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20 Jahre ZIMT: Tragende Säule und aktiver Mitgestalter

Vor 20 Jahren wurde an der Universität Siegen das ZIMT (Zentrum für Informations- und Medientechnologie) gegründet. Anlässlich des Jubiläums gab es einen Festakt mit Glückwünschen, Rück- und Ausblicken im Audimax.

Daniel Harlacher und Jens Aßmann

Daniel Harlacher (links) und Jens Aßmann (rechts) leiten gemeinsam das ZIMT.

20 Jahre ZIMT: Tragende Säule und aktiver Mitgestalter

Das Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIMT) ist eine besondere Einrichtung, ohne die der digitale Alltag an der Universität Siegen heute kaum vorstellbar wäre: Entstanden durch den Zusammenschluss von Hochschulrechenzentrum und Medienzentrum und geprägt durch eine Kultur, in der Medien, Technik und Engagement zusammenwirken, ist das ZIMT zu einem unverzichtbaren Partner der Universität in Fragen von IT und Digitalisierung geworden. Mit einem Festakt im Audimax feierte das Zentrum nun sein 20-jähriges Bestehen. Mitglieder der Universität aus Wissenschaft, Technik und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, gemeinsam auf zwei Jahrzehnte digitaler Transformation und Infrastrukturarbeit zurückzublicken.

 

In ihren Grußworten würdigten Rektorin Prof. Dr. Stefanie Reese und Kanzlerin Iris Litty die zentrale Rolle des ZIMT für die Universität Siegen. „Das ZIMT ist hier an unserer Universität eine tragende Säule und zugleich aktiver Mitgestalter. 20 Jahre ZIMT stehen für Kompetenz, Verlässlichkeit und Weitblick. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für ihr Engagement“, betonte Rektorin Reese. Kanzlerin Litty hob hervor: „Das ZIMT berät proaktiv und bietet strategische Lösungen für die unterschiedlichsten Herausforderungen an – von der digitalen Leistungsfähigkeit bis zur IT-Sicherheit. Dank dem ZIMT sind wir als Universität in Sachen IT und Medientechnologie hervorragend für die Zukunft aufgestellt.“

 

Ein weiterer Höhepunkt des Festakts war der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kolb, Prorektor für Forschung, Infrastruktur und Vernetzung. Er gab einen Überblick über zentrale Forschungsfelder und -projekte der Universität Siegen und machte deutlich, dass moderne und insbesondere datenintensive Forschung ohne leistungsfähige IT- und Medieninfrastruktur heute nicht mehr denkbar ist.

 

Von der Betriebseinheit zur strategischen Serviceeinrichtung

 

Das X-Gebäude auf dem Adolf Reichwein Campus

In ihrer gemeinsamen Rede blickten die ZIMT-Leiter Jens Aßmann und Daniel Harlacher auf die Entwicklung des ZIMT zurück – von den Anfängen bis heute. Bereits früh habe das ZIMT strategische Weitsicht bewiesen, etwa mit der Einführung der Lernplattform „Moodle“ Mitte der 2000er-Jahre, die bis heute das Fundament der digitalen Lehre bildet. Auch die Integration der Verwaltungs-IT im Jahr 2016 markierte einen wichtigen Meilenstein: Das ZIMT übernahm damit die zentrale Verantwortung für die digitale Infrastruktur der gesamten Universität.

 

Aßmann und Harlacher erinnerten auch an die besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie. Die Pandemie habe gezeigt, wie belastbar und leistungsfähig die etablierten Strukturen sind. Dank des außergewöhnlichen Engagements des gesamten Teams sei es gelungen, die Lehre und die gesamte Kommunikation innerhalb kürzester Zeit auf digitale Wege umzustellen. 

 

Digitale Lösungen für Studium, Forschung und Transfer

 

Heute geht die Rolle des ZIMT weit über die Bereitstellung technischer Infrastruktur hinaus. Im Mittelpunkt stehen integrierte Lösungen für Studium, Forschung, Verwaltung und Transfer. Dazu zählen unter anderem digitale Prüfungsformate, die Modernisierung von Hörsälen und Seminarräumen sowie Beratungs- und Schulungsangebote für Forschende und Lehrende. Das ZIMT unterstützt komplexe Projekte – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz – und trägt dazu bei, Hochtechnologie für Wissenschaft, Wirtschaft und Region zugänglich zu machen. „Wie die Universität ist auch das ZIMT fest in der Region verankert: Als Arbeitgeber, Ausbildungspartner und Kooperationspartner für Schulen, Kommunen und den Mittelstand“, erklärten Aßmann und Harlacher.

 

Ein weiterer, zentraler Schwerpunkt der Arbeit des ZIMT ist die IT-Sicherheit. Angesichts wachsender Bedrohungen durch Cyberangriffe wurden in den vergangenen Jahren neue organisatorische und technische Strukturen aufgebaut, darunter eine Stabsstelle für operative IT-Sicherheit und moderne Authentifizierungsverfahren. Gleichzeitig betonten Aßmann und Harlacher die Bedeutung der Mitarbeitenden: „Technik ist immer nur so gut wie die Menschen, die sie gestalten und betreiben. Der Zusammenhalt des Teams und das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die eigentliche Stärke des ZIMT.“

 

Für die Zukunft setzt das ZIMT auf Vernetzung, Kooperationen mit anderen Hochschulen und den Ausbau eigener Kompetenzen. Ziel ist es, technologische Entwicklungen nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten und die digitale Souveränität der Universität zu stärken. 

 

Anlässlich des ZIMT-Jubiläums gab es einen Festakt im Audimax.

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ZIMT-Website

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