.
  • Länge ca. 5 Seiten

Dr. Laura Meneghello: 18.06.2024, Exkursion zum Akademischen Forstgarten, Gießen

Organisation: Laura Meneghello, Dr. phil., Europäische Wissens- und Kommunikationsgeschichte der Moderne, Historisches Seminar, Universität Siegen

Diese Exkursion ist der Geschichte der Forstwirtschaft und des Akademischen Forstgartens gewidmet, der 1825 als von der Universität Gießen unabhängiges Institut zur Forstlehre gegründet wurde. Er gilt als Lehr- und Versuchsgarten des ältesten Universitätsforstinstituts der Welt und ist von erheblicher forst-, universitäts- und wissenschaftshistorischer Bedeutung.

Sachgesamtheit Universitätsforstgarten, Schiffenberger Weg 329, Gießen, Landesamt für Denkmalpflege Hessen: https://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/61817/

Siehe auch: https://giessener-land.de/akademischer-forstgarten/

Treffpunkt: 13:30 Uhr am Forstgarten (entweder am Parkplatz, wenn Sie mit dem Auto fahren, oder direkt im Garten, wenn Sie mit dem Bus kommen; weitere Infos s. unten)

Führung vor Ort: ab 13:45 Uhr

Kosten: Reisekosten (die An- und Abreise erfolgt individuell); die Führung übernimmt freundlicherweise das Forstamt Wettenberg, dafür entstehen Ihnen keine Kosten.

Teilnahmevoraussetzung (muss bis zum 28. Mai, also vor der Exkursion, erfüllt sein): Anmeldung über Moodle (https://moodle.uni-siegen.de/course/edit.php?id=30695) und Abgabe eines Thesenpapiers (2-3 Seiten, mindestens 3 Literaturhinweise) mit a) einführenden Angaben zur Geschichte des Forstgartens, der Forstwirtschaft und der Forstwissenschaft; b) zwei Fragen, die Sie während der Exkursion stellen möchten, und c) eine Fragestellung für eine mögliche Hausarbeit zu diesem Thema (die Hausarbeit muss für den Exkursionsschein nicht geschrieben werden).

Benötigte Ausrüstung: festes Schuhwerk, wettergerechte und für den Wald geeignete Kleidung, Wasser zum Trinken und evtl. etwas zum Essen (keine Verpflegungsmöglichkeit vor Ort), Papier und Stift für Ihre Notizen.

Die Reise erfolgt individuell (bitte informieren Sie sich im Voraus bei der Deutschen Bahn, bis wohin Sie mit Ihrem Semesterticket fahren können und ab welchem Bahnhof Sie ein Zugticket benötigen).

Mit der Buslinie 372 gibt es eine Verbindung vom Bahnhof Gießen zur Haltestelle Forstgarten, wo Sie nur noch die Straße überqueren müssen und direkt in den Forstgarten gehen können. Der Bus 372 kommt z.B. um 13.30 an der Haltestelle Forstgarten an und fährt um 15.44 Uhr wieder Retour zum Bahnhof.

Idealerweise warten diejenigen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, an der „Kaffeehalle“, einem größeren Holzpavillion im Forstgarten.

Alle anderen treffen sich um 13:30 Uhr am Parkplatz an der Landesstraße 3131 (Schiffenberger Weg), forstlicher Rettungspunkt GI- 3. Der Treffpunkt liegt in Nähe der Abfahrt Schiffenberger Tal von der A 485. Von dort laufen wir zum Forstgarten und beginnen mit der Führung um 13.45 Uhr. Diese wird ca. 1,5 – 2 Stunden dauern.

Dr. Matthias Weipert: Eintägige Exkursion: Stadtrundgang zum Thema „Nationalsozialismus in Siegen“ – Ausstellung „Frauen im Widerstand. Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte“ im Aktiven Museum Südwestfalen

Max. TN-Zahl: 20

Termin: 10. Juni 2024, 9.00-14.00

Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Am Obergraben 10, 57072 Siegen

Inhalt: Wir machen einen ca. 2-stündigen Rundgang in Siegen zu Spuren des Nationalsozialismus in der Stadt. Im Aktiven Museum Südwestfalen schauen wir uns gegen 11.00 die Sonderausstellung „Frauen im Widerstand. Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte“ an und reflektieren im Anschluss die didaktischen Chancen und Grenzen sowohl des Stadtrundgangs als auch der Ausstellung. Um für die Exkursion einen Tag angerechnet zu bekommen, muss in Gruppen ein Essay zu weiteren didaktischen Umsetzungsmöglichkeiten angefertigt werden.

