Von Tribbles, Klingonen, Warpantrieb und anderen galaktischen Rätseln
Von Tribbles, Klingonen, Warpantrieb und anderen galaktischen Rätseln
Die Rosenmontagsvorlesung 2026 über „Star Trek“ wirft einen wissenschaftlichen Blick auf interessante und zugleich amüsante Themen rund um das gleichnamige Franchise der Paramount Pictures. So befassen wir uns mit der wundersamen exponentiellen Tribble-Vermehrung, den Geheimnissen der klingonischen Sprache, der Philosophie hinter Star Trek, den Mysterien um rote Uniformen und anderen Aspekten – natürlich auch mit der Frage, wie denn die Antriebe der Enter-prise real überhaupt funktionieren könnten. Also schnallen Sie sich (anders als die Crews in den Serien) gut an und machen Sie sich bereit für eine Reise mit Warpgeschwindigkeit ins Star-Trek-Universum.
60 Jahre ist es her, dass die erste Star-Trek-Serie um das Raumschiff Enterprise zunächst über die amerikanischen Bildschirme flimmerte. Seither hat sich rund um die zugehörige Science-Fiction-Welt eine unvergleichliche riesige weltweite Fangemeinde entwickelt, zu der vor allem auch viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehören. Doch was macht die Faszination an den mittlerweile fünfzehn Serien und zehn Kinofilmen aus? Warum fesseln die Abenteuer von Kirk, Spock, Picard, Sisko, Janeway, Archer, Pike und vielen anderen ein Millionenpublikum?
Da ist diese eine Sache: Star Trek liefert eine Utopie, die Vorstellung einer idealen Zukunft, in der es keine Kriege, keinen Hunger und keine Armut mehr auf der Erde gibt, und einer Welt, in der Rassismus und Hass verachtet werden. Vielleicht liegt das wachsende Interesse an Enterprise und Co. gerade daran, dass wir heute in der Realität so weit von dieser Vision entfernt zu sein scheinen wie schon lange nicht mehr.
Und warum begeistern sich so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Star Trek? Das Ziel, neue Dinge zu entdecken, „die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“, ist sicherlich Teil der DNA aller, die in der Forschung tätig sind. Aber es gibt noch mehr Gründe: Die Macher von Star Trek geben sich sehr viel Mühe, um den Elementen ihrer Serien einen möglichst fundierten wissenschaftlichen Hintergrund zu geben, auch wenn immer mal wieder etwas der Dramaturgie geopfert werden muss. Außerdem wird beim Drehbuchschreiben außergewöhnlich viel Wert auf die logische Kontinuität der Geschichten gelegt – sonst hagelt es protestierende Fanpost.
Aber am besten schauen Sie sich selbst mal an, was es am nächsten Rosenmontag alles zu diesem Thema zu sagen gibt. Nebendran stehen alle relevanten Daten, damit Sie sich rechtzeitig in den Hörsaal beamen.
Rosenmontag, 16.02.2026, 14:11 - ca. 16 Uhr
Emmy-Noether-Campus, Hörsaal: ENC-D 114
Prof. Dr. Volker Michel
Tribbles, Klingonen, Warpantrieb... am Rosenmontag an der Uni Siegen