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Mental Health im Spiegel der aktuellen Jugendliteratur - Die ultimative Nacht der Nächte

Der Jugendbuchautor Nils Mohl las am Rivius-Gymnasium Attendorn sowie an der Carl-Krämer-Realschule in Hilchenbach aus seinem Roman "Engel der letzten Nacht".

Lesung von Nils Mohl in Hilchenbach

Nils Mohl in der Aula der Carl-Krämer-Realschule in Hilchenbach.

 

Muss eine ultimative Nacht die letzte im Leben eines Menschen sein, um nicht mehr getoppt werden zu können?  Der preisgekrönte Autor Nils Mohl beschäftigt sich in seinem Jugendroman „Engel der letzten Nacht“ mit dem schwierigen Thema Suizidgedanken bei Jugendlichen. Nils Mohl war im Rahmen des Formats YoungPoetry des Hauses der Wissenschaft zu Gast an zwei Schulen in Südwestfalen – dem Rivius-Gymnasium in Attendorn und der Carl-Krämer-Realschule in Hilchenbach. YoungPoetry lehnt sich im Jahr 2026 an das Thema des Wissenschaftsjahrs „Medizin der Zukunft“ an. Das Oberthema der Lesungen lautet „Mental Health im Spiegel der aktuellen Jugendliteratur“.

Nils Mohl begleitet in seinem Roman seinen Protagonisten Kester durch die Nacht der Nächte, in der er und seine Mitschülerinnen und Mitschüler das Abitur am Strand feiern wollen. Kester erhält die Autoschlüssel einer Freundin, begibt sich auf die Fahrt nach Hamburg, lenkt das Fahrzeug absichtlich in eine Baustelle, verunfallt, kommt ins Krankenhaus, flüchtet und begibt sich zu einem Club im begrünten Bunker der Hansestadt, den er aus Erzählungen seiner Schulfreunde kennt und in den er unbedingt gelangen möchte. Nachdem er vom Türsteher abgewiesen worden ist, lernt er Bruno kennen, der sich als Kesters Schutzengel vorstellt….

Nils Mohl nahm die Jugendlichen mit auf eine Reise durch Kesters lange Nacht in Hamburg, die von Begegnungen mit genau unterschiedlichen Menschen gekennzeichnet ist. Der Autor untermalte das Ambiente der Hansestand mithilfe von Videos, die Handlung mittels Zeichnungen und auch Filmsequenzen, in denen ein Schauspieler Passagen des Buches liest. Ausgewählte Abschnitte las auch der Autor selbst vor. Quizfragen rundeten die Lesung ab und animierten das Publikum zum Mitmachen.

Die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion rundeten die Veranstaltungen ab, die von Katja Knoche als Leiterin des Hauses der Wissenschaft moderiert wurden. YoungPoetry wird finanziert von der Christa-und-Dieter-Lange-Stiftung.