Leiter: Dr. Matthias Weipert

Anmeldung: per Mail an matthias.weipert@uni-siegen.de

Anmeldeschluss: 06.06.2024

Dreitägige Exkursion: Stadtrundgänge zum Thema "jüdisches Leben in Siegen" - in Kooperation mit dem Aktiven Museum Südwestfalen im Wintersemester 2023/24 
Max. TN-Zahl: maximal 12 
Termine
14.12.2023: 16.00-18.00 
19.01.2024: 09.00-14.00/15.00 
09.02.2024: 09.00-14.00/15.00 
Ort: Aktives Museum Südwestfalen, Am Obergraben 10, 57072 Siegen 
Inhalt
Auf dieser Exkursion geht es darum, das Aktive Museum Südwestfalen kennenzulernen, vor allem aber eigenständig Stadtrundgänge durchzuführen. Sie werden am ersten Termin in Gruppen eingeteilt und können sich pro Gruppe einen Stadtrundgang auswählen (Hermelsbacher Friedhof, Unterstadt, Oberstadt, jüdisches Leben). Zwischen dem ersten und dem zweiten Termin liegen fünf Wochen, damit Sie genügend Zeit haben, sich in die Rundgänge einzuarbeiten und eigene Schwerpunkte zu setzen. Sie führen am 19.01. bzw. 09.02. den von Ihrer Gruppe ausgewählten Rundgang mit den anderen Studierenden durch. Anschließend reflektieren wir gemeinsam das Erlebte. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie an allen Terminen anwesend sein und sich intensiv in die Thematik einarbeiten müssen. Dafür erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in das historische Lernen am außerschulischen Lernort und in die Gestaltung von Rundgängen. 
Leiter: Dr. Jens Aspelmeier/Michael Guse/Dr. Matthias Weipert 
Anmeldung
per Mail an: matthias.weipert@uni-siegen.de 
Anmeldeschluss: 12.12.2023
 
Bettina Wagener: Tagesexkursion zu Sammlungen der Migrations- und Frauen*geschichte im WS 2023/24 
Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) und der FrauenMediaTurm (FMT) in Köln 
Wie wird die Geschichte von Migration und Frauenbewegung in Deutschland gesammelt, bewahrt und erforscht? Wie entstehen Archive mit diesen Schwerpunkten und wie entstehen aus diesen Sammlungen wiederum Ausstellungen und Lernorte? Mit diesen Fragen befasst sich die Exkursion in zwei Kölner Sammlungen - das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) und der FrauenMediaTurm (FMT). 
An beiden Orten werden wir an Führungen teilnehmen, die einen Blick hinter die Kulissen der Sammlungen erlauben. Die Archive werden so nicht nur als Lern-, sondern auch als Arbeitsort erfahrbar. Gemeinsam wollen wir herausfinden, welche Schwierigkeiten mit dem Sammeln von Migrations-, Frauen- und Geschlechtergeschichte verbunden sind, aber auch, welche Möglichkeiten diese Orte bieten. 
Die Exkursion ist nicht an den Besuch eines bestimmten Seminars gebunden. 
Datum und Uhrzeit: 19.01.2024, 10-16 Uhr 
Ort: DOMiD, Venloer Straße 419, 50825 Köln (Vierte Etage des Bezirksrathaus Köln-Ehrenfeld). FrauenMediaTurm - Feministisches Archiv und Bibliothek, Am Bayenturm 2, 50678 Köln. 
Wir treffen uns vor dem Eingang des DOMiD (vierte Etage des Bezirksrathaus Köln-Ehrenfeld). 
Anfahrt
Die Anfahrt ist selbstständig zu organisieren; die Fahrt vom Bahnhof Siegen aus dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 1h 40min, mit dem Auto ca. 1,5 Stunden. Um eventuelle Fahrgemeinschaften zu organisieren wird ein Moodle-Kurs eingerichtet, in dem sich die Teilnehmer*innen austauschen können. 
Kosten und Anmeldung
Es entstehen Kosten von ca. 10-15 Euro (je nach Teilnehmerzahl). Bitte melden Sie sich per Mail bei bettina.wagener@geschichte.uni-siegen.de an, danach erhalten Sie die Informationen zu den Zahlungsmodalitäten. Bitte melden Sie sich bei Erkrankung etc. so schnell wie möglich von der Teilnahme ab, so dass Ihr Platz ggf. weitergegeben werden kann. 
Teilnehmerzahl: 20 
Exkursionsbericht: 
- Überlegen Sie, welche Schwierigkeiten und welche Möglichkeiten mit den Sammlungen zu Migrations- und Geschlechtergeschichte verbunden sind 
- Länge ca. 1 Seite
 
