Korrosion im Blick: Neues Forschungsprojekt an der Professur für Stahlbau und Stahlverbundbau
Neues Forschungsprojekt gestartet
Zum 1. Juli 2026 ist an der Professur für Stahlbau und Stahlverbundbau ein neues, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördertes Forschungsprojekt gestartet. Gemeinsam mit der Professur für Mechanik mit Schwerpunkt Schädigungsüberwachung (MSHM) wird ein innovatives Verfahren zur kontinuierlichen Zustandsüberwachung von Schraubenverbindungen entwickelt.
Frühzeitige Detektion korrosionsbedingter Schäden
Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Validierung einer Methode zur frühzeitigen Erkennung versagensrelevanter Korrosionsschäden mithilfe elektromechanischer Impedanzspektren (EMI) und Guided Waves. Aufbauend auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten zur EMI-basierten Vorspannkraftüberwachung und Rissdetektion werden die entwickelten Verfahren nun gezielt auf das Schadensbild Korrosion erweitert. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung einer „intelligenten Schraube“, die eine automatisierte und statistisch abgesicherte Zustandsüberwachung auch unter wechselnden Umgebungsbedingungen ermöglicht.
Das Projekt läuft bis zum 30. Juni 2028 und wird vom BMWK mit 248.615 € gefördert (Gesamtvolumen: 495.221 €).