Architekturstudierende entwerfen Zukunftsvisionen für AWO-Werkstatt in Deuz
Unter der Leitung von Prof. Michael Lenhart, Dr.-Ing. Katja Marx und Dipl.-Ing. Andreas Wöbking setzten sich die Studierenden rund drei Monate lang mit den baulichen Herausforderungen vor Ort auseinander – von der Barrierefreiheit über Akustik und Lichtführung bis hin zu flexibel nutzbaren Raumkonzepten.
Die Bachelorarbeiten entstanden unter dem Titel „Haus der Sinne. Erweiterungsbau der Siegener Werkstätten für Menschen mit Behinderung“, die Masterentwürfe unter dem Thema „Inclusive Workspace. Revitalisierung der Siegener Werkstätten für Menschen mit Behinderung“. Die Ergebnisse reichen von Rundbauten mit Verglasung über einen verbindenden Lichthof bis zu ineinander verschachtelten Gebäudeblöcken und wurden kürzlich in den AWO Werkstätten in Deuz präsentiert.
Rund 180 Beschäftigte, darunter etwa 36 Menschen im intensiv betreuten Förderbereich, könnten von den neuen räumlichen Konzepten profitieren. Die Entwürfe verstehen sich als Ideengeber für die künftige Planung, nicht als baureife Pläne. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit dieser Art zwischen Universität Siegen und AWO-Kreisverband: Ein ähnliches Projekt hatte es schon vor 14 Jahren gegeben.