Philipp Kröger: NS-Herrschaft und Erinnerungskultur in Siegen 
Welche Spuren hat die nationalsozialistische Herrschaft in Siegen hinterlassen? Wie gestaltet sich die lokale Erinnerungskultur? Und was könnte daran problematisch sein? Nach einem zweistündigen Rundgang in der Siegener Oberstadt entlang verschiedener Erinnerungsorte diskutieren wir diese Fragen im Aktiven Museum Südwestfalen. Dort haben wir zudem die Gelegenheit, uns die Sonderausstellung „Verschleppt. Ausgebeutet. Vergessen? Zwangsarbeit im Siegerland“ anzusehen. 
Datum und Uhrzeit: 14.12.2023, 13 Uhr (s.t.) bis ca. 17 Uhr 
Treffpunkt: Schlossplatz, vor dem Dicken Turm (gegenüber Eingang US-C/Hörsaalzentrum Campus US) 
Kosten und Anmeldung: Die Kosten liegen – je nach Anzahl der Teilnehmer:innen – zwischen 2 und 3 Euro (Barzahlung am Exkursionstag). Die Exkursion ist ausgebucht.  
Die Exkursion und insbesondere der Rundgang in der Siegener Oberstadt sind nur bedingt barrierefrei. Bitte melden Sie sich ggf. vorab, damit wir Ihre Teilnahme dennoch ermöglichen können.

 

Daniela Mysliwietz-Fleiß: Tagesexkursion zur Zeche Zollern im Wintersemester 2023/24. 
Sonderausstellung „Das ist kolonial. Eine Ausstellungswerkstatt“

Die morgendliche Tasse Kaffee, ein Straßenname oder bestimmte Vorurteile: Die Kolonialgeschichte ist bis heute in unserem Alltag präsent – auch in Westfalen. Die partizipative Ausstellungswerkstatt „Das ist kolonial.“ lädt zur Spurensuche ein und ist Treffpunkt, Bühne und Experimentierfeld zugleich. Sie ist keine fertige Ausstellung, sondern befindet sich im Werden und Wandel: in Form von künstlerischen Aktionen, Workshops und interaktiven Performances erkunden Besucher:innen gemeinsam mit Gästen aus Zivilgesellschaft, Kunst und Wissenschaft die Spuren und Folgen des Kolonialismus.

Gemeinsam mit der Kuratorin Barbara Frey werden wir uns nicht nur die Ausstellung selbst erschließen, sondern auch deren Zustandekommen diskutieren. Zuvor soll ein Blick in die Dauerausstellung des Museums helfen, die Frage zu erörtern, welcher Zusammenhang zwischen dem Ausstellungsort Zeche Zollern und der Ausstellungsthematik besteht.

Die Exkursion steht in thematischem Zusammenhang mit dem Seminar „Colonialism, Post-Colonialism and Colonial Traces to the Present“ Der Besuch des Seminars wird dringend empfohlen, ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme. Es ist möglich, dass die Exkursion in englischer Sprache stattfindet.

Datum und Uhrzeit: 14.10.2023, 12-17 Uhr

Ort: LWL-Museum Zeche Zollern, Grubenweg 5 (Navigation / Parkplatz: Rhader Weg 5) 44388 Dortmund; Treffpunkt vor dem Haupteingang

Anfahrt: Die Anfahrt ist selbstständig zu organisieren; die Fahrt vom Bahnhof Weidenau aus dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 3 Stunden, mit dem Auto ca. 1,5-2 Stunden. Um Fahrgemeinschaften zu organisieren wird ein Moodle-Kurs eingerichtet, in dem sich die Teilnehmerinnen austauschen können.

Kosten und Anmeldung: Es entstehen Kosten zwischen 7 und 10 Euro (je nach Teilnehmerzahl). Bitte melden Sie sich per Mail an fleiss@geschichte.uni-siegen.de an, danach erhalten Sie die Informationen zu den Zahlungsmodalitäten. Bitte melden Sie sich bei Erkrankung etc. so schnell wie möglich von der Teilnahme ab, so dass Ihr Platz ggf. weitergegeben werden kann.

Teilnehmerzahl: 25

Exkursionsbericht 
a) Als Teil der Teilnahme: 
- Skizzieren und bewerten Sie die Idee und den Aufbau der Ausstellung 
- Länge ca. 1 Seite 
b) Als Abschluss des Exkursionsmoduls (in Ergänzung zu a)): 
- Bewerten Sie die beiden Ausstellungen auch in Kombination miteinander als außerschulischen Lernort 
- Grenzen Sie dazu die Ausstellung in ihrem Nutzen für (Fach)Historiker*innen ab. 
- Länge ca. 5 Seiten

 

Daniela Mysliwietz-Fleiß: Tagesexkursion ins Ruhrmuseum, Essen, Sonderausstellung Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923–1925, 02.06.2023

Die Sonderausstellung erzählt vom Besatzungsalltag an der Ruhr und den Erfahrungen der zwischen Duisburg und Dortmund stationierten Soldaten. Im Januar 1923 blickte das ganze Land gebannt auf das Revier. Die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Truppen wurde in Deutschland als ebenso ungerecht empfunden wie die harten Bedingungen des Versailler Vertrags. Der von der Regierung ausgerufene passive Widerstand brachte nicht nur das wirtschaftliche Leben an der Ruhr zum Erliegen, er befeuerte auch die Hyperinflation und stürzte viele Menschen in bittere Armut. 
Datum und Uhrzeit: 02.06.2023, 12-17 Uhr 
Ort: Zeche Zollverein, Counter im Besucherzentrum der Kohlenwäsche Zollverein Schacht XII, Gebäude A14, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen 
Anfahrt: Die Anfahrt ist selbstständig zu organisieren; die Fahrt vom Bahnhof Weidenau aus dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 3 Stunden 
Kosten und Anmeldung: Es entstehen keine Kosten. Bitte melden Sie sich per Mail an fleiss@geschichte.uni-siegen.de an. 
Teilnehmerzahl: 25 
Exkursionsbericht 
a) Als Teil der Teilnahme: 
- Skizzieren und bewerten Sie den Aufbau der Ausstellung Oder 
- Beschreiben und bewerten Sie die zur Ausstellung für Schulklassen entworfenen Begleitmaterialien 
- Länge ca. 1 Seite 
b) Als Abschluss des Exkursionsmoduls (in Ergänzung zu a)): 
- Bewerten Sie die Ausstellungen als außerschulischen Lernort 
- Grenzen Sie dazu die Ausstellung in ihrem Nutzen für (Fach)Historiker*innen ab. 
- Länge ca. 5 Seiten

 

Daniela Mysliwietz-Fleiß: Halbtagesexkursion "Eine Stadt und ihr Fluss. Städtebau als Gegenstand der Umweltgeschichte"

Vom Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 2012 war ein Großteil des Verlaufs des Flusses Sieg durch die Siegener Innenstadt unter einer mehrere hundert Meter langen Betonplatte verborgen. Darauf befanden sich ein Großparkplatz, ein Parkhaus und Geschäftshäuser. Die städtebauliche Maßnahme wurde anfangs als Aufwertung der Stadt begrüßt, die Wahrnehmung unterlag aber im Laufe einem Wandel, so dass im Rahmen des Projekts "Siegen zu neuen Ufern" eine Umgestaltung stattfand, die das Bett der Sieg wieder eröffnete und den Fluss und seine Umgebung zu einem zentralen Merkmal für die Lebensqualität in der Stadt machen sollte. Ein Jahrzehnt nach Beginn der Bauarbeiten will die Exkursion die städtebauliche Entwicklung mit einer Führung entlang des Flusses nachverfolgen und Fragen nach dem Zusammenhang von Städtebau und Umweltwahrnehmung klären. 
Datum und Uhrzeit: 
Vorbesprechung: 19.04.2023, 18.00-19.30 Uhr 
Exkursion: 21.04.2023, 15.00-17.00 Uhr 
Ort: 
Vorbesprechung: AR-M 0210 
Exkursion: Siegener Innenstadt, Oberstadtbrücke / Henner & Frieder 
Kosten und Anmeldung: 
Bitte melden Sie sich unter fleiss@geschichte.uni-siegen.de für die Exkursion an. Die Kosten betragen 5 Euro, die Zahlungsmodalitäten werden Ihnen nach der Anmeldung mitgeteilt. 
Teilnehmerzahl: 25 
Exkursionsbericht 
a) Als Teil der Teilnahme: 
- Skizzieren Sie das Konzept der "Umweltgeschichte" und verorten Sie die Umgestaltung des Flusses Sieg in diesem 
- Themenfeld Länge ca. 3/4 Seiten 
b) Als Abschluss des Exkursionsmoduls (in Ergänzung zu a)): 
- Für Lehramtsstudierende): Entwerfen Sie die Skizze eines Projekttags für Schülerinnen und Schüler, der sich mit dem Thema "Eine Stadt und ihr Fluss" am Beispiel der Stadt Siegen beschäftigt 
- Für Fachhistoriker*innen): Skizzieren Sie ein Forschungsprojekt, das sich mit dem Thema "Eine Stadt und ihr Fluss" am Beispiel der Stadt Siegen beschäftigt. 
- Länge ca. 5 Seiten

 

Matthias Kirchbach: Exkursion nach Berlin: „Nichts bleibt geheim“? – Die DDR im Blick der Staatssicherheit, Donnerstag, 2. März bis Samstag 4. März 2023 
In der Exkursion sind noch fünf Plätze zu vergeben.

Die Exkursion ist offen für Lehramtsstudierende, die bereits die Veranstaltung "Außerschulische Berufsfelder für Historiker" belegt und bestanden haben.

Programm:

  • Die Exkursion beginnt am Donnerstag um 15:00 Uhr mit einer Zeitzeugenführung und Fortbildung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
  • Am Freitagmorgen findet von 10:00 bis 14:00 Uhr ein Workshop mit Besichtigung im Stasi-Unterlagen-Archiv statt.
  • Das restliche Programm wird gemeinsam festgelegt.

Kosten: Durch Bezuschussung des Historischen Seminars liegen die Kosten pro Person bei etwa 25 € zzgl. individueller Anreise und Verpflegung.

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bis zum 12. Februar 2023 per E-Mail bei Matthias Kirchbach. Die Plätze werden anschließend vergeben.

 

Dr. Matthias Weipert: Halbtagesexkursion AMS, App „WDR AR 1933-45“, 9. März 2023 
Zwei Freundinnen von Anne Frank sitzen direkt vor einem und berichten als Zeitzeuginnen von ihren Erfahrungen im Krieg, ihrer Freundschaft zu Anne und vom Abschied im Konzentrationslager. Mit dem Smartphone oder dem Tablet und der Augmented-Reality-App "WDR AR 1933-1945" kann Anne Franks Schicksal hautnah erlebt werden. In diesem Seminar werden zum einen die App und konkrete Ideen für den Einsatz im Unterricht vorgestellt, zum anderen die App direkt praktisch erprobt.

  • Zeit: 12-17.00
  • Ort: Aktives Museum Südwestfalen
  • Inhalt: kurzer Stadtrundgang, Vorstellung und Erprobung der App, Reflexionsgespräch
  • TN: max. 25 Studierende
  • Anmeldung: Bis zum 2. März 2023 unter: matthias.weipert@uni-siegen.de

Dr. Matthias Weipert: Tagesexkursion AMS, Aktuelle Herausforderungen einer "Erziehung nach Auschwitz" in Schule und Lehrkräftebildung, 28. Februar 2023 
Theodor W. Adornos Radiovortrag "Erziehung nach Auschwitz" (1966) hat nicht nur Generationen von Pädagog:innen nach 1968 in ihrem Selbstverständnis geprägt. Er hat auch den Umgang mit der NS-Geschichte in Deutschland nachhaltig beeinflusst. Auf der Grundlage aktueller Forschungsbefunde fragt der Beitrag nach den Herausforderungen der schulischen Vermittlung der NS-Geschichte unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen: Der demographische Wandel (Generationenwechsel/Flucht/ Migration), die Medialisierung und Transnationalisierung der Holocaust-Erinnerung, aber auch postkoloniale Konstellationen, wie sie z.B. in der Kontroverse um die Dokumenta 15 deutlich geworden sind, werden im Zentrum des Vortrages stehen. Der Vortrag greift auch auf aktuelle Erfahrungen aus der eigenen Hochschullehre zurück und zieht daraus Schlussfolgerungen für Schule und Lehrkräftebildung.

Zeit: 10-17.00  

  • 10-12: Stadtrundgang, Beginn AMS
  • 12-13: Mittagspause
  • 13-14.30: Sonderausstellung AMS
  • 15-17: Vortrag Meseth und Diskussion
  • Ort: Aktives Museum Südwestfalen (Treffpunkt um 10.00), ZfsL (Vortrag Meseth)
  • Inhalt: Stadtrundgang, Ausstellungsbesuch, Vortrag Meseth, Reflexionsgespräch
  • TN: max. 25 Studierende
  • Anmeldung: Bis zum 20. Februar 2023 unter: matthias.weipert@uni-siegen.de

Dr. Giuseppe Cusa: Tagesexkursion nach Aachen, „Mittelalterliche Überreste im heutigen Aachen. Bewahren – Ausstellen – Erkunden“, 20. Januar 2023 
Womit bringen Sie das im Dreiländereck gelegene Aachen in Verbindung? Kulinarisch mit den Aachener Printen? Deren Ursprünge reichen ins Spätmittelalter zurück! Kulturell mit dem Karlspreis, architektonisch mit dem Aachener Dom? Auch hierfür richtet sich der Blick zwangsläufig zurück, sogar bis ins Frühmittelalter, denn die jährlich verliehene Auszeichnung ist nach Karl dem Großen (gest. 814) benannt, der zudem die Aachener Marienkirche an der Wende zum 9. Jh. erbauen ließ. Das „Mittelalter“ ist am einstigen Krönungsort der römisch-deutschen Könige heute folglich allgegenwärtig! Die Exkursion möchte sich nicht (nur) dieses kulinarischen oder ideellen Erbes annehmen, sondern die materiellen Hinterlassenschaften aus den mittelalterlichen Jahrhunderten und den heutigen Umgang mit ihnen beleuchten. Auf dem Programm stehen daher ein Stadtrundgang, der zu den baulichen Überresten im heutigen Stadtbild führt, ein Besuch der Aachener Marienkirche sowie der Domschatzkammer oder des Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen. Die teilnehmenden Studierenden werden diese Tagesexkursion aktiv mitgestalten.

Datum: Freitag, 20. Januar 2023, ca. 10:45–17 Uhr

An-/Abreise: An- und Abreise erfolgen individuell und sind selbstständig zu organisieren. Zwischen Siegen Hbf und Aachen Hbf verkehrt stündlich ein Regionalzug, der im Semesterticket inbegriffen ist. Die Fahrt dauert ca. 2 ½ Stunden. Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz Aachen, 10:45 Uhr.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, 14. Dezember 2022, per E-Mail an giuseppe.cusa@uni-siegen.de an.

Kosten: Die genauen Kosten hängen von der Gruppengröße ab und dürften 15–20 Euro betragen.

Teilnehmerzahl: 20

Vorbesprechung: Freitag, 16. Dezember 2022, 11–12 Uhr, digital via zoom.

Leistungsnachweis: ca. 15-minütiges Referat vor Ort oder 3-seitiger Exkursionsbericht.

 

Dr. Daniela Mysliwietz-Fleiß: Tagesexkursion zur Zeche und Kokerei Zollverein

Die Zeche und Kokerei Zollverein wurde am 14. Dezember 2001 als „Industriekomplex Zeche Zollverein“ in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Seitdem gehört die ehemalige Industrieanlage offiziell zu den bedeutendsten Kulturgütern der Welt. In ihrer Begründung benannte die UNESCO zwei zentrale Kriterien für die Entscheidung: „Der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen ist ein bemerkenswertes Industriedenkmal, weil seine Gebäude herausragende Beispiele für die Anwendung der Gestaltungskonzepte der Bauhaus-Architektur in einem industriellen Gesamtzusammenhang sind. Die technischen und sonstigen Strukturen auf Zollverein XII dokumentieren eine entscheidende Phase der traditionellen Schwerindustrie Europas, in der architektonische Konzepte von außergewöhnlicher Qualität einfühlsam und sicher eingesetzt wurden.“ Die Exkursion will sich sowohl den mittlerweile neu genutzten Gebäuden als Teil des Konzepts von „Industriekultur“ als auch der Geschichte des Ruhrgebiets als (ehemaliger) Industrieregion allgemein nähern.

Datum und Uhrzeit: 13.01.2023, 12-17 Uhr

Ort: Zeche Zollverein, Counter im Besucherzentrum der Kohlenwäsche Zollverein Schacht XII, Gebäude A14, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Anfahrt: Die Anfahrt ist selbstständig zu organisieren; die Fahrt vom Bahnhof Weidenau aus dauert mit öffentlichen Verkehrsmitteln knapp 3 Stunden

Kosten und Anmeldung: Die Kosten liegen (je nach Teilnehmerzahl) zwischen 15 und 8 Euro. Bitte melden Sie sich per Mail an fleiss@geschichte.uni-siegen.de an. Danach erhalten Sie die Informationen zu den Zahlungsmodalitäten.

Teilnehmerzahl: 20

Exkursionsbericht

a) Als Teil der Teilnahme:

  • Skizzieren Sie das Konzept der „Industriekultur“ und verorten Sie die Zeche und Kokerei Zollverein in ihrer historischen Entwicklung hin zum Industriedenkmal in diesem Konzept
  • Länge ca. 2 Seiten

b) Als Abschluss des Exkursionsmoduls (in Ergänzung zu a)):

  • Bewerten Sie die Ausstellungen und das Gelände der Zeche und Kokerei Zollverein als außerschulischen Lernort
  • Grenzen Sie dazu die Ausstellung und die baulichen Überreste auf dem Gelände in ihrem Nutzen für (Fach)Historiker*innen ab.
  • Länge ca. 5 Seiten

Jürgen Beine, Exkursion am 7.1.2023 nach Frankfurt/Main zum Thema: "Das jüdische Frankfurt"

Programm
11:00 Uhr: Besuch des Jüdischen Museums (Berta-Pappenheim-Platz) in Frankfurt (Untermainkai), https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdisches_Museum_Frankfurt

Bitte bei Anmeldung vermerken, welche Führung gewünscht ist. Jeweilige Dauer: Ca. 2h. 
a) Allgemeine Führung (Highlights) (=F1) 
b) Ausgewählte Frankfurter Familien (Rothschild) (=F2) 
14:00 Uhr: Stadtführung: Das jüdische Frankfurt. Dauer: ca. 2h. 
Treffpunkt: 10:45 Uhr, Foyer des Jüdischen Museums, Untermainkai 
Kostenbeitrag: 5 EUR. 
An-/Abfahrt: Erfolgt in Eigenregie! 
Hygienekonzept: Museum Frankfurt: https://www.juedischesmuseum.de/sammlung/detail/hygienekonzept/ 
Leistungserbringung: Protokoll inkl. Kommentar (Bewertung) im Umfang von 3 Seiten. 
Anmeldung: per Mail an juergen.beine@uni-siegen.de unter Angabe von Name, Matrikelnummer und Nummer der Führung (F1 oder F2).